Bonner CDU richtet erfolgreichen digitalen Parteitag aus Zahlreiche Anträge mit klarem Votum beschlossen

Rund 140 Mitglieder der Bonner CDU haben am Samstag den 15. Mai am zweiten digitalen Parteitag der Bonner CDU teilgenommen. Der Parteitag befasste sich zum einen mit der Neuwahl von Delegierten für Bundes-, Landes- und Bezirksparteitag und zum anderen mit 14 inhaltlichen Anträgen. In den zahlreichen Anträgen befassten sich die Mitglieder der Bonner CDU mit satzungsrechtlichen Fragen, kommunalpolitischen Forderungen, aber auch mit Forderungen an die Bundespartei.

Bundestagskandidat Christoph Jansen schwor die Mitglieder auf einen spannenden Wahlkampf ein und stellte sein Wahlkampfteam vor. Er versprach Bürgerforen in allen Ortsteilen, um im Sommer in den Austausch mit möglichst vielen Bonnerinnen und Bonner zu kommen. “Wir brauchen in Deutschland einen Neustart nach der Coronakrise: Der Staat muss auf allen Ebenen unbürokratischer und leistungsfähiger werden, wir müssen in Bonn und in Deutschland konsequent die Chancen der Digitalisierung nutzen und Deutschland zur ersten klimaneutralen Industrienation machen.”

Der Bonner Kreisvorsitzende Christos Katzidis MdL zu dem digitalen Parteitag und den wesentlichen Beschlüssen:
„Unser zweiter digitaler Kreisparteitag mit einem neuen digitalen Konferenzsystem hat hervorragend funktioniert -, wir haben lebhafte Debatten und eindeutige Beschlüsse zu den 14 inhaltlichen Anträgen erlebt haben.
Es freut mich vor allem, dass wir uns mit einem klaren Votum dafür ausgesprochen haben, dass die Stadt Bonn den Zentralen Omnibusbahnhof im Rahmen Ihrer derzeitigen Planungen von vorneherein nachhaltiger und schöner gestalten soll, als das bei den bisherigen Planungen zum Bahnhofsvorplatz der Fall war. Wir hoffen, dass das Bonner Einfallstor dadurch zukünftig aufgewertet wird. Aber nicht nur der Busbahnhof soll ansprechender gestaltet werden, sondern auch die Innenstadt, die Stadtbezirkszentren und die Bonner Brücken.
Eine spannende Diskussion entwickelte sich bei den bundespolitischen Themen, insbesondere bei der Frage nach der zeitlichen Begrenzung der Kanzlerschaft und der Forderung nach einer Urwahl für Kanzlerkandidatinnen und Kanzlerkandidaten in der Union. Beide Anträge wurden nach kontroversen Debatten mit klaren Ergebnissen abgelehnt.
Hinsichtlich des Zeitraumes für Wahlplakatierungen haben wir uns auf Antrag der Jungen Union ebenfalls mit einem klaren Votum bei zukünftigen Wahlen für eine Sechs-Wochen-Frist ausgesprochen, wie sie in weiten Teilen des Landes üblich ist.“

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