Corona in Bonn: 111 positiv Getestete sind inzwischen genesen

Am Gründonnerstag, 9. April, registrierte die Stadt mittags 334 akute Fälle der Erkrankung mit dem Coronavirus, das sind drei weniger als am Vorabend. Seit dem 29. Februar, als die Pandemie erstmals in Bonn nachgewiesen wurde, sind es insgesamt 447. Genesen sind 111 positiv Getestete, zwei betagte Patienten sind verstorben. Die Verdoppelungsgeschwindigkeit der Ausbreitung des Virus liegt in Bonn bei 13 Tagen.

Gib Corona keine Chance!
Gib Corona keine Chance!

Oberbürgermeister Ashok Sridharan bat, aus dem leichten Rückgang keine voreiligen Schlüsse zu ziehen: „Im günstigsten Fall spricht das dafür, dass die Maßnahmen allererste vorsichtige Erfolge zeigen. Allerdings heißt das auch, dass wir den Weg des Kontaktverbots mit all seinen unvermeidlichen Einschränkungen unbedingt weitergehen müssen.“

In den Krankenhäusern befinden sich 69 Patienten aus dem In- und Ausland, 24 auf Normalstation, 26 auf Intensivstation, 19 werden beatmet. In zweien der bisher schon betroffenen Altenheime ist je ein weiterer bestätigter Fall bekannt geworden. „Corona in Bonn: 111 positiv Getestete sind inzwischen genesen“ weiterlesen

Frühjahrsschnitt für die Kopflinden am Bonner Rheinufer

Die 165 Kopflinden am Bonner Rheinufer erhalten zurzeit ihren jährlichen Frühjahrsschnitt. Betroffen ist der Abschnitt vom Brassertufer unterhalb des Stadtgartens bis zum Rathenauufer in Höhe Zweite Fährgasse. Die Arbeiten nehmen je nach Wetterlage rund vier Wochen in Anspruch.

Die Mitarbeitenden des Amtes für Stadtgrün schneiden dabei die dünnen Äste, die sogenannten Jahrestriebe, fachgerecht zurück. Damit erhalten die markanten Kopflinden ihre charakteristische „Kandelaber“-Form, wie sie an Rheinuferpromenaden in vielen Städten zu sehen ist. Die Bäume sind circa 80 bis 100 Jahre alt und wurden über viele Jahre hinweg durch spezielle Schnittmaßnahmen in diese Form erzogen. „Frühjahrsschnitt für die Kopflinden am Bonner Rheinufer“ weiterlesen

Bonner SDG-Tage 2019 – 17 Events für die 17 Ziele

Unter dem Motto „17 Events für die 17 Ziele“ finden vom 3. Mai bis zum 30. Juni 2019 die zweiten Bonner SDG-Tage statt. Mit einem abwechslungsreichen Programm lädt die Stadt Bonn erneut gemeinsam mit verschiedenen Bonner Institutionen und Initiativen zur kommunalen Umsetzung der 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) ein.

Die SDGs geben für alle Staaten und Kommunen einen Rahmenplan vor, um ihre Gesellschaften bis 2030 ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu gestalten. So hat die Stadt Bonn auf Grundlage der 17 Ziele ihre erste kommunale Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet, die in diesem Februar vom Rat verabschiedet wurde.
Zum Auftakt der Bonner SDG-Tage gibt es bei Rhein in Flammen von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Mai, am Rosengarten in der Rheinaue einen großen Infostand mit dem 17-Ziele-Mobil von Engagement Global, dem SDG-Glücksrad der Stadt und weiteren spannenden Aktionen. Zeitgleich zu Rhein in Flammen findet das „Global Festival of Action“ der in Bonn ansässigen UN Aktionskampagne zur weltweiten Umsetzung der 17 Ziele mit rund 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt im World Conference Center Bonn statt. „Bonner SDG-Tage 2019 – 17 Events für die 17 Ziele“ weiterlesen

Einbruchgefahr: Stadt Bonn warnt davor, gefrorene Wasserflächen zu betreten

Auch wenn Seen, Teiche und andere Wasserflächen im Stadtgebiet zurzeit bereits an vielen Stellen zugefroren sind, warnt die Stadt Bonn davor, die noch sehr dünnen Eisflächen zu betreten. Die Gefahr einzubrechen, ist trotz der frostigen Temperaturen hoch.

In den meisten Fällen ist das Eis noch sehr dünn und brüchig. Wo das Wasser ständig in Bewegung ist, etwa an den Zuläufen am Rheinauensee, friert es gar nicht zu. Rund um den See und an den Eingängen zum Freizeitpark Rheinaue stehen Schilder, die auf das Risiko aufmerksam machen und darauf hinweisen, dass das Betreten der Eisfläche auf eigene Gefahr erfolgt.

Wenn man Menschen oder Tiere bemerkt, die sich auf dem Eis in einer Notlage befinden oder schon durch das Eis gebrochen sind, sollte man unverzüglich den Notruf 112 wählen, damit die speziell für Wasser- und Eisrettung ausgebildeten Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell zu Hilfe kommen können. Die Feuerwehr rät ausdrücklich davon ab, die Eisflächen zu betreten, um selbst zu helfen. Bestenfalls kann man den Betroffenen aus sicherer Entfernung und mit festem Stand lange Äste, ein Seil oder eine Leiter anreichen, an denen diese sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr festhalten können.