Ukrainische Generalkonsulin spricht am 5. Mai im Rat der Stadt Bonn

Auf Einladung von Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner wird die Generalkonsulin der Ukraine, Iryna Shum, anlässlich der Ratssitzung am 5. Mai in Bonn zu Gast sein und vor Eintritt in die Tagesordnung zur aktuellen Lage in der Ukraine und zur Situation der von dort geflüchteten Menschen berichten.

„Mit großer Sorge verfolgen wir seit dem 24. Februar die Entwicklungen in Osteuropa. Den Menschen in der Ukraine gilt unser Mitgefühl und unsere Solidarität. Die Rede der Generalkonsulin vor dem Rat setzt ein starkes Zeichen der Solidarität seitens der Stadt, das ich angesichts der aktuellen Situation für wichtig und angemessen halte“, betont Oberbürgermeisterin Dörner.

Mittlerweile haben mehr als 3.000 Menschen, darunter viele Kinder und Jugendliche, ihre Heimat in der Ukraine verlassen und in Bonn Zuflucht gefunden. „Ich bin sehr froh und dankbar angesichts der außerordentlichen Hilfsbereitschaft in unserer Stadt“, so Katja Dörner. „Gemeinsam mit den Bürger*innen sowie den vielen Ehrenamtlichen kümmern wir uns um die Geflüchteten, helfen ihnen, wo und wie wir nur können, und integrieren sie in unsere Stadtgesellschaft. Das ist eine große Herausforderung, die wir zusammen meistern werden.“

Die Sitzung des Rates im Brückenforum in Beuel, Friedrich-Breuer-Straße 17, beginnt um 17 Uhr. Sie wird live im Internet übertragen: www.bonn.de/livestreams oder www.youtube.com/bundesstadtbonn.

Zahl der Geflüchteten aus der Ukraine, die in Bonn Zuflucht suchen, steigt weiter

Die Zahl der Menschen aus der Ukraine, die vor dem Angriffskrieg Russlands geflohen sind und in Bonn Zuflucht suchen, ist weiter gestiegen. Zwischenzeitlich haben sich mehr als 3000 Geflüchtete bei der Stadtverwaltung angemeldet.

In der Zeit vom 24. Februar 2022 bis einschließlich 13. April 2022 haben sich 3040 Personen erstmalig aus der Ukraine kommend bei der Meldebehörde im Dienstleistungszentrum gemeldet. Die Bundesstadt Bonn rechnet weiterhin mit insgesamt bis zu 4.500 Geflüchteten aus der Ukraine. „Zahl der Geflüchteten aus der Ukraine, die in Bonn Zuflucht suchen, steigt weiter“ weiterlesen

Informationsblatt für Geflüchtete aus der Ukraine

„Willkommen in Bonn“. Diesen Titel trägt ein Informationsflyer der Bundesstadt Bonn für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Das handliche Faltblatt gibt sowohl Geflüchteten als auch Bonnerinnen und Bonnern einen Überblick über die wichtigsten Anlaufstellen der Stadtverwaltung.

Anja Ramos (r.), Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen, überreicht vor der Anlaufstelle das Informationsblatt an Lydiia Ryabova und ihre Tochter Olena Shcherbina (v.l.)
Anja Ramos (r.), Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen, überreicht vor der Anlaufstelle das Informationsblatt an Lydiia Ryabova und ihre Tochter Olena Shcherbina (v.l.) | Foto: Sascha Engst

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In Bonn sind fast 1.300 Geflüchtete aus der Ukraine registriert | Umfangreiche Informationen für Geflüchtete in Bonn mit Infoflyer

Die Lage der aus der Ukraine nach Bonn geflüchteten Menschen ist weiterhin sehr dynamisch. Knapp 900 Menschen sind durch die Stadt vermittelt untergebracht. Melderechtlich registriert sind knapp 1.300. Die Stadtverwaltung bereitet sich auf die Aufnahme von bis zu 4.500 Menschen vor.

„Es ist weiterhin nicht absehbar, wie viele Menschen vor dem Krieg in der Ukraine nach Bonn flüchten werden. Aufgrund der Annahmen der Landesregierung bereiten wir uns in Bonn auf bis zu 4.500 Geflüchtete vor“, erklärte Oberbürgermeisterin Katja Dörner im Anschluss an den Jour Fixe Geflüchtete der Verwaltung. „Das ist eine immense Herausforderung, der sich alle mit großem Engagement stellen. Es ist überfällig, dass Bund und Land ihre Zusagen in die Tat umsetzen und Klarheit über die Verteilung der Geflüchteten und die Übernahmen unserer Kosten schaffen“, so Dörner. „In Bonn sind fast 1.300 Geflüchtete aus der Ukraine registriert | Umfangreiche Informationen für Geflüchtete in Bonn mit Infoflyer“ weiterlesen

Stadt Bonn richtet zwei Turnhallen zur Unterbringung Geflüchteter aus der Ukraine her

Die ersten Betten zur Herrichtung der Turnhallen.
Die ersten Betten zur Herrichtung der Turnhallen.

Die Bundesstadt Bonn rechnet in den nächsten Tagen mit der Ankunft weiterer Geflüchteter aus der Ukraine.

Um auf die Aufnahme der ankommenden Menschen vorbereitet zu sein, richtet die Stadtverwaltung kurzfristig die beiden Turnhallen am Robert-Wetzlar/Ludwig-Erhard-Berufskolleg an der Kölnstraße her. Dort sollen die Geflüchteten vorübergehend unterkommen, wenn die Aufnahmekapazitäten in Unterkünften und Hotels erschöpft sein sollten.

Aus diesem Grund können die beiden Turnhallen ab sofort nicht mehr für den Schul- und Vereinssport genutzt werden. Die Stadtverwaltung hat die betroffenen Schulen und Vereine am Freitagnachmittag informiert. „Stadt Bonn richtet zwei Turnhallen zur Unterbringung Geflüchteter aus der Ukraine her“ weiterlesen