VHS-Vortrag: Fledermäuse in Bonn

Fledermäuse leben meist unbemerkt an und in Gebäuden. Am Mittwoch, 25. September 2019, um 16.30 Uhr informiert Alexandra Königsmark über ihre Lebensweise und ihren Lebensraum in Bonn und Umgebung – denn der wird immer weiter eingeschränkt.

Der kostenfreie Vortrag im Haus der Natur, An der Waldau 50, erklärt auch, was für ihren Schutz getan werden kann.

Bonn in der Steinzeit: Familientag im Stadtmuseum

Im Stadtmuseum Bonn findet am Sonntag, 22. September 2019, um 14.30 Uhr ein Familientag statt. Er steht unter dem Thema „Bonn in der Steinzeit“. Der Eintritt kostet für Erwachsene sechs Euro, für Kinder ab drei Jahren vier Euro.

In kurzen Vorträgen und Mitmachaktionen erfahren Besucherinnen und Besucher wie sich die Menschen im Rheinland entwickelt haben und Wissenswertes zum steinzeitlichen Handwerkszeug. Außerdem können Kinder und Jugendliche von 14.30 bis 17 Uhr Feuersteinabschläge herstellen, steinzeitliche Amulette aus Speckstein basteln und mit Natur- und Steinfarben malen. Das ganze Programm am Familientag gibt es auf www.bonn.de/stadtmuseum im Bereich „Neuigkeiten aus dem Stadtmuseum“.

Projekt „Champs“ startet in Medinghoven

„Champs – Für Demokratie und Menschenrechte – Gegen extremistische Ideologien“ ist ein neues Projekt, das die Stabsstelle Integration der Stadt Bonn in Kooperation mit dem Verein HennaMond aus Köln startet.

Auftakt ist am Freitag, 20. September 2019, um 17 Uhr im Jugendzentrum Medinghoven, Stresemannstraße 28. Junge Männer zwischen 16 und 23 Jahren sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Champs“ sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 23 Jahren, die sich für ein demokratisches Zusammenleben in ihrem Viertel, ihren Schulen und an ihren Ausbildungsplätzen engagieren. Sie werden zunächst von interkulturellen Trainerinnen und Trainern des Vereins HennaMond geschult. Dabei werden Themen wie Identität, Rollenbilder von Mann und Frau, patriarchalische Familienstrukturen, aber auch Antisemitismus und demokratiefeindliche Ideologien wie Salafismus und Rechtsextremismus aufgegriffen.
Starten wird das Projekt mit einer Gruppe junger Männer, in einem zweiten Schritt kommen junge Frauen hinzu. Je nach Thema werden die Treffen gemischt- oder getrenntgeschlechtlich angeboten. Nach dem Auftakt finden regelmäßig alle zwei Wochen um 17 Uhr weitere Treffen statt.
Weitere Informationen gibt es bei der Stabsstelle Integration, Frank Vallender, Telefon 0228 – 77 28 22, E-Mail frank.vallender@bonn.de.

Bonner Bäder: Planungszellen arbeiteten jeweils vier Tage

Ein „Bürgergutachten zur Neugestaltung der Bonner Bäderlandschaft“ ist das Ziel des seit Mai 2019 laufenden Bürgerbeteiligungsverfahrens zu den Bonner Schwimmbädern.

In dem Prozess haben Anfang September knapp 100 zufällig ausgewählte Bonnerinnen und Bonner in Planungszellen an der Gestaltung der Bäderlandschaft gearbeitet. Im November 2019 steht eine öffentliche Abschlussveranstaltung an, bei der das bis dahin entwickelte Bürgergutachten offiziell an die Stadt Bonn übergeben wird.

Nach der Auftaktveranstaltung Mitte Mai, einer Planungswerkstatt und einem Runden Tisch tagten nun die vier Planungszellen jeweils vier Tage mit dem gleichen Arbeitsprogramm im Wissenschaftszentrum Bonn. Dabei wurden die knapp 100 Bürgerinnen und Bürger von 30 Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen informiert. Während des Verfahrens haben alle Teilnehmenden einige Bäder besichtigt und konnten sich so einen eigenen Eindruck vom aktuellen Zustand der Bäder verschaffen.
Neben möglichen baulichen Maßnahmen, der Frage nach Standorten, Sanierung oder Neubau, diskutierten die Bürgerinnen und Bürger auch über Themenbereiche wie den Bäderbetrieb, die Öffnungszeiten, die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen und die Belegungszeiten der Bäder. Dazu erarbeiteten sie ihre Empfehlungen. Bonner Bäder: Planungszellen arbeiteten jeweils vier Tage weiterlesen

„Ich bin …“: Ausstellung im Stadthaus stellt Flüchtlinge vor

Mit persönlichen Porträts stellen sich Flüchtlinge, die in Bonn Unterkunft gefunden haben, in einer Ausstellung des Vereins Abenteuer Lernen vor. Sie ist bis zum 30. September im Foyer vor dem Ratssaal im Stadthaus zu sehen.

2015 flüchteten viele Frauen, Männer und Kinder aus kriegführenden Ländern auf den unterschiedlichsten Fluchtrouten nach Deutschland und in andere Länder. Die Wege waren oft sehr gefährlich. Bei wöchentlichen Treffen beim Verein Abenteuer Lernen haben sie erzählt, was sie in ihrer Heimat und auf der Flucht erlebt haben. Gemeinsam wurde eine Ausstellung konzipiert, welche die einzelnen Geschichten erzählt. Das Projekt ist ein Beitrag, um der Stigmatisierung und Anonymisierung von Schutzsuchenden in Deutschland etwas entgegenzusetzen.
Ende November wird die Ausstellung auch im Kult 41 gezeigt. Hier findet am 21. November um 19 Uhr eine Vernissage statt.
Weitere Informationen gibt es unter www.abenteuerlernen.org.