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Das Rheinhochwasser von 1784

Im Rahmen der VHS-Reihe „Bonner Geschichten“ berichtet die Historikerin Katja Georg in einem Vortrag über das Rheinhochwasser von 1784 in Bonn. Es gehört zu den verheerendsten Umweltkatastrophen im frühneuzeitlichen Rheinland.

Im Winter 1783/84 türmten sich auf dem Rhein meterhohe Eisschichten. Als diese unter dem Druck der Wassermassen aufbrachen, kam es zu massiven Überflutungen, die die kurfürstliche Residenzstadt Bonn und seine Bewohner völlig unvorbereitet trafen. Anhand ausgewählter Quellen aus dem Bonner Stadtarchiv beleuchtet der bebilderte Vortrag die Ereignisse rund um das „Jahrhunderthochwasser“.

Der Vortrag findet statt am Mittwoch, 29. März 2017, um 20 Uhr im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn. Der Eintritt beträgt sechs Euro, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Kurzfristig noch Plätze frei – Einführung in die Archäologie

Am Beispiel des Rheinlandes führt die Archäologin Sabrina Tatz ab Samstag, 1. April 2017, an drei Samstagen von 11 bis 17 Uhr interessierte Laien in die Wissenschaft der Archäologie ein.

Neben einem Blick auf die Geschichte der Archäologie werden im Kurs die gängigsten Methoden anhand anschaulicher Beispiele vorgestellt. Der Fokus wird dabei zunehmend auf das Rheinland gerichtet.
Der zweite und dritte Termin stellen die wichtigsten Fundstätten römischer Zeit in den germanischen Provinzen vor. Diese werden nicht nur im Detail besprochen, sondern teils auch besichtigt: Geplant sind Kurzausflüge in Bonn und der Region. Der Kurs startet jeweils mit einem Vortrag ab 11 Uhr in der VHS, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn, im Anschluss findet dann die gemeinsame Exkursion statt. Weitere Informationen zum Kurs und Möglichkeit der Anmeldung unter www.vhs-bonn.de (Kursnummer 6315), telefonisch unter 0228 – 77 30 42 oder per E-Mail an gabriele.tillmanns@bonn.de

Vortrag im Haus der Bildung – Wie das Smartphone unser Leben verändert

Im Schnitt alle 18 Minuten aktivieren wir unser Smartphone und werden so aus unserem Tun und Denken gerissen. „Das ist nicht nur unproduktiv, sondern macht uns unglücklich und langfristig krank“, so Alexander Markowetz, Juniorprofessor für Informatik an der Universität Bonn und Autor eines Buches über Digitalen Burnout. Zusammen mit Kollegen hat er in einer groß angelegten Studie das Verhalten von 300.000 Smartphone-Nutzern untersucht. Am Dienstag, 21. März 2017, von 18 bis 19.30 Uhr stellt er im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Ergebnisse seiner Forschung vor. Titel seines Vortrags: „Der fragmentierte Alltag – Wie das Smartphone unser Leben verändert“. Der Eintritt kostet sechs Euro. Anmeldung bei der VHS unter www.vhs-bonn.de. Telefonische Auskünfte unter 0228 – 77 36 31.

VHS Kurs: Herz aktiv – Ganzkörpertraining für Herz-Kreislauf

Die VHS Bonn bietet passend zum Frühlingsbeginn den Kurs „Herz aktiv – Ganzkörpertraining für Herz-Kreislauf“ mit insgesamt acht Terminen an. Die erste Sitzung findet statt am Mittwoch, 15. März 2017, von 17.30 bis 19 Uhr in der Turnhalle der Gertrud-Bäumer-Schule in Bad Godesberg, Zeppelinstraße 9 bis 17. Anmeldeschluss ist am Donnerstag, 9. März 2017.

Dabei erleben die Teilnehmer eine abwechslungsreiche Mischung aus Ganzkörperkräftigung, Ausdauertraining sowie Koordinations- und Entspannungsübungen. Unter der Leitung von Ingrid Lohmeyer-Müller kommen die Teilnehmer nicht nur fit durch das Frühjahr, sondern beugen gleichzeitig altersbedingtem Funktions- und Leistungsverschleiß vor.

Der Kurs ist von der Prüfstelle für Prävention (ZPP) zertifiziert und somit von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschussfähig. Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.vhs-bonn.de (Kursnummer 7748) sowie telefonisch unter 0228 -77 26 80 und 0228 – 77 51 65.

Digitalisierung im Zahlungsverkehr: Vortrag mit Diskussion im Haus der Bildung

Die Digitalisierung im Zahlungsverkehr schreitet voran. Inzwischen nutzen viele Verbraucher digitale Angebote, die rund um die Uhr verfügbar sind. Die VHS bietet am Dienstag, 7. März 2017, um 18 Uhr im Haus der Bildung einen Vortrag der Bundesbankdirektorin Dr. Heike Winter an.

Die Anbieter digitaler Zahlungsmöglichkeiten sind Technologiefirmen und kleinere Start-ups, sogenannte FinTechs, die sich zwischen Zahler, Zahlungsempfänger und Kreditinstituten positionieren. Diese und andere Entwicklungen im digitalen Zahlungsverkehr stellt Dr. Heike Winter aus dem Zentralbereich Zahlungsverkehr der Deutschen Bundesbank vor. Dabei wird sie auch Zahlungsmöglichkeiten in Echtzeit, die sogenannten Instant Payments, präsentieren und auf Technologien eingehen, die derzeit bei virtuellen Währungen angewendet werden.

Es handelt sich um eine Veranstaltung der Volkshochschule Bonn, die in der Reihe „Digitale Kultur und Big Data“ angesiedelt ist. Sie findet im großen Saal im Haus der Bildung statt. Der Eintritt ist frei.