Kunstmuseum Bonn feiert 25 Jahre an der Museumsmeile

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Bonn – In diesem Jahr feiert das Kunstmuseum Bonn sein 25-jähriges Bestehen. 1992 öffnete der Neubau des Architekten Axel Schultes seine Tore auf der Museumsmeile. Gefeiert wird während des Bonner Museumsmeilenfestes am Samstag, 17. Juni 2017.

Aus diesem Anlass hat das Museum von Künstlerinnen, Künstlern und Kulturschaffenden wie David Reed, Rosemarie Trockel, John Bock, Thomas Huber, Peter Piller, Heidi Specker und Yilmaz Dziewior zahlreiche Glückwünsche erhalten, die in den kommenden Wochen und Monaten auf den Social Media-Kanälen des Hauses geteilt werden.

Zwei neu installierte Banner legen Zeugnis von der vielseitigen 25-jährigen Geschichte des Hauses an der Museumsmeile ab. Sie dokumentieren den Besuch der britischen Königin Elisabeth II. 1992 sowie das 2016 auf dem Museumsdach posierende Künstlerduo Wermke/Leinkauf. Natürlich gibt es im Fotoarchiv des Museums noch viele weitere Erinnerungen, die im Laufe des Jahres aufgefrischt werden.

Am Samstag, 17. Juni, um 15 Uhr lädt das Kunstmuseum Bonn im Rahmen des diesjährigen Museumsmeilenfestes Besucherinnen und Besucher ein, um gemeinsam die vergangenen 25 Jahre zu feiern.

Wer noch nicht mit dem Haus vertraut ist, dem bietet sich an diesem Wochenende eine gute Gelegenheit, die Sammlung kennenzulernen und sich in den drei Wechselausstellungen „Mentales Gelb. Sonnenhöchststand“, „Gerhard Richter: Über Malen“ und „Karin Kneffel – Bild im Bild“ einen Eindruck von der Programmatik des Hauses zu verschaffen.

Vier Sonderführungen im Sommer

In vier Sonderführungen im Juli, August und September betrachten Bonner Persönlichkeiten das Museum aus den Blickwinkeln eines Schriftstellers, Philosophen, Architekten und Theaterintendanten. Im Dialog mit dem Intendanten des Hauses Prof. Dr. Stephan Berg werden dabei Schlüsselwerke und Strukturen im Haus beleuchtet. Die Sonderführungen finden mittwochs um 19 Uhr statt:

12. Juli: Bilder schreiben. Der Schriftsteller Lars Brandt im Gespräch mit Stephan Berg über die Arbeiten von Angela Bulloch und Thomas Rentmeister.

16. August: Bild im Bild. Der Theaterintendant Klaus Weise im Gespräch mit Stephan Berg über Karin Kneffels Malereien.

23. August: Architektursprache auf dem Prüfstand. Der Architekt Karl-Heinz Schommer im Gespräch mit Stephan Berg über 25 Jahre Museumsarchitektur.

6. September: Philosophie der Kunst. Der Philosoph Markus Gabriel im Gespräch mit Stephan Berg über Gerhard Richters Fenster und Vorhänge. Weitere Infos gibt es auf www.kunstmuseum-bonn.de.

Hintergrund zur Entstehung und den künstlerischen Schwerpunkten

1992 ist der Neubau des Kunstmuseums Bonn an der Friedrich-Ebert-Allee eingeweiht worden. Mit seiner wegweisenden Architektur, die vom Berliner Architekten Axel Schultes entworfen wurde, setzt es einen wichtigen städtebaulichen Akzent. In dem Maße, wie sich die Bundesstadt Bonn zur zeitgemäßen Managementzentrale der Bundesrepublik entwickelte, wurde das Kunstmuseum Bonn zum zeitgenössischen Forum für die Kunst der Bundesrepublik. In den Räumen des Obergeschosses ist die wohl wichtigste Sammlung mit Werken deutscher Kunst nach 1945 anzutreffen.

Künstlerpersönlichkeiten von internationaler Bedeutung und Ausstrahlung haben ihren Beitrag zu dieser qualitätvollen Kollektion geleistet. Zu ihr gehören die Multiples von Joseph Beuys der Stiftung Ulbricht sowie Werkblöcke von Georg Baselitz, Gotthard Graubner, Anselm Kiefer, Imi Knoebel, Palermo, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Ulrich Rückriem. Doch auch die klassische Moderne ist im Kunstmuseum Bonn gut vertreten. Hervorzuheben sind die Gemälde des Malers August Macke und die der Rheinischen Expressionisten sowie die Werke des aus Brühl stammenden Max Ernst, der, ähnlich wie August Macke, den lokalen Bezug mit einer internationalen Bedeutung seines Schaffens verbindet.

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