Bonner Kriminalpolizei warnt vor betrügerischen Anrufen – falsche Microsoft-Mitarbeiter am Draht

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Bonn – Die Bonner Polizei warnt vor Betrügern, die Bürgerinnen und Bürger meist aus dem Ausland anrufen und sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben. Die Anrufer sprechen teilweise englisch, aber auch deutsch mit Akzent. Die angeblichen Service-Techniker behaupten meist, der Rechner des Angerufenen sei von Viren befallen, die dringend entfernt werden müssten. Dazu werden die potentiellen Opfer in der Regel aufgefordert, eine sogenannte „Remote-Software“ von der original Microsoft Webseite herunter zu laden. Zusammen mit einem persönlichen Code erlangen die Täter so Zugriff auf den Computer, wenn der Angerufene den Anweisungen folgt. Für diese Leistung verlangen die Hacker einen Geldbetrag. In manchen Fällen sabotieren sie auch die Rechner derart, dass diese nicht mehr benutzt werden können; erst nach Zahlung eines Geldbetrages sollen die Computer wieder frei geschaltet werden. Darüber hinaus fordern sie meist online Bezahlwege, wo dann auch noch Konto- und / oder Kreditkartendaten ausgespäht werden und es in der Folge nicht selten noch zu unberechtigten Verfügungen kommt. Neben diesen tatsächlich entstehenden Kosten werden die Opfer zusätzlich geschädigt, da meist im Nachhinein nicht nachvollzogen werden kann, welche Daten die Täter von den angegangenen Computern bereits gestohlen haben. Weiterlesen

Autofahrer fährt rückwärts in die Kölnstraße und übersieht Radfahrer

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Bonn – Als am Samstagabend (22.04.2017, 20:12 Uhr) ein 30-jähriger Autofahrer aus der Breitestraße rückwärts auf die Kölnstraße fuhr, übersah er einen von hinten herankommenden 38-jährigen Fahrradfahrer. Das Rad wurde vom PKW im Bereich des Hinterrades erfasst, wodurch der Radfahrer stürzte. Der 30-Jährige war von der Kölnstraße aus in die Breitestraße eingebogen und hatte weiter vor sich ein Feuerwehrfahrzeug gesehen, durch das die Breitestraße blockiert wurde. Daher setzte er nach Zeugenangaben zügig wieder zurück auf die Kölnstraße, wo er den Radfahrer übersah. Am Rad und am PKW entstanden nur geringer Sachschaden, der Fahrradfahrer verletzte sich schwer und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Vandalismus an den Bahnhöfen Bornheim Widdig und Uedorf (Linie 16) – mehrere Scheiben eingeschlagen – Schaden über 6000,- Euro

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Bonn – Am Sonntagmorgen (23.04.2017, 07:10 Uhr) zerstörte ein junger Mann an den Haltestellen Widdig und Uedorf drei Scheiben im Wert von ca. 6000 Euro. Weil er dabei beobachtet wurde, konnte die Bonner Polizei sofort eine Fahndung einleiten. Bornheimer Polizisten fiel in der Nähe des Tatortes ein 26-jähriger junger Mann auf, der sich in einem Gebüsch versteckte. Da die Beschreibung des Täters auf den Mann passte, wurde er zur weiteren Abklärung zur Wache Bornheim mitgenommen. Ob es sich bei dem Tatverdächtigen um den Randalierer handelt, werden weitere Ermittlungen zeigen. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Big Band Workshop des Deutschen Orchesterwettbewerbs in Bonn gestartet

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Bonn – Der 7. Big Band-Leiter-Workshop des Deutschen Orchesterwettbewerbs läuft noch bis Sonntag, 23. April 2017, in Bonn. In der Beethovenstadt haben fast alle Projekte des Deutschen Musikrats ihren Sitz. Künstlerischer Leiter des Workshops ist der renommierte Jazzposaunist Jiggs Whigham.

Zwölf aktive Leiterinnen und Leiter von Big Bands proben während des Workshops mit zwei Bands unter der künstlerischen Leitung von Jiggs Whigham und seinem Assistenten Martin Gerwig. Workshops zum Thema Probentechnik, Improvisation und eine Vorstellung wichtiger Aufnahmen der Big Band-Ära runden das Komplettpaket ab. Gastgeber sind in diesem Jahr das Amos-Comenius-Gymnasium mit seiner Almost Famous Big Band und die B4 Big Band der Musikschule Bonn.

Big Bands haben in den letzten Jahren stetig an Stellenwert gewonnen. Viele Leiterinnen und Leiter haben selbst in diesen Bands gespielt, aber in den seltensten Fällen eine Ausbildung oder ein Coaching zur Leitung genossen. Ziel dieses Workshops ist es, einen Austausch über bigbandspezifische Herausforderungen in Gang zu setzen und sein eigenes Verhalten in Bezug auf Bewegung und Körpersprache von einem renommierten Profi überprüfen zu lassen. Zusätzlich wird Assistent Martin Gerwig auf individuelle Probleme der Teilnehmer eingehen. Absolventen des Big Band-Leiter Workshops landen mit ihren Bands regelmäßig auf den vorderen Plätzen beim Deutschen Orchesterwettbewerb.

Jiggs Whigham gilt weltweit als einer der renommiertesten Jazzposaunisten, Big Band-Leiter und Jazzpädagogen. Zurzeit leitet er die BBC Big Band in London. Bis 2006 war er „Professor auf Lebenszeit“ der Abteilung für Popularmusik an der „Hanns Eisler“ Hochschule für Musik in Berlin. Jiggs Whigham war außerdem Leiter der Schweizer Radio Band (Radio DRS). Von 1995 bis 2000 dirigierte er als künstlerischer Leiter die RIAS Big Band Berlin. Als Posaunist spielte er unter anderem im Glenn Miller Orchestra, bei Stan Kenton sowie in den Big Bands von Kurt Edelhagen, Count Basie, Peter Herbolzheimer und in der WDR Big Band. Seit 2011 ist er zusammen mit Niels Klein künstlerischer Leiter des Bundesjazzorchesters BUJAZZO. Martin Gerwig leitet als studierter Jazztrompeter seit 2003 die Uni Big Band in Berlin und ist zum mittlerweile sechsten Mal als Assistent dabei.

Beim Deutschen Orchesterwettbewerb (DOW) treffen sich seit über 20 Jahren die besten Orchester und Formationen der instrumentalen Amateurmusik. Am erstmals im Jahre 1986 ausgetragenen DOW nehmen mittlerweile mehr als 130 Ensembles mit über 5000 Musikerinnen und Musikern teil. Die Einbindung internationaler Juroren und Fachleute machen ihn zudem zu einer internationalen Kommunikationsplattform. Der Wettbewerb richtet sich an Amateurorchester aus den Bereichen der sinfonischen Musik, der Zupf-, Blas-, Akkordeonmusik und des Jazz. Der DOW wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert. Der 10. Deutsche Orchesterwettbewerb wird im Frühjahr 2020 stattfinden. Die Ausschreibung und weitere Informationen sind unter www.musikrat.de/dow zu finden.

Bonner stimmen gegen Kurfürstenbad – Bürgerbegehren im Bürgerentscheid abgelehnt

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Die Bürger der Stadt Bonn unterstützen die Entscheidung des Stadtrates zur Schließung des Kurfürstenbades. Im gestern zu Ende gegangenen Bürgerentscheid votierten 51,6 Prozent der Abstimmenden gegen den Weiterbetrieb des Bades. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 39,3 Prozent. Das meldet die Initiative „Mehr Demokratie“.

Die Abstimmung in Bonn war der erste Bürgerentscheid in der Geschichte der Stadt. Auslöser war die im vergangenen Jahr getroffene Entscheidung des Stadtrates zur Schließung des Bades im Stadtteil Bad Godesberg. Im Zuge der geplanten Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft hatte der Rat beschlossen, ein neues Familien-, Schul- und Sport-schwimmbad im Stadtteil Dottendorf zu bauen.

Das 1964 erbaute Kurfürstenbad wie vom jetzt abgelehnten Bürgerbegehren gefordert zu sanieren, halten die Neubau-Befürworter nicht für sinnvoll. Das Bad befinde sich in einem sehr schlechten Zustand. Selbst bei einer umfassenden Sanierung werde das Bad nicht den heutigen Anforderungen entsprechen. „Das neue Schwimmbad wird barrierefrei und auf die verschiedensten Bedürfnisse von Familien, Kindern, Jugendlichen, Senioren und Sport- und Freizeitschwimmern abgestimmt sein“, verspricht die CDU im Abstimmungsheft zum Bürgerentscheid.

Die Initiative „Kurfürstenbad bleibt!“ hält Schwimmbäder wie das Kurfürstenbad für einen unverzichtbaren Bestandteil der städtischen Grundversorgung. Während die Kosten für die Sanierung des Kurfürstenbades mit 12 Millionen Euro feststünden, seien die Kosten für das geplante Zentralbad unbekannt. Für Schüler bedeute ein Zentralbad längere Wege, für den Stadtteil Dottendorf mehr Verkehr. Die beabsichtigte Schließung nicht nur des Kurfürsten-bades sei von Stadt und Politik wissentlich herbeigeführt worden, weil im städtischen Haushalt vorgesehene Finanzmittel jahrelang nicht für Reparatur und Sanierung eingesetzt worden seien.

Im Verlauf des über vier Wochen gestreckten Bürgerentscheids waren Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU) und die Bürgerbegehrensinitiatoren hart aneinandergeraten. Nach Kritik an einer Plakatkampagne gegen das Begehren hatte der OB die Aktion vorzeitig beenden lassen. In dieser Woche hatte die Bürgerinitiative für das Kurfürstenbad Sridharan verklagt, weil dieser ihrer Ansicht nach ein „unsachliches und rechtswidriges Verhalten“ an den Tag gelegt hatte. Das Verwaltungsgericht Köln teilte diese Auffassung aber nicht.

Mehr Informationen: Bürgerentscheid über Kurfürstenbad in Bonn
http://nrw.mehr-demokratie.de/bonn.html#c51176

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