Bonn-Duisdorf: Polizei stoppte Geldüberweisung an Telefonbetrüger

Am Donnerstag und Freitagvormittag meldeten Betroffene der Bonner Polizei wieder gut ein Dutzend Fälle von Telefonbetrügereien. Die Täter waren in diesen Fällen insbesondere im Bonner Stadtgebiet und Königswinter aktiv und gaben sich jeweils als „ermittelnde Polizeibeamte“ aus.

Echte Polizeibeamte stoppten am Freitagmorgen eine Geldüberweisung an die Telefonbetrüger. Ein älteres Ehepaar aus Bonn-Duisdorf war bereits am Montag (27.01.2020) von angeblichen Polizeibeamten angerufen und aufgefordert worden, Geld von ihrem Konto vor mutmaßlichen Verbrechern in Sicherheit zu bringen. Da die Telefonbetrüger ihre Opfer so stark unter Druck setzten und ständigen Telefonkontakt hielten, schickten diese postalisch einen Überweisungsträger über 10.000,- Euro an ihre Bank in Baden-Württemberg. Am Donnerstagabend sahen die Senioren dann einen Fernsehbeitrag, der über die Betrugsmasche der sog. „falschen Polizisten“ informierte. Am Freitagmorgen wandten sie sich an die Polizei. Ein Streifenteam der Wache Duisdorf fuhr umgehend zu dem Ehepaar und ließ sich den Sachverhalt schildern. Die Beamten nahmen unverzüglich Kontakt zu der Bank der Eheleute auf, die das betroffene Konto sofort sperrte und eine Umsetzung des Überweisungsträgers stoppte. Eine Geldüberweisung wurde somit verhindert.

Das zuständige Kriminalkommissariat 24 nahm am Freitagvormittag die weitergehenden Ermittlungen in diesem Fall auf. „Bonn-Duisdorf: Polizei stoppte Geldüberweisung an Telefonbetrüger“ weiterlesen

Höhere Bundesfinanzierung ist Chance für Verbesserungen bei Bus und Bahn in Bonn

Der Beschluss des Bundestages, im Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) ausdrücklich auch Seilbahnen als förderfähig zu benennen, wird in Bonn begrüßt.

„Damit wird nun anerkannt, dass eine Seilbahn, wie wir sie in Bonn zwischen Venusberg, Bundesviertel und Beuel planen, ein wichtiger Teil eines integrierten ÖPNV-Konzepts sein kann“, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan. „Ich freue mich, dass mein Einsatz für diese Ergänzung erfolgreich war. Das neue Gesetz verbessert die Finanzierungschancen für eine Seilbahn deutlich.“
Erst letztes Jahr hatte eine Vertreterin des Bundesministeriums für Verkehr bei einer öffentlichen Veranstaltung der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) gesagt, von allen deutschen Städten, die Seilbahnen planten, sei Bonn am weitesten.
Die Details des Gutachtens zur Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Seilbahn werden derzeit in einem formalen Verfahren mit dem Verkehrsministerium des Landes abgestimmt. Die Verwaltung strebt an, bis zur Sommerpause mit den finalen Ergebnissen auf die politischen Gremien zuzugehen. Dieser Zeitplan ist allerdings abhängig von weiteren Beteiligten, und es ist noch zu prüfen, ob das Verfahren durch die GVFG-Änderung modifiziert werden muss.“
Mit der Änderung des GVFG und der Erhöhung der Regionalisierungsmittel werden auch insgesamt die Mittel für den ÖPNV deutlich ausgeweitet. Dies ist eine wichtige Unterstützung für den Ausbau von Bahnlinien und Verknüpfungspunkten und für eine Ausweitung des Schienenverkehrs. Die Stadt Bonn sieht das als Ansporn, den Ausbau des ÖPNV weiter zu planen. Zudem will man mit dem Verkehrsverbund prüfen, ob sich durch die höheren Finanzflüsse auch Möglichkeiten ergeben, Verbesserungen bei den Fahrpreisen zu erreichen.

Foto-Fahndung: Unbekannter beschädigt Linienbus der Linie 857 mit Fahrtrichtung Bonn Mehlem – Wer kennt diesen Mann?

UPDATE vom 03.02.2020

Am Freitag (31.01.2020) haben wir in unserer Pressemitteilung von 12:37 Uhr auf richterlichen Beschluss mit Fotos nach einem unbekannten Mann gesucht. Dieser soll am 19.09.2019 die Türe einen Linienbusses eingetreten haben (siehe dazu weiter unten, nach diesem Update). Der Tatverdächtige wurde zwischenzeitlich identifiziert. Die Ermittlungen gegen ihn dauern derzeit noch an. Damit ist die weitere Veröffentlichung der Fotos des Mannes in den Medien hinfällig geworden.


Das Kriminalkommissariat 35 der Bonner Polizei ermittelt nach einer Sachbeschädigung eines Linienbusses vom 19.09.2019. Am Tattag hielt der Bus der Linie 857 mit Fahrtrichtung Mehlem an der Haltestelle Deichmanns Aue. Da sich die hinteren Türen des Busses aufgrund eines Defektes nicht öffnen ließen, trat ein unbekannter Mann die Glasscheibe der Tür ein, stieg durch das Loch aus und flüchtete.

Da die bisherige Ermittlungen nicht zur Feststellung der Identität des Tatverdächtigen geführt haben, veröffentlicht die Polizei auf richterlichen Beschluss Fotos des Mannes aus einer Überwachungskamera des Busses. „Foto-Fahndung: Unbekannter beschädigt Linienbus der Linie 857 mit Fahrtrichtung Bonn Mehlem – Wer kennt diesen Mann?“ weiterlesen

Beethovenjubiläum in Bonn: Zwei Veranstaltungen gehen in den Vorverkauf

Das Beethovenjahr 2020 hält mit 300 Projekten und 1000 Einzelveranstaltungen viele Highlights bereit. Für zwei der Events beginnt am 1. Februar 2020 der Kartenvorverkauf – und nicht nur das: Die Beethoven Jubiläums GmbH gibt auch ein exklusives Kartenkontingent für das bereits seit Monaten ausverkaufte Konzert des London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Simon Rattle bei Bonnticket frei.

„Wir sind stolz im Jubiläumsjahr eine Veranstaltungsvielfalt der Extraklasse bieten zu können, die es ermöglicht, Ludwig van Beethovens Werke und seine Visionen auf abwechslungsreiche Weise neu zu entdecken”, sagt Malte Boecker, künstlerischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH.

Helmut Oehrings „BEETHOVEN? Der erlösende Fehler (…wo bin ich nicht verwundet, zerschnitten?!)“
Der international renommierte und vielfach preisgekrönte Komponist, Gitarrist, Autor und Regisseur Helmut Oehring hat anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens für die Beethoven Jubiläums GmbH ein ganz besonderes Tanz/Musik/Drama entwickelt: Auf Texten Beethovens und eigene Texte komponiert und inszeniert Oehring eine audiovisuelle Partitur, in der bereits alle Parameter der Bühnenrealisierung – Choreografie, Film, Bühne/Projektionen, Hörspiel und Live-Elektronik – aufeinander bezogen entwickelt und notiert sind. Als Sohn gehörloser Eltern, dessen Muttersprache, die deutsche Gebärdensprache mit ihrer räumlichen Syntax und Grammatik eine der Grundlagen seiner audiovisuellen Werke bildet, fokussiert er dabei den physischen, psychologischen, kommunikativen und kreativen Prozess von Beethovens sukzessiver Ertaubung. Unter dem Jahresmotto „Beethoven neu entdecken“ beleuchten Oehring und Team mit diesem außergewöhnlichen Tanz/Musik/Drama für die gehörlose Solistin Kassandra Wedel und das Ensemble Musikfabrik die weit in unsere Moderne vorausweisenden Perspektiven in Beethovens Leben und Schaffen. Die Uraufführung findet am 13. Juni 2020 in der Bundeskunsthalle statt.
Tickets ab 1. Februar 2020 für 50 Euro inkl. Vorverkaufsgebühr im Internet und bei allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen.
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Jetzt noch zur „Offenen Gartenpforte 2020“ anmelden

Noch bis zum 15. Februar können sich stolze Gartenbesitzerinnen und -besitzer zur Aktion „Offene Gartenpforte 2020“ anmelden. Das funktioniert online unter www.offene-gartenpforte-rheinland.de. Wer sich rechtzeitig anmeldet, findet seine grüne Oase in der offiziellen Broschüre des Amtes für Stadtgrün wieder.

Die Termine für die diesjährige Aktion stehen bereits fest: An den Wochenenden 16./17. Mai, 20./21. Juni, 18./19. Juli und 19./20. September 2020 öffnen wieder zahlreiche private Gärten im Rheinland ihre Pforten. Wer mitmachen möchte, sollte an mindestens zwei Aktionstagen Gartenfreunde bei sich willkommen heißen – bevorzugt zwischen 12 und 16 Uhr.
In vergangenen Jahr waren allein in Bonn und Umgebung wieder 170 grüne Paradiese geöffnet, die den Besucherinnen und Besuchern viel Inspiration lieferten.
Die Aktion „Offene Gartenpforte“ wurde im Rheinland 2002 ins Leben gerufen und geht auf eine Initiative in England aus dem Jahre 1927 zurück. In Kooperation mit der Stiftung Schloss Dyck als koordinierende Stelle für das nördliche Rheinland ist das Amt für Stadtgrün der Stadt Bonn für das südliche Rheinland federführend zuständig.