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Straßenfest zum Abschluss der „Weltbaustelle Bonn“

Mit einem Straßenfest rund um das Kulturzentrum Kult 41 am Hochstadenring endet am Samstag, 29. Juni 2019, die Kunstaktion „Weltbaustelle Bonn“. Sechs Wochen lang haben zwei Künstler eine Hauswand am Kult 41 zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) gestaltet.

Um 14 Uhr präsentiert Bezirksbürgermeisterin Brigitta Poppe-Reiners das neue Wandgemälde. Mehrere Wochen haben sich die Künstler Anthony DiPaulo, der sein Atelier in der Bonner Altstadt hat, und der eigens aus Bonns Partnerstadt La Paz angereiste Künstler Adolfo Torrico mit den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen beschäftigt und ein künstlerisches Statement zu den SDGs erarbeitet. Die „Weltbaustelle Bonn“ ist Teil der landesweiten Kampagne Weltbaustellen NRW, die von Engagement Global, der Stiftung Umwelt und Entwicklung und Oikocredit gefördert wird. Die Kunstaktion ist Höhepunkt der Bonner SDG-Tage. Dabei sollen mit Informations- und Kulturveranstaltungen die 17 Ziele in der Stadtgesellschaft verankert werden.

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Geplante Mieterhöhung durch das SGB bedroht Zukunft des Kult41

In den vergangenen Woche erhielten die Mitglieder aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen ein Hilferuf des Kult41 e. V., der das allseits bekannte und beliebte Kulturzentrum am Hochstadenring betreibt. Der Grund hierfür ist der zum Jahresende auslaufende Mietvertrag, an dessen langfristiger Verlängerung sowohl das Kult41 als auch die Stadt Bonn interessiert ist. Problematisch wird die Angelegenheit dadurch, dass die Stadt von dem Verein zukünftig 60% mehr Miete eintreiben will, was den Verein an die Grenzen seiner finanziellen Möglichkeiten bringen würde.

Das Kult41, das durch den Verein Kult41 e. V. getragen wird, ist ein in der Stadt Bonn und der Region einzigartiges Leuchtturmprojekt mit einem über die Jahre stetig gewachsenen kulturellen Angebot. Der Verein stellt nicht nur Künstlern seine Räumlichkeiten für Konzerte und Ausstellungen gegen ein kleines Entgelt zur Verfügung, sondern achtet er auch darauf, dass das Angebot durch keine oder niedrige Eintrittspreise auch für Menschen mit nur geringen finanziellen Mitteln (wie Schülern, Auszubildenden, Studenten oder Arbeitslosen) erschwinglich bleibt. In Anbetracht der stetig steigenden Eintrittspreise für Konzerte, Partys, Kino und sonstigen Veranstaltungen spielt das Kult41 eine herausragende soziale und gesellschaftspolitische Rolle für Bonn. Geplante Mieterhöhung durch das SGB bedroht Zukunft des Kult41 weiterlesen