Neues Ausbildungsprogramm für benachteiligte Jugendliche – Ausweg aus dem Kreislauf von Armut, fehlender Bildung und schlecht bezahlten Jobs

Vorstandsvorsitzender Alexander Knauss und Mansoof Ismail, Auszubildender im ersten Jahrgang, freuen sich über die offizielle Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums.
Vorstandsvorsitzender Alexander Knauss und Mansoof Ismail, Auszubildender im ersten Jahrgang, freuen sich über die offizielle Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums.

Bonn, 10. April 2017 – Im Dezember 2016 offiziell beschlossen – im März 2017 eröffnet: Im neuen gemeinsamen Training Center in Kapstadt werden ab Juli die ersten 8 Schülerinnen und 17 Schüler ihre Ausbildung zum Kfz-Service-Mechatroniker beginnen. Das neue Ausbildungszentrum auf dem Gelände der Salesianer Don Boscos in Kapstadt ist eine gemeinsame Initiative der Porsche AG, des Don Bosco Salesian Institute Youth Project (SIYP), des Porsche-Importeurs in Südafrika (LSM Distributors) sowie der Bonner Nichtregierungsorganisation Don Bosco Mondo e.V.

Partnerschaft in Südafrika: Mit Bildung gegen Armut
Jährlich werden nun bis zu 25 Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen in einer dreijährigen Ausbildungszeit zu Kfz-Service-Mechatronikern qualifiziert. Im von hoher Jugendarbeitslosigkeit geprägten Südafrika eine außergewöhnliche Chance für die jungen Frauen und Männer. „Wir wissen, dass Bildung und Ausbildung die Schlüssel sind. Schlüssel für den Weg raus aus Armut, Kriminalität, Drogen und Hoffnungslosigkeit. Schlüssel für ein Leben mit materieller und sozialer Sicherheit. Dafür brauchen wir starke Partner an unserer Seite. Wir sind sehr froh, dass wir ein gemeinsames Ausbildungsprojekt mit den Salesianern Don Boscos und Porsche hier in Kapstadt initiieren konnten“, erklärte Alexander Knauss, Vorstandsvorsitzender von Don Bosco Mondo bei der Eröffnung des Ausbildungszentrums.

„Viva-Werkstatt“ erarbeitet Kriterien für zukünftige Entwicklung des Viktoriaviertels

Am gestrigen Donnerstag, den 6.4.2017 übergab die Initiative „Viva Viktoria!“ der Zebralog die Ergebnisse ihrer „Viva-Werkstatt“. Der ganztägige Planungs-Workshop unter Beteiligung von mehr als 20 TeilnehmerInnen erarbeitete in einem ersten Arbeitsschritt fünf Kriterien, die aus Sicht der Bürgerinitiative für eine Weiterentwicklung des Viktoriaviertels unerlässlich sind.

"Viva-Werkstatt" erarbeitet Kriterien für zukünftige Entwicklung des Viktoriaviertels
„Viva-Werkstatt“ erarbeitet Kriterien für zukünftige Entwicklung des Viktoriaviertels