Bonn-Zentrum: Autofahrer hielt auf Polizisten zu – 24-jähriger Tatverdächtiger ermittelt Meldung – Fahndung (Fotos im Text)

Der Autofahrer, der am Abend des 08.11.2019 auf der Rabinstraße mit seinem Audi gezielt auf einen 29-jährigen Polizeibeamten zugefahren sein soll, wurde im Rahmen der Ermittlungen der Mordkommission identifiziert.

Es handelt sich um einen 24-Jährigen, gegen den auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erlassen wurde. Der Polizeibeamte hatte sich zur Tatzeit in letzter Sekunde durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen können und dabei leicht verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen daraufhin die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes auf. Wie sich herausstellte, hatte der 24-Jährige das Tatfahrzeug, einen dunkelblauen Audi A6, beim letzten eingetragenen Halter in Köln gekauft, aber nicht zugelassen. Am Abend des 08.11.2019 führte der Mann das Auto mit entwendeten Kennzeichen. Darüber hinaus war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Als er gegen 22:00 Uhr auf der Rabinstraße kontrolliert werden sollte, missachtete er die Anhaltezeichen und steuerte direkt auf den Polizisten zu. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurde der Wagen später unverschlossen in der Eifelstraße gefunden. Die Staatsanwaltschaft Bonn und der zuständige Ermittlungsrichter stuften die Tathandlung als versuchten Mord zur Verdeckung einer Straftat ein. Aufgrund des erlassenen Haftbefehls wurden entsprechende Fahndungsmaßnahmen nach dem 24-Jährigen eingeleitet. Da diese bislang noch nicht zur Festnahme des 24-Jährigen führten, veröffentlichen die Fahnder nun auf der Grundlage eines richterlichen Beschlusses zwei Lichtbilder, die den Beschuldigten Damian Patryk Moukhmalji zeigen.

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Rosenmontag: Erste Einsatzbilanz der Bonner Polizei

Großeinsatz für die Polizei Bonn: Mehrere hundert Polizeibeamtinnen und -beamte gewährleisteten heute ein überwiegend fröhliches und friedliches Feiern rund um den Bonner Rosenmontagszug.

Die nach Veranstalterangaben mehr als 220.000 Menschen ließen sich ihre gute Laune auch nicht durch das stürmische Wetter und kurzzeitige Regengüsse nehmen. Um 12:20 Uhr hatte sich der Zug mit seinen mehr als 5.000 Mitwirkenden in der Rabinstraße in Bewegung gesetzt. Ohne Unfälle und Störungen bahnte sich der Lindwurm seinen Weg durch die Bonner Innenstadt und Altstadt.

Um 17:15 Uhr hatten alle Mottowagen, Musikkapellen und Fußgruppen ihr Ziel in der Dorotheenstraße erreicht. Die Verkehrssperrungen wurden entsprechend des Zugverlaufs aufgehoben. Unter der Einsatzleitung von Polizeirat Marco Vida waren rund 300 Polizeibeamtinnen und -beamte, unter ihnen auch 50 Polizeianwärterinnen und -anwärter, entlang des gesamten Zugweges präsent. „Rosenmontag: Erste Einsatzbilanz der Bonner Polizei“ weiterlesen

Bonner Rat hebt für „Urban Soul“-Hotelbau 90 Jahre alten Fluchtlinienplan auf

Für den Bau eines Hotels beim Projekt „Urban Soul“ auf dem Nordfeld gegenüber dem Hauptbahnhof hat der Rat der Stadt Bonn in seiner Sitzung am 20. März 2018 einen rund 90 Jahre alten Fluchtlinienplan aufgehoben. „Bonner Rat hebt für „Urban Soul“-Hotelbau 90 Jahre alten Fluchtlinienplan auf“ weiterlesen