Zurückrudern wird zur neuen Stadthausdisziplin – CDU zum Trauerspiel um die diesjährigen Martinszüge in Bonn

Oberbürgermeisterin Katja Dörner scheint sich für einen neuen Wettbewerb qualifizieren zu wollen, dem Zurückrudern.

„In Sachen Martinsumzüge muss sich Frau Dörner erneut korrigieren und ihre ursprünglichen Anordnungen – die teilweise deutlich über die Regelungen des Landes hinausgingen – zurücknehmen. So sehr wir die jüngste Entscheidung zum Wegfall der zunächst angeordneten Kontrollen der Masken- und 3G-Pflicht bei den kleineren Bonner Martinszügen durch die Veranstalter auch begrüßen, so hilft dies doch den großen Martinszügen wie etwa dem traditionellen Zug durch die Bonner City nicht wesentlich weiter“, kritisiert CDU-Ratsfraktionsvorsitzender Guido Déus, MdL. Es ist schon sehr auffällig, dass im Stadthaus die Disziplin Zurückrudern, sobald sich Widerstand regt, zur Olympiareife erhoben wird. Zudem bleibt in der neuesten Veröffentlichung der OB unklar, was sie mit „Unterstützung für die größeren Martinszüge“ überhaupt meint und wie sie ihre Erklärung, doch noch „einen großen Martinszug zu realisieren“ umsetzen will. Hier braucht es eine Konkretisierung und Sicherheit für alle Beteiligten. „Zurückrudern wird zur neuen Stadthausdisziplin – CDU zum Trauerspiel um die diesjährigen Martinszüge in Bonn“ weiterlesen

OB Sridharan zum neuen Stadtdechanten

Zur Ernennung von Pfarrer Dr. Wolfgang Picken zum Stadtdechanten in Bonn ab 1. März 2019 erklärt Oberbürgermeister Ashok Sridharan:

Zunächst möchte ich Monsignore Schumacher sowie den Pfarrern Kemmerling und Adelkamp für das sehr vertrauensvolle Miteinander in der Vergangenheit danken. Sie haben die Geschicke des Stadtdekanats auch in schwierigen Zeiten erfolgreich gelenkt. Ich freue mich nun auf eine ebenso vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Pfarrer Picken, dessen erfolgreiche Arbeit in Bad Godesberg ich kennenlernen durfte und dem ich für die neue Aufgabe Gottes Segen, die notwendige Unterstützung und viel Glück wünsche. Im Übrigen begrüße ich sehr, dass der Kardinal die Entscheidung noch vor Ende dieses Jahres getroffen und damit die Vakanz in diesem für unsere Stadt wichtigen Amt beendet hat.