Gestreifter Nachwuchs im städtischen Wildgehege

Im städtischen Wildgehege auf der Waldau ist vor einigen Tagen der erste Wildschwein-Nachwuchs des Jahres zur Welt gekommen. Rund 20 Frischlinge zählt die Stadtförsterei.

Einige der gestreiften Kleinen erkunden bereits ihre Umgebung und sind mit etwas Glück zu beobachten. Ein Teil der Neugeborenen verweilt noch im sicheren Kessel – dem Nest der Wildschweine. Dieses bauen die Muttertiere – die Bachen – aus Stroh, das ihnen die Mitarbeitenden der Stadtförsterei ins Gehege legen.

Das Gehege teilen sich die Kleinen mit 15 älteren Artgenossen. Die Bachen werfen meist Ende März. Oft folgt später im Jahr nochmal Nachwuchs, weil die Tiere im Gatter günstige Äsungs- und Lebensraumverhältnisse vorfinden. Bei ungünstiger Witterung und einseitiger oder mangelnder Nahrung „frischen” die Wildsauen in der Regel nur im Frühjahr.

Foto: Die Bachen bauen für ihren Nachwuchs ein Nest aus Stroh – den sogenannten Kessel.

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