40 Jahre UNO-Flüchtlingshilfe – 100 Künstler*innen starten gemeinsame Aktion mit der UNO-Flüchtlingshilfe: „HEART – 100 artists. 1 mission.“

Der UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), steht 2020 ein besonderes Jahr bevor. Seit ihrer Gründung im August 1980 in Bonn setzt sich die Organisation für die finanzielle Unterstützung der weltweiten, lebensrettenden Einsätze des UNHCR und für Projekte und Initiativen Geflüchteter in Deutschland ein. Gemeinsam mit über 100 Künstler*innen will die UNO-Flüchtlingshilfe ein starkes Zeichen der Humanität und der Solidarität für die über 70 Millionen Menschen auf der Flucht setzen. Mit einer bundesweiten, staatlich genehmigten Kunstlotterie, in dieser Form eine Premiere in Deutschland, soll der Erlös von 25.000 Losen an den UNHCR gehen. Die mittlerweile über 100 Künstler*innen haben spontan zugesagt, dieses gemeinsame, wichtige Zeichen mit einem Werk zu unterstützen.

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Zu Wasser, zu Lande und in der Luft – Ludwig van Beethoven als Namensgeber

Seit dem Jahr der Enthüllung des Bonner Beethoven-Denkmals 1845 wurden weltweit über 30 Schiffe, Autos, Eisenbahnen und Flugzeuge nach Ludwig van Beethoven benannt. Das haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in einer neuen Broschüre zusammengestellt. Autor und Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron sagte dazu bei der Vorstellung: „Besonders interessant war es, die Fahrzeuge in ihrem historischen, geographischen oder technischen Kontext zu betrachten: Denkmale müssen nicht immer nur aus Stein oder Bronze bestehen und immobil an ihrem Platz verharren! Vielmehr machen sich Menschen und Unternehmen außerhalb Bonns und Deutschlands offenbar viele Gedanken darüber, nach wem sie ihre Fahrzeuge benennen.“ „Zu Wasser, zu Lande und in der Luft – Ludwig van Beethoven als Namensgeber“ weiterlesen

UNO-Flüchtlingshilfe: Humanitäre Notlage nach Massenflucht – 700.000 Vertriebene nach Kämpfen in Idlib und Aleppo

Nach den neuerlichen Kämpfen in der nordwestsyrischen Region Idlib verschärft sich nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe die humanitäre Situation für die Zivilbevölkerung. Seit Anfang Dezember 2019 sind rund 700.000 Menschen innerhalb oder aus den Konfliktgebieten Idlib und Aleppo geflohen. Die Menschen benötigen dringend Unterkünfte, die winterlichen Verhältnisse vor Ort verstärken die Notlage. Viele Syrer mussten bereits mehrmals fliehen, haben ihr Hab und Gut zurückgelassen. Doch es gibt nur wenige Plätze, wo sie bleiben können.

Die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerk, ruft daher zu Spenden für die Betroffenen in der Region auf. Der Syrien-Konflikt hat zu einem Massenexodus geführt, nirgendwo auf der Welt gibt es derzeit so viele Vertriebene. Über 5,5 Millionen Syrer leben als Flüchtlinge in der Region. Mehr als sechs Millionen Syrer sind innerhalb des Landes vertrieben. „UNO-Flüchtlingshilfe: Humanitäre Notlage nach Massenflucht – 700.000 Vertriebene nach Kämpfen in Idlib und Aleppo“ weiterlesen

Kids kochen mit Daniel | Für alle Kids von 8-14 Jahren in Bonn-Tannenbusch

Kids kochen mit Daniel in Bonn Tannenbusch
Kids kochen mit Daniel in Bonn Tannenbusch

Kids kochen mit Daniel
Für alle Kids von 8-14 Jahren

jeden 3. Samstag im Monat von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

im Pavillon der Dünenfüchse Bonn-Tannenbusch e. V.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten:
E-Mail: kidskochen@duenenfuechse.de
Tel/WhatsApp: 01590-5838326

 

Alexander Eggermont erhält in Bonn den Deutsche Krebshilfe-Preis

Der niederländische Onkochirurg und Wissenschaftler Professor Dr. Dr. h.c. Alexander Eggermont war maßgeblich am Aufbau eines Netzwerks von Krebs-Exzellenzzentren zur Verbesserung der onkologischen Versorgung in Deutschland beteiligt. Am Weltkrebstag, dem 4. Februar 2020, wird ihm dafür im Alten Rathaus in Bonn der Deutsche Krebshilfe Preis 2019 verliehen. Hier die Pressemitteilung der Stiftung Deutsche Krebshilfe dazu:
„Die Deutsche Krebshilfe zeichnet heute einen Arzt und Wissenschaftler aus, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, die Heilungschancen krebskranker Menschen zu erhöhen und ihnen die bestmögliche Versorgung zugänglich zu machen“, sagt Pleitgen. Professor Dr. Dr. h.c. Alexander Eggermont werde für sein wegweisendes Engagement zur nachhaltigen Verbesserung der interdisziplinären onkologischen Versorgungsstrukturen und Initiierung von Onkologischen Spitzenzentren in Deutschland geehrt. „Alexander Eggermont erhält in Bonn den Deutsche Krebshilfe-Preis“ weiterlesen

Viktoriaviertel Bonn: Rückfall auf verkehrspolitischen Status Quo 2019 droht

Viva Viktoria! plädiert für erweiterte Fußgängerzone in Stocken- und Franziskanerstraße ab April 2020

Viva Viktoria! e.V.

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Verkehrsversuch zum erweiterten Cityring wurde auch die Verkehrsführung rund ums Bonner Viktoriaviertel geändert und die Fahrtrichtung in Franziskaner- und Stockenstraße umgedreht. Der Verein Viva Viktoria! schlägt nun vor, Stocken- wie Franziskanerstraße ab April 2020 in die Bonner Fußgängerzone zu integrieren und legt eine entsprechende Planung vor. Durch eine stärkere gastronomische und kulturelle Nutzung („Viktoriabühne“) der öffentlichen Flächen und die gleichzeitige Einrichtung eines Quartierbüros will der Verein außerdem in diesem Sommer die Voraussetzungen für eine innovative und standortgerechte Weiterentwicklung des Viktoriaviertels schaffen.

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Ehrenamtliche Lehrkräfte in Bonn gesucht!

Die Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg /Bonn e.V. bietet seit seinem Bestehen kostenlose Deutschkurse  für alle Migrant*innen und neuzugewanderten Menschen an, die Deutsch als Fremdsprache lernen möchten.  Die Kurse finden an 5 Tagen die Woche,  immer vormittags, statt und haben bereits begonnen. Für die Verstärkung unseres Teams und der Sprachkurse suchen wir dringend Ehrenamtliche, die diese Tätigkeit bei  uns in den Vereinsräumlichkeiten in Siegburg, durchführen möchten.  

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben. Bei Interesse können Sie Sich gerne bei uns melden, damit unsere Deutschkursteilnehmer*innen jeden Tag ihre Kenntnisse verbessern können.

Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg /Bonn e.V. Lindenstr. 58-60, 53721 Siegburg Telefon: 02241/ 83614 buero@kurdische-gemeinschaft.de

UNO-FLÜCHTLINGSHILFE: Libyen: UNHCR-Hilfe unter schwierigsten Bedingungen

Die Waffen sollen schweigen, der politische Prozess verstärkt und das Waffenembargo in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland stärker kontrolliert werden. Darauf haben sich die Teilnehmer der Berliner Libyen-Konferenz geeinigt. Neben diesen Zielsetzungen, die wichtige Schritte in Richtung Frieden sind, ist es nach Einschätzung der UNO-Flüchtlingshilfe vor allem dringend erforderlich, die humanitäre Situation der Vertriebenen und Flüchtlinge in Libyen zu verbessern. Dazu müssten rasch die notwendigen Kapazitäten geschaffen und vor allem besserer Zugang zu den Internierungszentren im Land ermöglicht werden. Derzeit werden mehr als 3.000 Flüchtlinge und Migranten in diesen Zentren festgehalten. Darüber hinaus leben in Libyen fast 350.000 Binnenvertriebene, Flüchtlinge im eigenen Land, unter oft katastrophalen Bedingungen. „UNO-FLÜCHTLINGSHILFE: Libyen: UNHCR-Hilfe unter schwierigsten Bedingungen“ weiterlesen

HELFEN MACHT GLÜCKLICH!

Nach gut 50 Jahren beim Technischen Hilfswerk (THW) geht der langjährige Präsident Albrecht Broemme in den Ruhestand. Aus diesem Anlass haben wir die 66. Young Leaders Akademie in Strausberg der Young Leaders GmbH besucht, um uns dort zu informieren und einen Eindruck gewinnen zu können, was Broemme in seiner langen Zeit als Feuerwehrmann und Freiwilliger beim THW erlebt hat. Vor allem aber wollten wir erfahren, was das Technische Hilfswerk eigentlich ist und wie man sich selbst dort engagieren kann.

Wenn die Feuerwehr nicht mehr helfen kann …

… dann kommt das THW! Doch, was heißt es eigentlich, wenn die Feuerwehr nicht mehr helfen kann? Die Antwort ist einfach: Die Welt wird heutzutage durch Naturkatastrophen immer stärker herausgefordert – so stieg die Zahl der durch den Klimawandel bedingten Katastrophen in den vergangenen 20 Jahren von durchschnittlich 165 auf 329 pro Jahr. Häufig kann die Feuerwehr helfen, doch irgendwann sind auch ihre Möglichkeiten erschöpft, sodass Spezialeinheiten in den Einsatz müssen: In solchen Notfällen wird das THW gerufen. Denn dort hat man hochspezialisierte technische Mittel und ausgebildete Fachleute, um genau dann zu helfen, wenn andere Behörden überfordert sind oder deren technische Möglichkeiten nicht mehr ausreichen. So zum Beispiel bei Erdbeben, oder Überschwemmungen. Für das THW bedeuten diese immer häufiger auftretenden Wetterextreme vermehrte, längere und vor allem gefährlichere Einsätze. Diese bewältigen die THWler bisher meisterhaft und haben in den vergangen Jahren fast rund um die Uhr und im Jahr 2018 genau 41.888.280 Minuten vielen Menschen aus rund 130 Ländern geholfen. So haben sie Brücken gebaut, Häuser vor dem Einsturz gerettet oder als Logistiker Geräte zur Verfügung gestellt und Einsätze koordiniert. Das THW ist also von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, bei Katastrophen effektiv zu helfen und den Wiederaufbau zu leisten! „HELFEN MACHT GLÜCKLICH!“ weiterlesen

2010 bis 2019 – Das Jahrzehnt der Flucht Langzeitkrisen und neue Konflikte: 50 Prozent mehr Flüchtlinge

2010 bis 2019 - Das Jahrzehnt der Flucht

Langzeitkrisen und neue Konflikte: 50 Prozent mehr Flüchtlinge
2010 bis 2019 – Das Jahrzehnt der Flucht

Langzeitkrisen und neue Konflikte: 50 Prozent mehr Flüchtlinge

Die Zahl der Flüchtlinge weltweit hat sich nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe im letzten Jahrzehnt um mehr als 50 Prozent erhöht. Waren es 2009 noch knapp über 43 Millionen Menschen, so sind es jetzt mehr als 70,8 Millionen. Hauptursache ist die Kombination aus Langzeitkonflikten mit großen Fluchtbewegungen wie etwa in Syrien, Afghanistan oder Südsudan und neueren Krisen wie in Venezuela oder Myanmar. Auch die Folgen des Klimawandels treiben die Fluchtbewegungen auf Rekordkurs: Extremwetterereignisse verschärfen bestehende Krisen, wie aktuell in Afrika zu sehen, wo eine Rekorddürre im südlichen und Überschwemmungen in Ostafrika die Menschen belasten. In Deutschland haben die Fluchtbewegungen im Rekordjahr 2015 sowie die private Seenotrettung die Debatten in den vergangenen Jahren beherrscht. Die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), betont, dass angesichts 15.000 Toter und Vermisster in den letzten fünf Jahren auf dem Mittelmeer die private Seenotrettung unverzichtbar ist.

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