„Beethoven Pastoral Project“ vorgestellt

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BTHVN 2020 - Ludwig van Beethoven Jubilähum in Bonn

Im Rahmen der Weltklimakonferenz in Bonn hat die Beethoven Jubiläums Gesellschaft ein erstes großes Projekt zum Beethovenjahr 2020 bekannt gegeben. Das „Beethoven Pastorale Project“ lädt Künstler auf der ganzen Welt ein, sich durch ihre Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethovens „Pastorale“-Symphonie zu einem Netzwerk zusammenzuschließen und auf kreative Weise ein kraftvolles Statement für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung zu gestalten – für eine bessere Welt für uns alle!

2020 feiert Deutschland mit der ganzen Welt den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Die Beethovenstadt ist heute UNO-Stadt und Sitz des Weltklimasekretariates der Vereinten Nationen. Ensembles und Einzelkünstler der Welt sind aufgefordert, am 5. Juni 2020, dem Weltumwelttag der Vereinten Nationen, Beethovens „Pastorale“-Symphonie aufzuführen und schon zuvor ihre künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Werk erlebbar zu machen, diese mit einem Statement zum Schutz der Umwelt und zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens zu verknüpfen und auf die Webseite des Projekts hochzuladen.

Das Projekt wird unterstützt vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres.

Die Registrierungsphase für das „Beethoven Pastoral Project“ beginnt am Mittwoch, 15. November 2017.

Projekt wird in zwei Phasen durchgeführt

Das Projekt wird in zwei Phasen durchgeführt:

1. „Pastoral Network“ (2018–2020): Vom 5. Juni 2018 bis zum 5. Juni 2020 setzen sich Orchester, aber auch Musiker aller anderen Sparten, Performance-Künstler, Filmemacher oder Umweltaktivisten kreativ mit Beethovens sechster Symphonie, der „Pastoralen“, auseinander und laden eine Dokumentation ihres künstlerischen Beitrags zusammen mit einem Statement für den Umweltschutz auf die Webseite des Projekts hoch.

2. „Pastoralday“ (5. Juni 2020): Am Weltumwelttag des Beethoven-Jubiläumsjahres 2020 soll dann die sechste Symphonie von Ludwig van Beethoven von möglichst vielen Orchestern und Ensembles aufgeführt werden. Christian Lorenz, künstlerischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums Gesellschaft: „Beethoven liebte die Natur. Er suchte in ihr Entspannung und Inspiration. Seine Verbundenheit zur Natur findet berührenden Ausdruck in seiner sechsten Symphonie, die das Verhältnis Mensch-Natur in vielfältiger Weise thematisiert. Ob Beethoven heute ein Umweltaktivist wäre? Beethovens 250. Geburtstag bietet jedenfalls Anlass, die Relevanz seiner Musik neu erlebbar zu machen. Wir laden alle Musiker, Orchester und andere kreativen Menschen dazu ein, vor dem Hintergrund von Klimawandel und Umweltzerstörung Beethovens „Pastorale“ neu zu denken und zu interpretieren. Wir sind neugierig und gespannt, welche kreativen Ergebnisse im „Beethoven Pastoral Project“ entstehen werden.“

Beethoven-Orchester Bonn engagiert sich

Für das Projekt engagieren sich bereits zum Auftakt folgende Künstler: Der chinesische Komponist und Dirigent Tan Dun, der amerikanische Musiker und Komponist Uri Caine, der deutsche Jazzmusiker Gregor Hübner, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und ihr estnischer Dirigent Paavo Järvi sowie das Beethoven Orchester Bonn und sein Dirigent Dirk Kaftan.

Das „Beethoven Pastoral Project“ wird begleitet von der DW (Deutsche Welle). Sie wird in einem einzigartigen Film den Projektinhalt sowie außergewöhnliche und besonders kreative Beiträge dokumentieren. Kooperationspartner des Projekts sind das UN-Klimaschutzsekretariat UNFCCC, die Deutsche Welle, das Beethoven-Haus, das Beethoven-Orchester Bonn sowie das Beethovenfest Bonn und das Theater Bonn, darüber hinaus das Eliette und Herbert von Karajan Institut in Verbindung mit der Münchener Firma Unitel.

Weitere Informationen unter www.beethovenpastoral-project.com und www.bthvn2020.de.

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