„Collaborate or Die“ – Werkstattgespräche zur Beruflichen Bildung beschäftigen sich mit „Netzwerke(n) für Berufliche Bildung“

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– Praxisbeispiele aus Deutschland und den Philippinen zeigen unterschiedliche Wege für erfolgreiche Netzwerke
– Qualität des Netzwerkes geht einher mit Qualität der sozialen Beziehung und Erfolg mit Konsens der Zieldefinition
– Heterogene Akteure können voneinander profitieren

Ein gutes Beispiel dafür, dass Netzwerke eine verknüpfte Vielfalt mit vielfältigen Verknüpfungen sind: Oliver Haas, Leiter des Sektorvorhabens Berufliche Bildung bei der GIZ in der Diskussion mit Pater Clemens Schliermann SDB, Missionsprokurator Don Bosco Mission Bonn

Ein gutes Beispiel dafür, dass Netzwerke eine verknüpfte Vielfalt mit vielfältigen Verknüpfungen sind: Oliver Haas, Leiter des Sektorvorhabens Berufliche Bildung bei der GIZ in der Diskussion mit Pater Clemens Schliermann SDB, Missionsprokurator Don Bosco Mission Bonn

Bonn, 17. März 2017 – Was zeichnet ein gutes Netzwerk zur beruflichen Bildung aus? Welche Kriterien, Strukturen und Rahmenbedingungen sind für erfolgreiches Netzwerken förderlich, welche Hindernisse oder Grenzen können Misserfolge auslösen? Diesen Kernfragen gingen bei den Werkstattgesprächen zur Beruflichen Bildung rund 80 Teilnehmer aus nationalen und internationalen Unternehmen, Organisationen, Verbänden und Institutionen nach.
Oliver Haas, Leiter des Sektorvorhabens Berufliche Bildung bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), fasste es in seinem Impulsreferat mit „collaborate or die“ zusammen. Klar bezog er Stellung und setzte die Entwicklungsziele mit Netzwerkzielen gleich: „Die Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs, sind Netzwerkziele und deshalb muss berufliche Bildung auch ein Ziel aller SDGs sein.“
Praxisbeispiele, unter anderen aus Deutschland und den Philippinen, zeigten, dass verschiedene Wege zu einem erfolgreichen Netzwerk führen können. Was aber die Teilnehmer der verschiedenen Workshops bei aller Unterschiedlichkeit der Ansätze, der Stakeholder, der Rahmenbedingungen und der Branche als unerlässlich erachteten, waren die gemeinsame Zieldefinition aller Akteure und belastbare Beziehungen zueinander.
Bereits zu Beginn der Veranstaltung stellte Christian Osterhaus, Geschäftsführer von Don Bosco Mondo, den neu gebildeten Fachbeirat Berufliche Bildung vor. Ihm gehören acht Mitglieder aus Unternehmen, Hochschulen und Fachorganisationen an. Ziele des Gremiums sind die fachliche Beratung für die strategische und operative Umsetzung der Organisationsziele und die Vernetzung mit den Stakeholdern der beruflichen Bildung.
„Wir freuen uns, in diesem neuen Gremium erfahrene Fachleute vereint zu wissen, die uns in unserer inhaltlichen Entwicklung und in der Advocacy Arbeit für berufliche Bildung unterstützen“, dankte Christian Osterhaus den anwesenden Mitgliedern des Fachbeirats, der sich im Mai offiziell konstituieren wird.
Hintergrund „Werkstattgespräche zur Beruflichen Bildung“:
Bereits seit 2010 lädt Don Bosco Mondo e.V. zu den Werkstattgesprächen zur Beruflichen Bildung ein. Die Bonner Nichtregierungsorganisation ist führend in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit mit den verschiedensten Akteuren der Berufsbildung weltweit. Im Bonner Süden treffen sich so jährlich nationale und internationale Experten der Entwicklungszusammenarbeit, der Beruflichen Bildung und Wirtschaftsvertreter zu Diskussion und fachlichem Austausch. Die Fachveranstaltung findet rund um den 19. März statt, dem Josefstag als Gedenktag an den Hl. Josef, dem Schutzpatron der Handwerker.

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