Sofortprogramm der Sparkasse KölnBonn half in mehr als tausend Fällen, finanzielle Engpässe zu überbrücken

Frühzeitiges Sofortprogramm der Sparkasse KölnBonn hat sich in Corona-Krise bewährt

  • In mehr als tausend Fällen konnten finanzielle Engpässe schnell und unbürokratisch überbrückt werden
  • Rund 110 Mio. Euro Kredite im Rahmen des eigenen Sofortprogramms bereitgestellt
  • Monatlich 2 Mio. Euro an Verbraucherdarlehen ausgesetzt
  • Nachfrage ist aktuell deutlich abgeebbt

„Die schnellen und unbürokratischen Soforthilfen der Sparkasse KölnBonn in der Corona-Krise haben sich bewährt. Sie kamen zur rechten Zeit und haben schon in mehr als tausend Fällen geholfen, finanzielle Engpässe zu überbrücken. Auf diese Weise konnte frühzeitig Liquidität für weite Teile des Mittelstandes bereitgestellt werden, auch wenn die Krise noch andauert.“ Diese erste Bilanz zieht Vorstandsvorsitzender Ulrich Voigt vier Wochen nach Start des Sofortprogramms der Sparkasse KölnBonn Ende März. Das Institut geht dadurch für Gewerbe- und Firmenkundinnen und –kunden in Vorleistung, bis staatliche Fördermittel greifen.

Tausende Kreditanträge und ausgesetzten Raten

„Bisher haben wir rund 2.900 Anträge auf Kredithilfen erhalten. Davon sind nahezu alle bearbeitet. Über 1.000 Anträge stehen bereits auf grün und sind oder werden in Kürze ausgezahlt. Rund 110 Mio. Euro wurden schon an Kontokorrentkrediten im Rahmen unseres Sofortprogramms bereitgestellt“, erläutert der Vorstandsvorsitzende. „Wir beobachten inzwischen allerdings ein Abflachen der Antragszahlen. Seit Wochenbeginn kam nicht mehr viel dazu.“ Der Bedarf scheine fürs Erste gedeckt worden zu sein, dies sei aber abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage, fügt Ulrich Voigt hinzu.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Möglichkeit, Verbraucherkredite bis zu drei Monate auszusetzen. „Den großen Ansturm mit Beginn dieser Möglichkeiten haben wir abgearbeitet und wir beobachten auch hier: Die Nachfrage lässt nach“, so der Vorstandsvorsitzende. Derzeit seien 2.569 Anträge gestellt. „Wir ermöglichen damit ein Aussetzen von Verbraucherdarlehen mit einem Volumen von mehr als 2 Mio. Euro pro Monat. Seit Ende letzter Woche gibt es auch für die gewerblichen Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, Kreditraten auszusetzen. Hier zählen wir bisher 243 Eingänge.“

Ihr Sofortprogramm hatte die Sparkasse KölnBonn bereits am 20. März 2020 gestartet. Um Hilfen für Gewerbe- und Firmenkunden mit Liquiditätsschwierigkeiten angesichts der Corona-Krise zu beschleunigen, hatte das Institut kurzfristig einen Liquditätsrechner für die eigene Internetseite entwickelt. Auf diese Weise konnten Kundinnen und Kunden in wenigen Schritten mögliche Liquiditätslücken ermitteln und diese an die Sparkasse weiterleiten, damit kurzfristig Lösungen gefunden wurden für neue finanzielle Spielräume – noch vor Wirksamwerden staatlicher Fördermittel. Sobald der Förderantrag bewilligt ist, werden diese Kontokorrentkredite durch öffentliche Mittel abgelöst.

Ein Überblick über die Unterstützung von Kundinnen und Kunden in der Corona-Krise ist zu finden unter: www.sparkasse-koelnbonn.de/coronavirus

Seit dem 15. April können darüber hinaus kleine und mittlere Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitenden durch die KfW eine schnelle finanzielle Unterstützung beantragen. Kundinnen und Kunden der Sparkasse KölnBonn tun dies über ihr Institut. Der Bund sichert diese Kredite zu 100 Prozent ab.

Großes Interesse an digitalem Führerschein und Online Banking

Neue Wege, die gerade auch in der Corona-Krise sehr gut bei Kundinnen und Kunden ankommen, geht die Sparkasse KölnBonn seit Kurzem mit ihrem kostenlosen Digitalen Führerschein „Bleib gesund“. Rund 4.000 Personen nutzen ihn bereits und bekommen dadurch wertvolle Tipps, um den aktuellen Alltag von zu Hause aus besser zu managen inklusive digitalem Banking: https://www.sparkasse-koelnbonn.de/bleib-gesund

Daneben will die Sparkasse KölnBonn ihren Kundinnen und Kunden einen schnelleren Zugang zum Online Banking ermöglichen. Entsprechende technische Lösungen sind in Vorbereitung. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden einen stark vereinfachten Prozess anzubieten, um sich auf elektronischem Weg für das Online-Banking freischalten zu lassen, ohne in eine Filiale zu kommen. Die Sparkasse reagiert damit auf das deutlich gestiegene Interesse an Online-Banking Lösungen
gerade auch in der aktuellen Situation.

Die Sparkasse KölnBonn
Die Sparkasse KölnBonn ist die wichtigste Finanzdienstleisterin in der Region Köln/Bonn. Fast eine Million Kundinnen und Kunden – darunter viele Privatkunden und beinahe jedes zweite Unternehmen – profitieren von der Leistungsfähigkeit der größten kommunalen Sparkasse Deutschlands. An rund 100 Standorten bieten fast 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehrfach ausgezeichnete, persönliche Beratung und begleiten ihre Kundinnen und Kunden in jeder Lebensphase – vom Schülerkonto und Gründerdarlehen bis hin zur Altersvorsorge und Betriebsnachfolge. Vielfältige digitale und innovative Lösungen vervollständigen das Angebot. Neben ihrer Funktion als Finanzdienstleisterin, Arbeitgeberin und Ausbilderin in der Region engagiert sich die Sparkasse Köln-Bonn als eine der größten Förderinnen in den Bereichen Bildung, Soziales, Sport, Kultur und Arbeit.
Darüber hinaus stellt das Institut örtlichen Vereinen und Institutionen für ihre Spendenakquise das Portal www.gut-fuer-koeln-und-bonn.de gemeinsam mit betterplace.org zur Verfügung.