Bonner Dienstleistungszentrum: Service wird ausgeweitet

Mit einem Bündel von Maßnahmen will die Stadt Bonn die Vorlaufzeiten für einen Termin im Dienstleistungszentrum (DLZ) verkürzen. Dazu gehören auch zusätzliche Öffnungszeiten in den Bezirksverwaltungsstellen sowie für einige Wochen die Ausweitung der Terminvergabe auf dienstags und mittwochs nachmittags bis 16 Uhr.
„Auch uns ist der Terminstau im DLZ ein Dorn im Auge, und wir bitten erneut alle Betroffenen um Entschuldigung“, bekräftigen Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Stadtdirektor Wolfgang Fuchs. „Wir müssen schnellstmöglich zu einer verträglichen Vorlaufzeit zurückkehren, wie wir sie in den letzten mehr als zwei Jahren, von wenigen Ausnahmen abgesehen, auch erreicht hatten.“ Das DLZ bietet monatlich rund 20.000 Termine an. „Bonner Dienstleistungszentrum: Service wird ausgeweitet“ weiterlesen

Am 2. Oktober nicht ohne Termin ins Dienstleistungszentrum Bonn

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass am Montag, 2. Oktober 2017, bereits alle Termine im Dienstleistungszentrum vergeben sind. Sie empfiehlt deshalb Bonnerinnen und Bonnern, die keinen Termin haben, den Behördengang – wenn möglich – auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Wer ohne Termin kommt, muss voraussichtlich mit erheblichen Wartezeiten rechnen oder kann unter Umständen gar nicht bedient werden.

Da das Besucheraufkommen an Brückentagen erfahrungsgemäß sehr hoch ist, bittet die Stadt außerdem darum, auch Anliegen, die ohne Termin bearbeitet werden, erst nach dem Feiertag zu erledigen. Dies betrifft vor allem das Abholen fertiger Dokumente (Ausweis, Führerschein, Personalausweis, Reisepass) und die Abmeldung von Fahrzeugen.

Personalausweis und Reisepass: Selbstbedienungs-Terminals erleichtern Datenerfassung

Zwei neue Selbstbedienungs-Terminals im Foyer des Stadthauses erleichtern künftig die Erfassung von biometrischen Daten für Ausweisdokumente. Bürgerinnen und Bürger können vor ihrem Termin im Dienstleistungszentrum an den Geräten eigenständig Fingerabdrücke und Unterschrift digitalisieren sowie ein Passfoto erstellen lassen.

Mithilfe dieser Daten kann man den neuen Personalausweis, den vorläufigen Personalausweis, den elektronischen Reisepass, den Kinderreisepass und den Führerschein beantragen. Die beiden sogenannten Speed-Capture-Stationen ersetzen den bisherigen Foto-Fix-Automaten im Stadthausfoyer. Die Geräte führen die Nutzer wahlweise auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch und Türkisch durch den Erfassungsvorgang.

Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienstleistungszentrum haben von ihren Arbeitsplätzen aus Zugriff auf diese Informationen und können sie direkt weiterverarbeiten. Die Kosten für die Datenerfassung von 4,50 Euro werden zusammen mit den Verwaltungsgebühren am Schalter abgerechnet und können bar oder mit EC-Karte bezahlt werden.

Die Automaten sind vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert. Die Daten werden anonymisiert und ohne Verknüpfung mit persönlichen Angaben unter einer Identnummer erfasst sowie verschlüsselt gespeichert und übertragen. Nach dem Abruf durch die städtischen Mitarbeiter werden die Informationen nach 24 Stunden gelöscht.

Das erste Gerät kann bereits genutzt werden, ein zweites wird in Kürze in Betrieb genommen.