Vorsichtsmaßnahmen an der Fassade der Bonner Oper

Von der Betonfassade des Opernhauses an der Rheingasse hat sich gestern, Donnerstag, 13. Februar, Material gelöst. Das Städtische Gebäudemanagement hat jetzt einen Schutztunnel vor dem Zugang zur Werkstattbühne und weitere Absperrungen errichtet. Vorsorglich werden zusätzlich alle Bereiche der Betonfassade, die an Verkehrsflächen grenzen, mit einem Netz eingehüllt. Parallel wird derzeit geprüft, welche Maßnahmen nötig sind, um die Mängel zu beseitigen.

Schnelle Abhilfe konnte das SGB am Montag auf dem Gelände der Theaterwerkstätten leisten: Das SGB reparierte einen Leitungsschaden kurzfristig, so dass es nicht zu Beeinträchtigungen des Spielbetriebs gekommen ist.

Das Theater Bonn präsentiert die neue Saison

Generalintendant Dr. Bernhard Helmich hat jetzt gemeinsam mit Schauspieldirektor Jens Groß und Generalmusikdirektor Dirk Kaftan das Programm der Spielzeit 2019/2020 am Bonner Theater in Oper und Schauspiel vorgestellt. Im Musiktheater darf sich das Publikum auf acht Opernpremieren und eine neue Musicalproduktion freuen. Im Schauspiel erwarten die Zuschauerinnen und Zuschauer bei 15 Premieren insgesamt fünf Uraufführungen.
Mit „Wie im Himmel“ von Kay Pollak nach dem gleichnamigen, oscarnominierten Film werden Oper und Schauspiel mit dem Jungen Theater Bonn und dem Contra-Kreis-Theater eine gemeinsame Produktion auf der Bühne des Opernhauses realisieren, bei der auch Chöre aus Bonn und Umgebung zur Teilnahme aufgerufen sind. Die Regie übernimmt Tatjana Rese, Schauspieldirektorin der Theater- und Orchester Gesellschaft Neustrelitz.

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Bonner Oper startet mit Premiere von „La Gioconda“ ins neue Jahr

[amazon_link asins=’B0000256J9′ template=’ProductAd‘ store=’bonn-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’4ec299ba-0a23-11e9-a311-e746e6e4fed7′]Traditionell startet die Bonner Oper mit einer konzertanten Premiere ins neue Jahr: Am Dienstag, 1. Januar 2019, 18 Uhr, steht Ponchiellis „La Gioconda“ unter der musikalischen Leitung des ersten Kapellmeisters Hermes Helfricht auf dem Programm des Opernhauses, Am Boeselagerhof 1.

Auch wenn Maria Callas die Arie „Suicidio!“ bekannt machte und der „Tanz der Stunden“ in vielen Konzertsälen gespielt wird, führt „La Gioconda“ ein Schattendasein im Opernrepertoire. Dabei zog Ponchielli, ein Zeitgenosse Verdis, alle Register und bannte die Zuhörer mit effektvollen Massenszenen, großen Arien und Duetten. „Bonner Oper startet mit Premiere von „La Gioconda“ ins neue Jahr“ weiterlesen

Instandsetzung oder auch Neubau? – Verwaltung macht Vorschläge für eine Bürgerbeteiligung zu Oper und Schauspielhaus

Zur Frage, ob die Bonner Oper und das Schauspielhaus instandgesetzt oder in Teilen neu gebaut werden, sollen im kommenden Jahr die Bonnerinnen und Bonner mitberaten. Der Rat wird voraussichtlich in seiner letzten Sitzung am 11. Dezember 2018 über die Bürgerbeteiligung zur Infrastruktur des Theaters Bonn entscheiden.

Sechs Szenarien der actori GmbH, davon vier Neubauszenarien, hatte die Verwaltung im September vorgestellt. Zwei ließen sich aus Sicht der Verwaltung realisieren und kommen daher für die Bürgerbeteiligung in Frage: Die Szenarien 2 und 4.

Oper, Schauspielhaus und die Werkstätten in Beuel sollen laut Szenario 2 instandgesetzt werden. Während der Bauarbeiten soll – insbesondere für den Opernbetrieb – eine Interimsspielstätte genutzt werden. Die Gesamtkosten würden sich auf 130 Millionen Euro belaufen und sowohl die Kosten für den Bau als auch für die Interimsspielstätte beinhalten.

Das Szenario 4 sieht auch die Instandsetzung des Schauspielhauses in Bad Godesberg und der Werkstätten in Beuel vor. Für die Oper ist in diesem Szenario abweichend der Neubau eines Einspartenhauses am jetzigen Standort vorgesehen – mit Flächen für Educationarbeit und der Möglichkeit, das Haus auch tagsüber für Besucherinnen und Besucher zu öffnen. Diese Variante kostet 161 Millionen Euro einschließlich der Kosten für die Interimsspielstätte. „Instandsetzung oder auch Neubau? – Verwaltung macht Vorschläge für eine Bürgerbeteiligung zu Oper und Schauspielhaus“ weiterlesen

„Lohengrin“-Neuinszenierung feiert Premiere im Bonner Opernhaus

Die Machtkämpfe um das alte Fürstentum Brabant bringt die Bonner Oper ab Anfang November 2018 auf die Bühne. Premiere feiert Richard Wagners „Lohengrin“ in der Neuinszenierung von Marco Arturo Marelli am Sonntag, 4. November 2018, im Bonner Opernhaus, Am Boeselagerhof. Die Musikalische Leitung übernimmt Dirk Kaftan.

Mit der Geschichte von Lohengrin, dem Schwanenritter, und Elsa von Brabant, kehrt der internationale Starregisseur und Bühnenbildner Marco Arturo Marelli nach vielen Jahren nach Bonn zurück. Bereits während der Intendanz von Jean-Claude Riber hatte Marelli in Bonn „Madama Butterfly“ und „Falstaff“ inszeniert. Tenor Mirko Roschkowski singt den Lohengrin, Pavel Kudinov spielt Heinrich der Vogeler, Anna Princeva und Johanni van Oostrum singen die Elsa.

Das Geheimnis, warum Elsa ihren Schwanenritter nicht fragen darf, wie er heißt, wer er ist und woher er kommt, lüftet die Inszenierung in gewohnter Manier im dritten Akt. Vorstellungen finden zudem am Sonntag, 11. November 2018, und am Samstag, 24. November 2018, sowie am Freitag, 21. Dezember 2018, und am Mittwoch, 26. Dezember 2018, statt. Weitere Informationen zur Premiere gibt es unter www.theater-bonn.de.

Lohengrin – Theater Bonn – Tickets

Die Sozialliberalen: Ratsbericht vom 30. Januar 2018

Der Stadtrat hat sich gestern zu seiner ersten Sitzung in 2018 zusammengefunden. Viele Stadtverordnete hatten aufgrund der relativ kurzen Tagesordnung wohl die Hoffnung, ohne Mammutsitzung in das neue Jahr starten zu können. Diese Hoffnung bewahrheitete sich jedoch nicht. Stattdessen mussten die Ratsmitglieder Ausdauer beweisen und bis halb zwölf ausharren, bis auch die letzten Themen abgearbeitet waren. Die Sozialliberalen haben zwei Anträge in die gestrige Ratssitzung eingebracht, die jedoch bedauerlicherweise keine Mehrheit gefunden haben. „Die Sozialliberalen: Ratsbericht vom 30. Januar 2018“ weiterlesen

Integriertes Konzert- und Opernhaus als Option bei Neubau | Oslo und Florenz könnten Vorbilder sein

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen es grundsätzlich, wenn statt einer Sanierung des Opernhauses auch über die Option eines Neubaus nachgedacht wird, wollen dabei aber auch die Möglichkeit eines integrierten Konzert- und Opernhauses geprüft sehen. Das sagte der Vorsitzende Stephan Eisel in einer ersten Reaktion auf Überlegungen von CDU, SPD und FDP, statt der Sanierung der drei Altbauten Oper, Kammerspiele und Godesberger Stadthalle einen Neubau auf den Weg zu bringen: „Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind zwei Kriterien entscheidend: Zum einen braucht Bonn einen akustisch angemessenen Konzertsaal, wenn es sich erfolgreich als Beethovenstadt profilieren will. Zum anderen muss für eine erfolgreiche Zukunft als Beethovenstadt die Zukunft des Musiktheaters in Bonn dauerhaft gesichert werden. Für beides könnten sich mit einem integrierten Konzert- und Opernhaus neue Perspektiven eröffnen. Wie attraktiv das sein kann, zeigen seit längerem Baden-Baden oder Bregenz und seit wenigen Jahren Oslo und Florenz.“ „Integriertes Konzert- und Opernhaus als Option bei Neubau | Oslo und Florenz könnten Vorbilder sein“ weiterlesen

Oper hat gravierende Brandschutzmängeln – Ist die Sicherheit der Besucher gewährleistet?

In der vergangenen Woche hat das Sport- und Kulturdezernat die Stadtverordneten des Rates sowie die Mitglieder des Kulturausschusses und des SGB zu einem Begehungstermin in die Bonner Oper und die Kammerspiele in Bad Godesberg eingeladen, um über die geplanten Bau- und Sanierungsmaßnahmen zu informieren. Was die Teilnehmer – insbesondere im Opernhaus – zu Gesicht bekamen, ist mit „beunruhigend“ noch wohlwollend umschrieben. Die Sicherheitsmängel sind so eklatant, dass die Sozialliberalen die Verwaltung in ihrer Anfrage um weitere Aufklärung bitten.

Die Bonner Oper wurde in den Jahren 1962 bis 1965 errichtet. Seitdem wurden offenbar nur wenige Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, sodass die Brandschutzmaßnahmen noch dem Standard der damaligen Zeit entsprechen. Es gibt jedoch gute Gründe, warum die Vorschriften im Laufe der Jahre sukzessive verschärft wurden. Wenn man sich nun anschaut, welche Sicherheitsmängel im Operngebäude festgestellt worden sind, muss man sich ernsthaft darum sorgen, dass bei einem Zwischenfall Menschenleben in Gefahr sind. Die schwerwiegendsten Mängel sind: „Oper hat gravierende Brandschutzmängeln – Ist die Sicherheit der Besucher gewährleistet?“ weiterlesen

Das Theater Bonn präsentiert die neue Saison

Bonn – Der Generalintendant des Bonn Theaters, Dr. Bernhard Helmich, hat am Freitag, 5. Mai 2017, gemeinsam mit dem zukünftigen Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und Schauspieldirektorin Nicola Bramkamp das Programm der kommenden Spielzeit in Oper und Schauspiel vorgestellt. Acht Opernpremieren, ein neues Musical und sechzehn Produktionen im Schauspiel – darunter zahlreiche Uraufführungen – sind angekündigt worden.

Dirk Kaftan, der ab der Spielzeit 2017/18 die Leitung des Beethoven-Orchesters Bonn übernimmt, wird sich dem Bonner Opernpublikum mit Othmar Schoecks Oper „Penthesilea“ vorstellen. Das Werk nach dem gleichnamigen Trauerspiel von Heinrich von Kleist inszeniert Peter Konwitschny. Auch im Schauspiel wird die Saison mit einem großen Regie-Namen eröffnet: Volker Lösch entwickelt mit seinem Team eine Produktion unter dem Titel „Bonnopoly – Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf.“ Neben der Vorstellung des Spielplans zog Dr. Bernhard Helmich kurz Bilanz und konnte verkünden, dass sowohl die Auslastungszahlen als auch die Abonnements in der aktuellen Spielzeit 2016/17 konstant geblieben sind.

Der neue Spielplan ist ab sofort unter www.theater-bonn.de abrufbar. Der Vorverkauf beginnt für Opern- und Schauspiel-Abonnenten ab dem 6. Mai, der freie Ticketverkauf ab dem 20. Mai. Zudem stehen dem Publikum die Theater- und Konzertkassen erstmalig zwei Wochen länger während der Sommerferien zur Verfügung.