Freibadsaison in Bonn beginnt an Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017

Freibadsaison 2017 in Bonn beginnt an Christi Himmelfahrt - Foto: Martin Büdenbender pixelio.de
Freibadsaison 2017 in Bonn beginnt an Christi Himmelfahrt – Foto: Martin Büdenbender pixelio.de

Die Hallenbäder bleiben geschlossen. Der Betrieb des Hardtbergbades wechselt wetterabhängig zwischen Frei- und Hallenbad.

Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017, startet Bonn in die Freibadsaison. Römerbad, Melbbad, Panoramabad, Friesi, Ennertbad und der Freibadteil des Hardtbergbades öffnen ihre Pforten bis zum 3. September 2017 für Freiluftschwimmer. Mit Öffnung der Freibäder werden die Hallenbäder geschlossen. Besonderheit in diesem Jahr: Bei anhaltend schlechtem Wetter wird im Hardtbergbad der Badebetrieb vom Freibad in die Halle verlegt. Mit dem vorhandenen Personal können nicht parallel beide Bäderteile betrieben werden.

Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“ begrüßt Stopp der stadtweiten Plakataktion OB Sridharans

Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“Bonn, 2.4.2017 – Im Bürgerbegehren und Bürgerentscheid zur Zukunft des Kurfürstenbades hat sich Oberbürgermeister Sridharan früh und einseitig mit NEIN zum Erhalt des Kurfürstenbades positioniert.

Mit Freude hat die Bürgerinitiative die städtische Pressemitteilung vom vergangenen Freitagnachmittag zur Kenntnis genommen, in der OB Sridharan mitteilt, die laufende Plakataktion auf mehr als 100 City-Light-Postern umgehend zu stoppen und die bis zum Ende des Bürgerentscheids zusätzlich geplante Plakataktion auf Mega-Light-Boards an den Hauptverkehrsstraßen zu stornieren. „Auch die Aufforderung von OB Sridharan an die Stadtwerke Bonn als einer 100%igen Tochter der Stadt Bonn, mit der Verteilung weiterer Werbe- und Informationsmaterialien für ein Bonner Zentralbad zurückhaltend umzugehen, entspricht aus unserer Sicht einem fairen und respektvollen Umgang mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern in einem Bürgerbegehen bzw. Bürgerentscheid,“ meint Axel Bergfeld von der Bürgerinitiative.“ Nur so wird er der Rolle und dem Amt als Oberbürgermeister ALLER Bonnerinnen und Bonner gerecht!“

OB Sridharan hat in seiner Pressemitteilung vom vergangenen Freitag darüber hinaus betont, dass es sein Anliegen sei, nicht zu einer weiteren Polarisierung der Situation beizutragen. „Vor diesem Hintergrund schlagen wir als Bürgerinitiative jetzt ein zeitnahes persönliches Gespräch zwischen OB und Initiative noch in dieser Woche vor, um die unterschiedlichen Positionen auszutauschen und gemeinsam nach Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der Bonner Bäderlandschaft im stadtgesellschaftlichen Konsens zu suchen,“ sagt Wolf Kuster, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens „Kurfürstenbad bleibt!“.

Was interessiert mich der Beschluss von gestern…

Sozialliberale kritisieren augenscheinlichen Planungsstopp zur Sanierung des Hardtbergbades

Die Bonnerinnen und Bonner sind dazu aufgerufen, in einem Bürgerentscheid über die Zukunft des Kurfürstenbades zu entscheiden. Oberbürgermeister Sridharan und die Jamaika-Koaltion behaupten immer wieder, dass andere Bäderprojekte wie der Schwimmbadneubau in Dottendorf oder die Sanierung des Hardtbergbades vom Ausgang des Bürgervotums abhängig sind. Es heißt, ein „Ja“ zum Erhalt des Kurfürstenbades sei gleichbedeutend mit einem „Nein“ zum neuen Schwimmbad. Rechtlich gesehen handelt es sich jedoch um einzelne, unabhängig voneinander getroffene Ratsbeschlüsse. Aus diesem Grund haben die Sozialliberalen einen Antrag eingebracht, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, entweder unverzüglich mit den Planungen für die Sanierungen des Hardtbergbades fortzufahren oder die Planungen für den Schwimmbadneubau solange ruhen zu lassen, bis der Bürgerentscheid beendet ist.

„Oberbürgermeister Sridharan und die Jamaika-Koalition werden nicht müde zu behaupten, dass im Bürgerentscheid nicht nur über die Zukunft des Kurfürstenbades, sondern auch über die des geplanten Zentralbades entschieden wird. Rechtlich gesehen entspricht diese Behauptung jedoch nicht der Wahrheit, da es sich den Beschlüssen um einzelne Ratsentscheidungen handelt“, so Felix Kopinski, Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen im Rat der Stadt Bonn. „Mit seinen Aussagen schwächt der Oberbürgermeister nicht nur das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in bereits getroffene Beschlüsse, wie die Sanierung des Hardtbergbades, sondern greift auch in unzulässigerweise in den Wahlkampf ein“, ergänzt Sebastian Kelm, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen.