Stadtmobiliar auf Friedrich-Breuer-Straße: Einfach den Händlern vor die Füße gestellt

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Die CDU-Bezirksfraktion Beuel kritisiert die gestrige Aufstellung der vom Zukunftsnetz NRW geliehenen Stadtmöbel in der Friedrich-Breuer-Straße.
„Wir hatten erwartet, dass man mit den Händlern und Gastronomen die Aufstellstandorte abstimmt, damit diese von dem Mobiliar profitieren können. Stattdessen wurden sie überrumpelt, die Bänke wurden gestern den Gewerbetreibenden einfach vor die Türen gestellt“, kommentiert Fraktionssprecher Marco Rudolph, den Aufbau der Stadtmöbel.

Zahlreiche Gewerbebetriebe hatten sich bereits gestern bei der CDU gemeldet und ihren Unmut über das Vorgehen der Stadt kundgetan.
Auch der Vorsitzende der Beueler Gewerbegemeinschaft, Dieter Schaper, hatte gestern in den sozialen Medien das rücksichtslose Aufstellen kritisiert.

„Erneut wurden die Gewerbetreibenden nicht eingebunden. Das wäre jedoch dringend erforderlich. Das Vorgehen passt in das grün-rote Ideologiebild“, fasst Marco Rudolph zusammen.
Bereits in der Bezirksvertretungssitzung im April verhinderten insbesondere die Grünen, während der Beratung zur Friedrich-Breuer-Straße dem Vorsitzenden der Gewerbegemeinschaft, ein einmaliges Rederecht einzuräumen. Nach der zweimonatigen Leihphase will die Stadt selbst Stadtmobiliar anmieten. „Ein dauerhaftes Anmieten belastet den städtischen Haushalt, zudem haben die Passantinnen und Passanten selbst weniger Platz auf den Gehwegen“, erläutert Marco Rudolph.
Ginge es nach der CDU-Fraktion, würde sie die Beueler Haupteinkaufsstraße kurzfristig aufhübschen und begrünen, anstatt Stadtmobiliar anzumieten.