Vorsicht! Falsche Polizisten rufen auch in Bonn weiter an! ūüöď

Polizei Bonn

Die Welle der betr√ľgerischen Telefonanrufe falscher Polizisten dauert an. In dieser Woche wurden der Bonner Polizei bereits mehr als 100 Anrufe gemeldet. In den vergangenen beiden Tagen reichte der Aktionsradius der Betr√ľger von Meckenheim, Wachtberg,Bad Godesberg, Friesdorf bis zum Venusberg.

Nach dem bisherigen Kenntnisstand ist es in keinem Fall zur Aushändigung von Bargeld oder Schmuck gekommen.

Auch wenn die Masche der T√§ter mittlerweile bekannt ist, warnt die Bonner Polizei angesichts der aktuellen Anrufserie nochmals vor den Telefonbetr√ľgern!

Da die T√§ter sich √ľberwiegend an lebens√§ltere Personen wenden, bitten die Ermittler des Kriminalkommissariat 24 insbesondere deren Kinder und Angeh√∂rige um Mithilfe:

Bitte informieren Sie Ihre Eltern oder Gro√üeltern √ľber die Masche der Betr√ľger. Vergessen Sie aber auch nicht alleinlebende Menschen in Ihrer Nachbarschaft!

Im Anhang dieser Meldung finden Sie einen Flyer mit Tipps zum Schutz vor den Betr√ľgern. Bitte geben Sie diesen weiter!

So gehen die Telefonbetr√ľger vor

Die Gauner sind mit dem Trick seit geraumer Zeit bundesweit aktiv. Sie täuschen bei ihren Anrufen unter anderem vor, Polizeibeamte einer örtlichen Polizeidienststelle, Kriminalbeamte des Landeskriminalamtes, des Bundeskriminalamtes oder auch einer Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei zu sein.

Die perfide Vorgehensweise wird oft durch einen technischen Trick unterst√ľtzt: Im Display des Telefons der Angerufenen wird h√§ufig die √∂rtliche Vorwahlnummer zusammen mit der 110 eingeblendet oder einer √∂rtlichen Polizeidienststelle. Dies soll die Behauptung untermauern, dass es sich bei den Anrufern um Polizeibeamte handelt.

Es sind jedoch keine Polizisten am Telefon, sondern Trickbetr√ľger. Diese behaupten zum Beispiel, es habe zuletzt vermehrt Einbr√ľche in der Umgebung gegeben oder dass man bei festgenommenen Dieben einen Zettel mit der Adresse des Angerufenen gefunden habe. Daher m√ľsse man die Bargeld- oder Schmuckbest√§nde √ľberpr√ľfen. Danach folgt das Angebot, den Schmuck oder das Bargeld von einem Kriminalbeamten abholen zu lassen. Dieser werde es an einen sicheren Ort bei der Polizei bringen. Durch diese Vorgehensweise, bei der die Opfer in Angst versetzt werden, haben Betr√ľger schon hohe Summen erbeutet.

Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, empfiehlt die Polizei: Legen Sie auf, rufen Sie sofort Ihre √∂rtliche Polizeibeh√∂rde √ľber die Rufnummer 110 an und schildern Sie den Sachverhalt.

Geben Sie unbekannten Personen keine Ausk√ľnfte √ľber Ihre Verm√∂gensverh√§ltnisse oder andere sensible Daten.

√úbergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

Weitere Informationen zum Schutz vor Telefonbetr√ľgern finden Interessierte hier: https://polizei.nrw/artikel/betrueger-geben-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-aus

Falsche-Polizisten-Flyer-KPO