Bonn Plittersdorf, Mittelstraße: Auffahrunfall mit einem schwer verletzten Rollerfahrer

Am 12.11.2019, gegen 17:27 Uhr, mussten drei PKW-Fahrer und nachfolgend ein 62-jähriger Rollerfahrer verkehrsbedingt in der Mittelstraße in Höhe der Bushaltestelle Saarstraße anhalten. Eine nachfolgende 38-jährige PKW-Fahrerin fuhr auf den Rollerfahrer so stark auf, dass der Roller und die wartenden PKW aufeinander geschoben wurden. Bei dem Aufprall wurde der Rollerfahrer schwer verletzt und musste mittels Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Unfallverursacherin erlitt einen Schock und musste ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Mittelstraße voll gesperrt. Der PKW der Unfallverursacherin und der Roller wurde sichergestellt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. (HM)

Stadt Bonn legt Machbarkeitsstudie für Westbahn-Varianten vor

Die Ergebnisse einer ersten Machbarkeitsstudie über mögliche Routen für eine oberirdische Schienenverbindung von der Bonner Innenstadt in den Bonner Westen legt die Stadt Bonn jetzt den politischen Gremien vor.
Für die Westbahn – eine Weiterentwicklung der früheren Hardtbergbahn – werden in einer Mitteilungsvorlage für den nächsten Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz (27. November 2019) sowie die Bezirksvertretungen Bonn und Hardtberg (beide am 3. Dezember 2019) fünf Varianten – A bis E – mit jeweiligen Untervarianten erläutert, gegenübergestellt und ihre Realisierungschancen bewertet. Nach Auffassung des beauftragten Gutachters sind die Trasse A, die vom Bonner Hauptbahnhof über die Endenicher Allee führt, und die Variante C von der Thomas-Mann-Straße und der Rabinstraße mit Untertunnelung der DB- und Stadtbahnstrecke, entlang der Viktoriabrücke und über die Endenicher Straße die zu favorisierenden Streckenführungen.

Der Rat hatte am 26. März 2015 die oberirdische Verbindung in den Bonner Westen beschlossen, nachdem in den Jahrzehnten zuvor bereits unterschiedliche Alternativen insbesondere mit Tunnelstrecken geprüft und verworfen worden waren.

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Die Ergebnisse einer ersten Machbarkeitsstudie über mögliche Routen für eine oberirdische Schienenverbindung von der Bonner Innenstadt in den Bonner Westen legt die Stadt Bonn jetzt den politischen Gremien vor.
Für die Westbahn – eine Weiterentwicklung der früheren Hardtbergbahn – werden in einer Mitteilungsvorlage für den nächsten Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz (27. November 2019) sowie die Bezirksvertretungen Bonn und Hardtberg (beide am 3. Dezember 2019) fünf Varianten – A bis E – mit jeweiligen Untervarianten erläutert, gegenübergestellt und ihre Realisierungschancen bewertet. Nach Auffassung des beauftragten Gutachters sind die Trasse A, die vom Bonner Hauptbahnhof über die Endenicher Allee führt, und die Variante C von der Thomas-Mann-Straße und der Rabinstraße mit Untertunnelung der DB- und Stadtbahnstrecke, entlang der Viktoriabrücke und über die Endenicher Straße die zu favorisierenden Streckenführungen.

Der Rat hatte am 26. März 2015 die oberirdische Verbindung in den Bonner Westen beschlossen, nachdem in den Jahrzehnten zuvor bereits unterschiedliche Alternativen insbesondere mit Tunnelstrecken geprüft und verworfen worden waren.

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Zukunft des ehemaligen Landesbehördenhauses weiterhin unklar

Die Zukunft des ehemaligen Landesbehördenhaus ist weiterhin unklar. In der vergangenen Ratssitzung wurde die Frage diskutiert, ob die Stadt sich um einen Kauf des Areals bemühen soll. Die Immobilie, in der früher das Polizeipräsidium untergebracht war, steht schon seit geraumer Zeit leer. Die Liegenschaft befindet sich im Besitz des Landes und soll demnächst durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes vermarket werden.

Die Stadt hat die Möglichkeit, das Areal außerhalb eines Bieterverfahrens zu erwerben, wenn das Grundstück zukünftig für kommunale Zwecke, z. B. kommunalen Wohnungsbau, genutzt werden würde. Zwar hat der BLB durchblicken lassen, sich bei der Ausschreibung an den Vorgaben zu orientieren, die in der Rahmenplanung Bundesviertel festgelegt sind, trotz allem hätte die Stadt dann keinen Einfluss mehr auf die Vergabe. Die Entscheidung, wie es mit dem Grundstück weitergehen soll, wurde vorerst in die nächste Ratssitzung vertagt.

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Bonner Bauprojekt Kennedyallee: Führung und Diskussion

Die VHS und der Bund Deutscher Architekten (BDA) Bonn-Rhein-Sieg laden am Samstag, 16. November 2019, im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Stadtgestaltung im Dialog“ zu einer Ortsbegehung und –besichtigung ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Ecke Kennedyallee/Europastraße, am Rande der amerikanischen Siedlung. Teilnahmegebühr sechs Euro. Anmeldung möglich unter www.vhs-bonn.de (Nr. 6382) oder Karten vor Ort erhältlich.
Es werden drei Standorte in unmittelbarer Nähe rund um die Kennedyallee miteinander verglichen: Die Amerikanische Siedlung und die Wohnsiedlung gegenüber an der Kennedyallee sowie die geplante Neubebauung an der Stelle des jetzigen Bürogebäudes der Postbank, ebenfalls an der Kennedyallee, direkt neben dem Wissenschaftszentrum.
Wie aufgelockert kann oder sollte in einer Großstadt mit angespanntem Wohnungsmarkt heute gebaut werden? Welche Qualitäten entstehen durch großzügigen Freiraum, welche Qualitäten entstehen durch Dichte? Wie weit sollte eine Art „Schutz vor Veränderungen“ für Anwohnerinnen und Anwohner gehen? Wie können auch Interessen von Wohnungssuchenden in Bebauungsplanverfahren eingebracht werden?
Geplant ist eine ca. 60 minütige Besichtigung vor Ort und ein Gespräch möglichst mit Stadtplanung, Investoren, Planern, engagierten Bürgerinnen und Bürgern und weiteren interessierten Fachleuten. Nach dem Rundgang gibt es Gelegenheit vor Ort über die weitere Entwicklung der Fläche zu sprechen. Die Leitung hat Diplom-Geograf Michael Lobeck, Berater und Moderator in Stadtentwicklungsprojekten.