Während des Lockdowns: Bus und Bahn im Ferienfahrplan sichern Mobilität in Bonn

Aufgrund des verlängerten Lockdowns gilt in der Stadt Bonn vorerst befristet bis zum 31. Januar 2021 der Ferienfahrplan, so wie es auch im Rhein-Sieg-Kreis und in der Stadt Köln der Fall ist. Mit dieser Maßnahme wird das normale Angebot aufrechtenthalten, lediglich Verstärkerfahrten im Schülerverkehr entfallen.

Durch den Lockdown gehen die Fahrgastzahlen zurück, gerade auch im Schülerverkehr. Die Umstellung auf den Ferienfahrplan dient einem ganz wesentlichen Zweck: Die Reserven der Stadtwerke Bonn sollen geschont und dem Fahrpersonal eine Möglichkeit zur Kinderbetreuung gegeben werden.
Gleichzeitig nehmen Stadt und Verkehrsunternehmen besondere Situationen in den Blick. So soll das Personal des Uniklinikums Bonn (UKB) sowie des Marienhospitals bestmöglich geschützt werden, sodass zahlreiche Verstärkerfahrten zum UKB eingesetzt werden.
Die folgenden Fahrten verkehren zusätzlich zum Ferienfahrplan:

  • Drei im Schulfahrplan vorgesehene Verstärkerfahrten auf der Linie 601 zwischen Hauptbahnhof und Uniklinikum (Abfahrten um 7.11, 7.22 und 7.32 Uhr ab Bonn Hbf)

Durch einen Subunternehmer werden die folgenden Fahrten durchgeführt, welche aus technischen Gründen weder in
Apps/Internet noch an den Haltestellen angezeigt werden können:

  • Zwölf zusätzliche Fahrten je Richtung auf der Linie 601 zwischen Bonn Hbf und Uniklinikum im Zeitraum zwischen 5.15 und 9 Uhr
  • Zehn zusätzliche Fahrten je Richtung auf der Linie 601 zwischen Bonn Hbf und Uniklinikum im Zeitraum zwischen 14 und 17.30 Uhr
  • Drei zusätzliche Fahrten auf der Linie 630 Richtung Agnetendorfer Str.: Abfahrten um 6.45 Uhr ab UKB, um 7 Uhr ab Fritz-Erler-Str. und um 12.46 Uhr ab UKB
  • Zwei zusätzliche Fahrten auf der Linie 632 Richtung Uniklinikum Süd: Abfahrten um 6.54 und 7.24 Uhr ab Beuel BfE-Wagen von Lessenich Sportplatz Richtung Uniklinikum Süd: Abfahrt um 7.06 Uhr

Außerdem werden die Stadtwerke Bonn Bus-Reserven dezentral im Stadtgebiet vorhalten, die schnell für Entlastung sorgen können, sollte es entgegen der Erwartungen doch im Einzelfall zu Kapazitätsengpässen kommen.
Die Auslastung der Busse wird in den kommenden Wochen genau beobachtet und das Angebot gegebenenfalls angepasst.