40 Jahre UNO-Flüchtlingshilfe – 100 Künstler*innen starten gemeinsame Aktion mit der UNO-Flüchtlingshilfe: „HEART – 100 artists. 1 mission.“

Der UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), steht 2020 ein besonderes Jahr bevor. Seit ihrer Gründung im August 1980 in Bonn setzt sich die Organisation für die finanzielle Unterstützung der weltweiten, lebensrettenden Einsätze des UNHCR und für Projekte und Initiativen Geflüchteter in Deutschland ein. Gemeinsam mit über 100 Künstler*innen will die UNO-Flüchtlingshilfe ein starkes Zeichen der Humanität und der Solidarität für die über 70 Millionen Menschen auf der Flucht setzen. Mit einer bundesweiten, staatlich genehmigten Kunstlotterie, in dieser Form eine Premiere in Deutschland, soll der Erlös von 25.000 Losen an den UNHCR gehen. Die mittlerweile über 100 Künstler*innen haben spontan zugesagt, dieses gemeinsame, wichtige Zeichen mit einem Werk zu unterstützen.

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blauPause | UNO-Flüchtlingshilfe startet Blog

Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens startet die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), ihren Blog. 70,8 Millionen Menschen sind aktuell auf der Flucht, mehr als 16.000 UNHCR-Mitarbeiter*innen sind weltweit im Einsatz, 50 Kolleg*innen der UNO-Flüchtlingshilfe mobilisieren jeden Tag die Zivilgesellschaft: Es gibt viele Geschichten zu erzählen. Der Blog der UNO-Flüchtlingshilfe erzählt sie. Einmal die Woche gehen dort Beiträge online, die Raum lassen für persönliche Erfahrungen der Autor*innen, für Denkanstöße und Beiträge zu gesellschaftlichen Diskussionen. Die Blogbeiträge erscheinen immer Ende der Woche.

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UNO-Flüchtlingshilfe: Humanitäre Notlage nach Massenflucht – 700.000 Vertriebene nach Kämpfen in Idlib und Aleppo

Nach den neuerlichen Kämpfen in der nordwestsyrischen Region Idlib verschärft sich nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe die humanitäre Situation für die Zivilbevölkerung. Seit Anfang Dezember 2019 sind rund 700.000 Menschen innerhalb oder aus den Konfliktgebieten Idlib und Aleppo geflohen. Die Menschen benötigen dringend Unterkünfte, die winterlichen Verhältnisse vor Ort verstärken die Notlage. Viele Syrer mussten bereits mehrmals fliehen, haben ihr Hab und Gut zurückgelassen. Doch es gibt nur wenige Plätze, wo sie bleiben können.

Die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerk, ruft daher zu Spenden für die Betroffenen in der Region auf. Der Syrien-Konflikt hat zu einem Massenexodus geführt, nirgendwo auf der Welt gibt es derzeit so viele Vertriebene. Über 5,5 Millionen Syrer leben als Flüchtlinge in der Region. Mehr als sechs Millionen Syrer sind innerhalb des Landes vertrieben. „UNO-Flüchtlingshilfe: Humanitäre Notlage nach Massenflucht – 700.000 Vertriebene nach Kämpfen in Idlib und Aleppo“ weiterlesen

UNO-FLÜCHTLINGSHILFE: Libyen: UNHCR-Hilfe unter schwierigsten Bedingungen

Die Waffen sollen schweigen, der politische Prozess verstärkt und das Waffenembargo in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland stärker kontrolliert werden. Darauf haben sich die Teilnehmer der Berliner Libyen-Konferenz geeinigt. Neben diesen Zielsetzungen, die wichtige Schritte in Richtung Frieden sind, ist es nach Einschätzung der UNO-Flüchtlingshilfe vor allem dringend erforderlich, die humanitäre Situation der Vertriebenen und Flüchtlinge in Libyen zu verbessern. Dazu müssten rasch die notwendigen Kapazitäten geschaffen und vor allem besserer Zugang zu den Internierungszentren im Land ermöglicht werden. Derzeit werden mehr als 3.000 Flüchtlinge und Migranten in diesen Zentren festgehalten. Darüber hinaus leben in Libyen fast 350.000 Binnenvertriebene, Flüchtlinge im eigenen Land, unter oft katastrophalen Bedingungen. „UNO-FLÜCHTLINGSHILFE: Libyen: UNHCR-Hilfe unter schwierigsten Bedingungen“ weiterlesen

2010 bis 2019 – Das Jahrzehnt der Flucht Langzeitkrisen und neue Konflikte: 50 Prozent mehr Flüchtlinge

2010 bis 2019 - Das Jahrzehnt der Flucht

Langzeitkrisen und neue Konflikte: 50 Prozent mehr Flüchtlinge
2010 bis 2019 – Das Jahrzehnt der Flucht

Langzeitkrisen und neue Konflikte: 50 Prozent mehr Flüchtlinge

Die Zahl der Flüchtlinge weltweit hat sich nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe im letzten Jahrzehnt um mehr als 50 Prozent erhöht. Waren es 2009 noch knapp über 43 Millionen Menschen, so sind es jetzt mehr als 70,8 Millionen. Hauptursache ist die Kombination aus Langzeitkonflikten mit großen Fluchtbewegungen wie etwa in Syrien, Afghanistan oder Südsudan und neueren Krisen wie in Venezuela oder Myanmar. Auch die Folgen des Klimawandels treiben die Fluchtbewegungen auf Rekordkurs: Extremwetterereignisse verschärfen bestehende Krisen, wie aktuell in Afrika zu sehen, wo eine Rekorddürre im südlichen und Überschwemmungen in Ostafrika die Menschen belasten. In Deutschland haben die Fluchtbewegungen im Rekordjahr 2015 sowie die private Seenotrettung die Debatten in den vergangenen Jahren beherrscht. Die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), betont, dass angesichts 15.000 Toter und Vermisster in den letzten fünf Jahren auf dem Mittelmeer die private Seenotrettung unverzichtbar ist.

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Somalia: Bewaffnete Konflikte und Auswirkungen des Klimawandels verschärfen Fluchtbewegungen

Ob extreme Wetterlagen oder die Verteilung immer knapper werdender, lebenswichtiger Ressourcen wie Wasser: Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen. Kommen wie in Somalia jahrelange bewaffnete Konflikte hinzu, steigt die Zahl der flüchtenden Menschen dramatisch an. Die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), geht daher davon aus, dass neben Krieg und Verfolgung die Auswirkungen des Klimawandels, zunehmende Naturkatastrophen und Umweltzerstörung die Fluchtbewegungen weltweit verstärken werden. Schon jetzt gehören in Somalia ausgeprägte Dürreperioden zur Normalität: Mehr als 300.000 Menschen wurden in diesem Jahr bereits durch Dürre und immer wieder aufflammende Konflikte vertrieben. In anderen Regionen des Landes verschärfen dagegen Überschwemmungen die Situation: So mussten deswegen in den letzten zwei Wochen mehr als 200.000 ihre Häuser verlassen. Insgesamt sind 2,6 Millionen Menschen in Somalia auf der Flucht.

„Wir erleben in Ländern wie Somalia eine fatale Wechselwirkung von bewaffneten Konflikten und den Auswirkungen der Klimakrise. Immer mehr Menschen kämpfen in der Folge um immer weniger Ressourcen. Wir müssen daher den Menschen unmittelbar in ihrer Not helfen und gleichzeitig langfristige Projekte initiieren, um die Folgen des Klimawandels aufzufangen, „, kommentiert Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe. „Somalia: Bewaffnete Konflikte und Auswirkungen des Klimawandels verschärfen Fluchtbewegungen“ weiterlesen

Neue Eskalation in Syrien: Humanitäre Hilfe drastisch unterfinanziert

Die neuen Kämpfe in Syrien forderten bereits Todesopfer und zwingen Tausende zur Flucht. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), befürchtet, dass die Lage weiter eskaliert und betont, dass die humanitäre Hilfe vor Ort dramatisch unterfinanziert ist: Nur rund ein Drittel der benötigten Mittel stehen zur Verfügung, um die Menschen vor Ort mit den notwendigsten Hilfsgütern zu versorgen. Nach acht Jahren Krieg leben bereits über 80 Prozent der Syrer unter der Armutsgrenze.

„Jetzt helfen keine neuen Superlative, die die dramatische Lage in Syrien beschreiben, es braucht dringend finanzielle Unterstützung. Wir dürfen die Zivilbevölkerung Syriens nicht im Stich lassen“, appelliert Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe. Und weiter: „Fast zwölf Millionen Menschen in Syrien brauchen Hilfe – eine unvorstellbare Zahl. Davor dürfen wir unsere Augen nicht verschließen.“ „Neue Eskalation in Syrien: Humanitäre Hilfe drastisch unterfinanziert“ weiterlesen

Vergessene Krisen – Humanitäre Not unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Seit Juni 2019 wurden in der Demokratischen Republik (DR) Kongo mehr als 300.000 Menschen vertrieben, hinzu kommt die Gefahr des Ebola-Virus. Und jetzt im August nähert sich der zweite Jahrestag der Flucht von fast einer Million Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), erinnert angesichts dieser Nachrichten an sogenannte „Vergessene Krisen“. Meist sind es lang andauernde Konflikte mit großem humanitären Bedarf und enormen Flüchtlingsbewegungen, wie etwa in der DR Kongo, im Südsudan, Jemen oder in Bangladesch. Sie sind geprägt von fehlender öffentlicher Aufmerksamkeit und geringem medialen Interesse. Daraus resultiert oft ein Mangel an Hilfsgütern und Spenden. Die Krisen und Hintergründe dazu sind zudem meist komplex. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der UNHCR ist bei allen Krisen vor Ort, um Flüchtlingen zu helfen: Neben Nothilfeeinsätzen, wie der akuten Trinkwasser- und medizinischen Versorgung, geht es auch um die Registrierung von Flüchtlingen. So bekommen sie Zugang zu Lebensmitteln und Gesundheitsversorgung, Bildung und Arbeit. „Vergessene Krisen – Humanitäre Not unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ weiterlesen

Zwei Milliarden Kilometer Richtung Schutz. Jeder Schritt zählt. Kampagne der UNO-Flüchtlingshilfe

Steigende Temperaturen locken derzeit wieder mehr Jogger, Radfahrer und Spaziergänger auf die Straßen, in Parks und die Natur. Viele Tausend Kilometer kommen dabei zusammen. Mit der Kampagne „Zwei Milliarden Kilometer Richtung Schutz. Jeder Schritt zählt.“ der UNO-Flüchtlingshilfe kann man mit diesen Kilometern jetzt nicht nur sich selbst etwas Gutes tun, sondern auch Solidarität mit den mehr als 68 Millionen Flüchtlingen weltweit zeigen. Hollywoodschauspieler und UNHCR-Sonderbotschafter Ben Stiller unterstützt die Kampagne ebenso wie das belgische Fußball-Nationalteam und die Bundesliga-Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen Die gelaufenen Kilometer der „Werkself“ bis zum Saisonende tragen mit dazu bei, dass die zwei Milliarden Kilometer ein weltweites, starkes Signal der Solidarität mit Menschen auf der Flucht geben.

Die Zahl ist unvorstellbar groß: 68,8 Millionen Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Asylsuchende sind weltweit unterwegs, um an einem sicheren Ort Schutz vor Krieg, Gewalt und Verfolgung zu finden. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat errechnet, dass Geflüchtete jährlich insgesamt etwa zwei Milliarden Kilometer zurücklegen, ehe sie in Sicherheit sind. So reisten syrische Flüchtlinge 2016 im Schnitt mehr als 240 Kilometer bis in die Türkei. Südsudanesische Flüchtlinge legten mehr als 640 Kilometer zurück, um Kenia zu erreichen, und Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar mussten etwa 80 Kilometer bis nach Bangladesch bewältigen. „Zwei Milliarden Kilometer Richtung Schutz. Jeder Schritt zählt. Kampagne der UNO-Flüchtlingshilfe“ weiterlesen

UNO-Flüchtlingshilfe: Gewalt gegen Flüchtlingsfrauen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (25.11.) weist die UNO-Flüchtlingshilfe auf die besonderen Gefahren für Flüchtlingsfrauen hin. Mindestens 50 Prozent aller Flüchtlinge sind Frauen und Mädchen. Frauen fliehen, wie Männer auch, wegen Unterdrückung und Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen. Aber auch Witwenverbrennungen, genitale Verstümmelung oder Vergewaltigungen sind weitere Gründe, die explizit Frauen zur Flucht zwingen. Angst bleibt dann auch während der Flucht allgegenwärtig: vor Gewalt und sexuellen Übergriffen, Hunger und Krankheit, dem Verlust von Angehörigen und einer ungewissen Zukunft. Der UNHCR, dessen nationaler Partner die UNO-Flüchtlingshilfe ist, setzt sich dafür ein, die Gefahrenquellen so gut wie möglich zu reduzieren und die Frauen bestmöglich zu schützen und zu versorgen. „UNO-Flüchtlingshilfe: Gewalt gegen Flüchtlingsfrauen“ weiterlesen