Bonn-Südstadt: Elf Männer nach Auseinandersetzung in Gewahrsam genommen

Am Donnerstagabend (28.05.2020) kam es gegen 23:40 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz in der ehemaligen Ermekeilkaserne. In der dortigen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge gerieten nach bisherigen Ermittlungen zwei Gruppen dort untergebrachter Zuwanderer in Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung in der Einrichtung gipfelte. „Bonn-Südstadt: Elf Männer nach Auseinandersetzung in Gewahrsam genommen“ weiterlesen

UNO-FLÜCHTLINGSHILFE: Libyen: UNHCR-Hilfe unter schwierigsten Bedingungen

Die Waffen sollen schweigen, der politische Prozess verstärkt und das Waffenembargo in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland stärker kontrolliert werden. Darauf haben sich die Teilnehmer der Berliner Libyen-Konferenz geeinigt. Neben diesen Zielsetzungen, die wichtige Schritte in Richtung Frieden sind, ist es nach Einschätzung der UNO-Flüchtlingshilfe vor allem dringend erforderlich, die humanitäre Situation der Vertriebenen und Flüchtlinge in Libyen zu verbessern. Dazu müssten rasch die notwendigen Kapazitäten geschaffen und vor allem besserer Zugang zu den Internierungszentren im Land ermöglicht werden. Derzeit werden mehr als 3.000 Flüchtlinge und Migranten in diesen Zentren festgehalten. Darüber hinaus leben in Libyen fast 350.000 Binnenvertriebene, Flüchtlinge im eigenen Land, unter oft katastrophalen Bedingungen. „UNO-FLÜCHTLINGSHILFE: Libyen: UNHCR-Hilfe unter schwierigsten Bedingungen“ weiterlesen

2010 bis 2019 – Das Jahrzehnt der Flucht Langzeitkrisen und neue Konflikte: 50 Prozent mehr Flüchtlinge

2010 bis 2019 - Das Jahrzehnt der Flucht

Langzeitkrisen und neue Konflikte: 50 Prozent mehr Flüchtlinge
2010 bis 2019 – Das Jahrzehnt der Flucht

Langzeitkrisen und neue Konflikte: 50 Prozent mehr Flüchtlinge

Die Zahl der Flüchtlinge weltweit hat sich nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe im letzten Jahrzehnt um mehr als 50 Prozent erhöht. Waren es 2009 noch knapp über 43 Millionen Menschen, so sind es jetzt mehr als 70,8 Millionen. Hauptursache ist die Kombination aus Langzeitkonflikten mit großen Fluchtbewegungen wie etwa in Syrien, Afghanistan oder Südsudan und neueren Krisen wie in Venezuela oder Myanmar. Auch die Folgen des Klimawandels treiben die Fluchtbewegungen auf Rekordkurs: Extremwetterereignisse verschärfen bestehende Krisen, wie aktuell in Afrika zu sehen, wo eine Rekorddürre im südlichen und Überschwemmungen in Ostafrika die Menschen belasten. In Deutschland haben die Fluchtbewegungen im Rekordjahr 2015 sowie die private Seenotrettung die Debatten in den vergangenen Jahren beherrscht. Die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), betont, dass angesichts 15.000 Toter und Vermisster in den letzten fünf Jahren auf dem Mittelmeer die private Seenotrettung unverzichtbar ist.

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Stadt Bonn informiert über das Migrationspaket

Im Juni hat der Bundesrat mit dem „Migrationspaket“ mehreren Gesetzesvorhaben der großen Koalition zu Asylrecht, Abschiebung und Einwanderung zugestimmt und die Gesetze treten nun in Kraft.
Dazu gehört das Geordnete-Rückkehr-Gesetz zur Durchsetzung von Abschiebungen, aber auch neue Regelungen für die Einwanderung von Fachkräften, für die Duldung bei Beschäftigung und die dreijährige Wohnsitzauflage.

Was bedeuten diese Änderungen konkret für die Migrations- und Flüchtlingsarbeit vor Ort? Was müssen Haupt- und Ehrenamtliche wissen? Hierüber informiert die Stabsstelle Integration der Stadt Bonn in einer Veranstaltung am Montag, 7. Oktober 2019, um 18 Uhr im Stadthaus, Berliner Platz 2 (Ratssaal).

Der Rechtsanwalt Jens Dieckmann wird die Themen praxisorientiert beleuchten und Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantworten. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Info-Abend: Gemeinsam Flüchtlinge aufnehmen und begleiten

„NesT – Neustart im Team“ ist ein Pilotprogramm der Bundesregierung, in dem Staat und Zivilgesellschaft gemeinsam schutzbedürftige Flüchtlinge aufnehmen, begleiten und unterstützen.
Über die Einzelheiten des Programms informiert die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle beim Institut für Kirche und Gesellschaft der Ev. Kirche von Westfalen am Dienstag, 1. Oktober 2019, um 18 Uhr im Alten Rathaus, Raum 1.17 (Eingang Rathausgasse).

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Um kurze Anmeldung unter Ruf 0228 – 77 31 01 oder per E-Mail an integrationsbeauftragte@bonn.de wird gebeten.