Vorsicht! Falsche Polizisten rufen auch in Bonn weiter an! 🚓

Die Welle der betrügerischen Telefonanrufe falscher Polizisten dauert an. In dieser Woche wurden der Bonner Polizei bereits mehr als 100 Anrufe gemeldet. In den vergangenen beiden Tagen reichte der Aktionsradius der Betrüger von Meckenheim, Wachtberg,Bad Godesberg, Friesdorf bis zum Venusberg.

Nach dem bisherigen Kenntnisstand ist es in keinem Fall zur Aushändigung von Bargeld oder Schmuck gekommen.

Auch wenn die Masche der Täter mittlerweile bekannt ist, warnt die Bonner Polizei angesichts der aktuellen Anrufserie nochmals vor den Telefonbetrügern!

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Bonn-Duisdorf: Polizei stoppte Geldüberweisung an Telefonbetrüger

Am Donnerstag und Freitagvormittag meldeten Betroffene der Bonner Polizei wieder gut ein Dutzend Fälle von Telefonbetrügereien. Die Täter waren in diesen Fällen insbesondere im Bonner Stadtgebiet und Königswinter aktiv und gaben sich jeweils als „ermittelnde Polizeibeamte“ aus.

Echte Polizeibeamte stoppten am Freitagmorgen eine Geldüberweisung an die Telefonbetrüger. Ein älteres Ehepaar aus Bonn-Duisdorf war bereits am Montag (27.01.2020) von angeblichen Polizeibeamten angerufen und aufgefordert worden, Geld von ihrem Konto vor mutmaßlichen Verbrechern in Sicherheit zu bringen. Da die Telefonbetrüger ihre Opfer so stark unter Druck setzten und ständigen Telefonkontakt hielten, schickten diese postalisch einen Überweisungsträger über 10.000,- Euro an ihre Bank in Baden-Württemberg. Am Donnerstagabend sahen die Senioren dann einen Fernsehbeitrag, der über die Betrugsmasche der sog. „falschen Polizisten“ informierte. Am Freitagmorgen wandten sie sich an die Polizei. Ein Streifenteam der Wache Duisdorf fuhr umgehend zu dem Ehepaar und ließ sich den Sachverhalt schildern. Die Beamten nahmen unverzüglich Kontakt zu der Bank der Eheleute auf, die das betroffene Konto sofort sperrte und eine Umsetzung des Überweisungsträgers stoppte. Eine Geldüberweisung wurde somit verhindert.

Das zuständige Kriminalkommissariat 24 nahm am Freitagvormittag die weitergehenden Ermittlungen in diesem Fall auf. „Bonn-Duisdorf: Polizei stoppte Geldüberweisung an Telefonbetrüger“ weiterlesen

Vorsicht vor angeblich von DHL stammender Fake-SMS – Polizei warnt vor Betrugsmasche

Die Bonner Polizei warnt vor einer bundesweiten Betrugsmasche, bei der massenweise Fake-SMS verschickt werden, die über ein angeblich vom Paketlieferdienst DHL nicht zugestelltes Paket informieren. Damit das Paket, das sich noch in einem Verteilerzentrum befinde, zugestellt werden könne, sei noch die Zahlung von Nachporto in Höhe von zwei Euro nötig. Über einen entsprechenden Link lenken die Betrüger dann auf eine Webseite, auf der man aufgefordert wird seine Kreditkartendaten anzugeben. In der Folge werden neben dem Betrag für das Nachporto auch weitere unberechtigte Verfügungen getätigt.

In den letzten Tagen wurden gleich mehrere Fälle dieser Masche bei der Polizei Bonn zur Anzeige gebracht.

Achim Gahr von der Pressestelle der Deutsche Post DHL Group stellt klar: „Die fraglichen Mitteilungen werden nicht von DHL verschickt. Wir versenden weder Paket-Statusmeldungen per SMS, noch fordern wir unsere Kunden in der Online-Sendungsverfolgung dazu auf, Geld nachzuzahlen. Wir raten unseren Kunden daher, Links in solch dubiosen Mitteilungen nicht anzuklicken.“

Die Polizei rät: