Zu der Ankündigung der Autobahn GmbH, ab Mitte Januar 2026 die Bonner Nordbrücke (Friedrich-Ebert-Brücke, A565) für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen zu sperren, erklärt die Bundesstadt Bonn:
Ein erstes verwaltungsinternes Gespräch zur Einschätzung der Situation mit allen beteiligten Fachbereichen der Verwaltung hat bereits am Freitagvormittag, 12. Dezember 2025, stattgefunden. Durch die Sperrung der Nordbrücke für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen wird mit – erheblichen – Auswirkungen auf den innerstädtischen Verkehr gerechnet. Die Stadtverwaltung , die von der Ankündigung der Autobahn GmbH überrascht wurde, wird kurzfristig in Kontakt mit der Autobahn GmbH treten und einen gemeinsamen Termin möglichst noch vor Weihnachten initiieren, um die genauen Auswirkungen zu bewerten, geeignete Maßnahmen abzustimmen und Auswirkungen möglichst zu reduzieren. Daran soll auch der Rhein-Sieg-Kreis teilnehmen. Auch die Deutsche Bahn AG soll eingeladen werden, da anstehende Baumaßnahmen auf Straßen und Schienen mit einbezogen werden müssen.
Nach erster Einschätzung der Stadt werden eine großräumige Umleitung sowie eine breite Kommunikation zur Nordbrücken-Sperrung durch die Autobahn GmbH und die Stadt von großer Bedeutung sein. Darüber hinaus soll die lokale Wirtschaft informiert und ihre Verbände nach Möglichkeit mit in Überlegungen zu Umleitungsverkehren einbezogen werden.

