Bonn: Bisher 850 Personen für Novavax-Impfungen angemeldet | Corona-Inzidenzwert sinkt auf 892,1

Maskenpflicht im Freien entfällt ab 1. Oktober | Neue Coronaschutzverordnung des Landes | Impftermine für Bonn | Aktuelle Corona Zahlen

Corona-Impfungen mit dem so genannten Tot-Impfstoff des Herstellers Novavax haben in Bonn begonnen. Bisher haben sich 850 Personen beim Gesundheitsamt gemeldet.

Die Stadt hat bisher 2.830 Impfdosen bekommen, damit können 1.415 Personen grundimmunisiert werden. Dafür müssen zwei Dosen mit einem Mindestabstand von drei Wochen verabreicht werden. Impftermine vergibt das Gesundheitsamt. Interessierte können sich per E-Mail an fragen.impfen@bonn.de melden. Die Impfungen finden in der Stadthalle Bad Godesberg, Koblenzer Straße 80, statt.

Unterdessen sind in dem Zeitraum vom 22. Februar bis 1. März 2022 in Bonn weitere 3.062 Impfungen durchgeführt worden – 223 Erst-, 792 Zweit- und 2.047 Drittimpfungen. Insgesamt hat es in Bonn 286.023 Erst-, 289.966 Zweit- und 230.361 Drittimpfungen gegeben. In der städtischen Impfstelle in der Stadthalle Bad Godesberg sind insgesamt 8.049 Erst- und 3.534 Zweitimpfungen bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren verabreicht worden. Termine für die Kinderimpfungen gibt es online unter www.ciz-bonn.de.

Alle Informationen rund um die Corona-Impfungen sind auf den städtischen Internetseiten www.bonn.de/impfen zu finden.

Corona-Inzidenzwert sinkt auf 892,1
Deutlich zurückgegangen ist in den vergangenen Wochen die Zahl der Corona-Infektionen in Bonn. Der Inzidenzwert, bezogen auf 100.000 Einwohner*innen, ist seit dem Höchststand am 2. Februar mit 1.680,4 kontinuierlich gesunken – auf jetzt 892,1 am Mittwoch, 2. März 2022.

In den vergangenen sieben Tagen sind dem städtischen Gesundheitsamt in Bonn 2.949 Neuinfektionen gemeldet worden. Aktuell gibt es insgesamt 4.294 Covid-19-Fälle (Fälle ab Meldedatum mit einer grundsätzlich angenommenen Quarantäne von zehn Tagen). 344 Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben.

Kinder, Jugendliche, junge und jüngere Erwachsene sind nach wie vor am meisten vom Infektionsgeschehen betroffen, aber auch hier sind die Inzidenzen rückläufig. Die Inzidenzen nach Altersstufen im Einzelnen: bis 19 Jahre: 1.077,9; 20 bis 39 Jahre: 1.183,0; 40 bis 59 Jahre: 844,7; 60 bis 79 Jahre: 397,5; 80 Jahre und älter: 501,9.

Derzeit registriert das Gesundheitsamt Ausbrüche mit mindestens drei zusammenhängenden Infektionen in 15 Schulen und verschiedenen Kindertagesstätten, in sechs Senioreneinrichtungen und fünf Krankenhäusern. In Schulen und Kindergärten gibt es aktuell 341 betroffene Kinder und Jugendliche sowie 81 betroffene Mitarbeitende.