VHS-Vortrag zum 80. Todesjahr des Künstlers Ernst Barlach

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Kein Geringerer als Bertolt Brecht bezeichnete den Bildhauer, Grafiker und Literaten Ernst Barlach (1870 – 1938) als einen „der größten Bildhauer, die wir Deutschen gehabt haben“.

Aus Anlass seines 80. Todesjahres erinnert die VHS in einem Vortrag von Dr. Angelika Schmid am Donnerstag, 17. Mai 2018, ab 20 Uhr im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1 an diesen wichtigen deutschen Künstler. Der Eintritt beträgt sechs Euro.

Nicht nur in den berühmt gewordenen Bettler- und Mönchsfiguren, sondern auch in Werken wie „Das Grauen“, „Der Rächer“ oder „Das Wiedersehen“ thematisiert Barlach bildhauerisch allgemeingültige menschliche Befindlichkeiten und Ängste. Seine einprägsamen Gewandfiguren, teils in Holz geschnitzt, teils in Bronze gegossen, transportieren Barlachs zutiefst humanistisch-pazifistische Lebens- und Kunstauffassung. Während des NS-Regimes wurde er als „entartet“ diffamiert und ging in die „innere Emigration“ und versuchte so, sein künstlerisches Schaffen zu vollenden und zu bewahren.

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