City-Ring und Kaiserstraße: Ergebnisse der ersten Verkehrserhebung

Mit der derzeit laufenden Testphase für den erweiterten City-Ring soll der Kfz-Verkehr auf dem Straßenzug Rathausgasse/Am Hof reduziert und bei der Kaiserstraße der Bus- und Radverkehr gestärkt werden. Während der ersten Phase des Verkehrsversuchs zwischen 1. September und 31. Dezember 2019 wurden im November 2019 bei einer umfassenden Verkehrserhebung die innerstädtischen Verkehrsströme erfasst. Erste Ergebnisse liegen nun vor.
Weniger Verkehr auf dem Straßenzug Rathausgasse/Am Hof
Im Bereich dieses Straßenzugs hat sich die Verkehrsbelastung durchgängig reduziert, und zwar auf der Rathausgasse um 900 Kfz und auf der Straße Am Hof um 750 Kfz. Einschließlich des Linienverkehrs folgt daraus eine Verkehrsbelastung von 2.800 Kfz bzw. 5.800 Kfz täglich. Diese Belastung beinhaltet Anlieger, Liefer-, Linien- und Parkverkehr. Die Verwaltung geht davon aus, dass die Verkehrsbelastung im Rahmen der zweiten Versuchsphase weiter sinken wird, da jetzt die Stockenstraße für den Kfz-Verkehr in Fahrtrichtung Norden gesperrt ist.

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Cityring und Kaiserstraße: Zweite Phase des Verkehrsversuchs startet

Die zweite Phase des seit Anfang September 2019 laufenden Verkehrsversuchs zum erweiterten Cityring und zur Kaiserstraße startet am Mittwoch, 1. Januar 2020. Zeitgleich werden neben den vorab geplanten und beschlossenen Ergänzungen auch verschiedene andere Nachsteuerungen am Verkehrsversuch umgesetzt.
Zentraler Bestandteil der zweiten Versuchsphase beim Cityring ist – wie vom Rat beschlossen – die Sperrung der Stockenstraße für den Autoverkehr in Richtung Rathausgasse/Am Hof. Diese wird wie vorgesehen mit Beginn des neuen Jahres in Form eines Durchfahrtverbots ab der Ecke Stockenstraße/Franziskanerstraße umgesetzt. Dazu wird die Einbahnregelung in der Stockenstraße zwischen Rathausgasse/Am Hof und Franziskanerstraße umgedreht, so dass man nun in diesem Bereich mit Kraftfahrzeugen in Richtung Süden fahren kann. Die Anfahrt der Ladezone in der Stockenstraße kann damit über die Rathausgasse, die Ausfahrt über die Franziskanerstraße erfolgen. Die Zufahrt zur Marktgarage ist weiterhin von der Stockenstraße aus Richtung Süden möglich. Für den Fahrradverkehr bleibt die Durchfahrt an der Ecke Stockenstraße/Franziskanerstraße weiterhin bestehen.

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Hoffen auf den Praxistest Katzidis bekräftigt Vorschlag des Oberbürgermeisters zur Verkehrsregelung der Kaiserstraße

Nach der Entscheidung des Stadtrates, die Kaiserstraße nur noch in einer Richtung für den motorisierten Individualverkehr (MIV) offen zu halten, um den Fahrradfahrern mehr Raum und größere Sicherheit zu bieten, und den dadurch ausgelösten Irritationen in der Bonner Bürgerschaft, stellt der Kreisvorsitzende der Bonner CDU, Dr. Christos Katzidis MdL, klar:

„Die Bonner CDU favorisiert nach wie vor den Vorschlag unseres Oberbürgermeisters, die Kaiserstraße stadteinwärts durchgängig von der Reuterstraße bis zum Kaiserplatz für alle Verkehrsteilnehmer offen zu halten. Leider haben wir dafür im Stadtrat keine Mehrheit gefunden. Damit die für uns wichtige Bypass-Funktion der Kaiserstraße zum Erreichen der Innenstadt erhalten bleibt, haben wir dem nun viel diskutierten und für viele Bonner Bürger unverständlichen Kompromissvorschlag der Grünen zugestimmt, die Kaiserstraße stadteinwärts nur bis zur Nassestraße offen zu halten. Wir bezweifeln, dass die von den Grünen initiierte Öffnung der Fahrradstraße Nassestraße für den MIV den nun beschlossenen Praxistest bestehen wird und sind gespannt auf die Ergebnisse. Wir haben die Hoffnung, dass danach auch die Grünen zu der Einsicht gelangen, dass der Vorschlag unseres Oberbürgermeisters, die für alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger bessere Lösung ist und am Ende umgesetzt werden sollte“, so Katzidis.