Unwetterkatastrophen: Stadt Bonn erinnert an Notfallvorsorge und Selbsthilfe

Ob die Rheinhochwasser in den 1990er Jahren, Sturzfluten am Mehlemer Bach im Jahr 2013 oder Starkregen im Sommer 2021 – diese und andere Unwetterkatastrophen sind vielen Menschen in Bonn noch eindrücklich in Erinnerung. Aktuell überarbeitet die Stadt Bonn ihre Katastrophenschutzplanung für mögliche Rheinhochwasser sowie große Unwetterlagen. Aus diesem Anlass informiert sie über Änderungen und erinnert an die Eigenvorsorge der Menschen.

Einschränkungen in Bonn – bonnorange hilft in der Region

Als kommunales Unternehmen für die Daseinsvorsorge hilft bonnorange derzeit auch außerhalb der Bonner Stadtgrenzen bei der Beseitigung der Hochwasserschäden. Die dynamische Lage in der Region kann dazu führen, dass Leistungen in Bonn reduziert werden, um im Rahmen der Katastrophenhilfe tätig sein zu können.

Bonner Feuerwehr half im Ahrtal

Seit der Nacht vom 14. auf den 15. Juli hat die Bonner Feuerwehr bei zahlreichen Einsätzen im vom Unwetter schwer getroffenen Ahrtal geholfen. In den Einsatzabschnitten, die der Feuerwehr Bonn zugeteilt waren, sind die Einsatzaufträge mittlerweile erfüllt.

180 Unwetter-Opfer in Bonn untergebracht

Bonner Hilfe für Unwetter-Opfer: Auf Vermittlung der Stadtverwaltung sind bisher 180 Personen plus Haustiere in Bonn privat untergebracht worden. Das ist der Stand am Samstagabend, 17. Juli 2021.

Nach Unwetter: Feuerwehr hilft in der Region – Rheinhochwasser erreicht Scheitel

Während die unwetterbedingten Einsätze im Bonner Stadtgebiet am Freitag, 16. Juli 2021, alle beendet sind, wird in der weitaus schlimmer betroffenen Region weiterhin Hilfe benötigt. Die Bonner Feuerwehr unterstützt mit Einsatzkräften im Rhein-Sieg-Kreis und Kreis Ahrweiler. Der Scheitelpunkt für das Rheinhochwasser in Bonn wird am Freitagabend bei rund acht Metern erwartet.

Unwetter-Hilfsaktion in Bonn: Jetzt wird vermittelt

Die Hilfsbereitschaft in Bonn für die durch das Unwetter in Not geratenen Menschen ist enorm: Mehr als 1.000 Angebote zur Unterbringung sind seit Donnerstagnachmittag bei der Bonner Stadtverwaltung eingegangen. Ab sofort steht die Vermittlung der Hilfesuchenden im Mittelpunkt.