Erdbeben in Ecuador: Don Bosco Einrichtungen zerstört – Don Bosco Bonn unterstützt Nothilfe und Wiederaufbau

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Erdbeben in Ecuador: Don Bosco Einrichtungen zerstört - Don Bosco Bonn unterstützt Nothilfe und Wiederaufbau

Erdbeben in Ecuador: Don Bosco Einrichtungen zerstört – Don Bosco Bonn unterstützt Nothilfe und Wiederaufbau

Bonn, 19. April 2016 – Das schwerste Erdbeben der letzten Jahrzehnte mit der Stärke 7,8 hat in der Nacht auf Sonntag große Teile Ecuadors erschüttert. Besonders betroffen ist die Westküste des Andenstaates. Wie viele Menschen tot oder verletzt sind, wie groß das Ausmaß der Zerstörung der Gebäude und der Infrastruktur der Region ist, das ist aktuell noch nicht klar.

Stark betroffen sind die Einrichtungen der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern in Manta, einer Stadt etwa 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Quito. „Wir sind sehr erleichtert, dass in unseren Einrichtungen niemand getötet oder schwer verletzt wurde. Aber unsere Schulen, unsere Pfarrei und unser Zentrum für Straßenkinder sind schwer beschädigt, einige vollständig zerstört“, berichten die Mitarbeiter vor Ort. In Manta gebe es überall Trümmer und die Suche nach den Überlebenden sei sehr schwierig. Die Salesianer Don Boscos, die Mitarbeiter der Einrichtungen und teilweise die Schüler helfen bei der Suche nach Vermissten und kümmern sich um die traumatisierten und obdachlosen Menschen.
Das Beben und die vielen Nachbeben waren bis in die Hauptstadt Quito zu spüren, größere Schäden blieben dort aus. Don Bosco Mission Bonn entsendet regelmäßig deutsche Volontäre in ein Kinder- und Jugendzentrum der Hauptstadt. Diese blieben unverletzt und sind wohlauf.

Nothilfe und Wiederaufbau: Don Bosco Bonn hilft
So groß der Schock und die Trauer sind, der Blick der Salesianer geht nach vorne. Sie wollen Nothilfe für rund 7000 Familien im Umfeld leisten und den Wiederaufbau der Einrichtungen vorbereiten. Angesichts der großen Not und der Zerstörungen werden dafür erhebliche Mittel benötigt. „Im Augenblick sind nach offiziellen Angaben bereits 350 Tote in der Provinz Manabí zu beklagen. Die vielen Verletzten und Obdachlosen benötigen unsere Unterstützung. Damit wir ihnen helfen können, brauchen wir dringend Geld für Lebensmittel und Medikamente“, berichtet Ökonom Pater Maffeo Panteghino SDB.

Don Bosco Bonn erarbeitet derzeit gemeinsam mit den Partnern vor Ort eine Übersicht, was unmittelbar für die direkte Nothilfe und im nächsten Schritt für den Wiederaufbau in Ecuador benötigt wird.
„Wir lassen unsere Partner in Ecuador, mit denen wir seit vielen Jahren eng und erfolgreich zusammenarbeiten, in dieser schwierigen Situation nicht allein. Wir helfen jetzt unmittelbar mit dem Notwendigsten zum Überleben nach der Katastrophe und werden dies auch langfristig durch gemeinsame Wiederaufbau-Projekte tun“, erklärt Silvia Cromm, Leiterin der Abteilung Programme und Projekte

Spendenkonto:
Stichwort: Erdbebenhilfe Ecuador
Spendenkonto Don Bosco Mondo e.V.
DKM Darlehnskasse Münster eG
IBAN DE95 4006 0265 0017 0181 01
BIC GENODEM1DKM

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