Neuer Chefarzt an der MediClin Robert Janker Klinik

Prof. Dr. Michael Pinkawa - Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
Prof. Dr. Michael Pinkawa – Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Prof. Dr. Michael Pinkawa ist neuer Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Bonn, 31. März 2017. Prof. Dr. med. Michael Pinkawa (46) übernimmt zu Anfang April 2017 die Leitung der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie an der MediClin Robert Janker Klink in Bonn. Der habilitierte Facharzt für Strahlentherapie war zuvor leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor der Klinik für Strahlentherapie an der Universitätsklinik RWTH Aachen.

„Ich möchte die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie an der Robert Janker Klinik in Bonn zu einem Ort entwickeln, an dem sich unsere Patienten wohlfühlen und gleichzeitig eine umfassende und kompetente radioonkologische Betreuung erhalten“, sagt Prof. Pinkawa und ergänzt: „Die Symbiose aus Wissenschaft und Menschlichkeit fördert den Heilungsprozess.“ Neben der ambulanten Hochpräzisions-Strahlentherapie von gut- sowie bösartigen Tumorerkrankungen und radiologischen Behandlungsme-thoden wie beispielsweise der Thermoablation bietet die Robert Janker Klinik die Mög-lichkeit der stationären Versorgung von Tumorpatienten. „Neuer Chefarzt an der MediClin Robert Janker Klinik“ weiterlesen

Gleich dreimal Gutes tun: Sparkasse ermöglichte dies mit alten Werbebannern

Gleich dreimal Gutes tun: Sparkasse ermöglichte dies mit alten Werbebannern
Gleich dreimal Gutes tun: Sparkasse ermöglichte dies mit alten Werbebannern

Große Werbebanner sind nach Gebrauch doch viel zu schade für die Mülltonne. Diese Überlegung veranlasste die Sparkasse KölnBonn, die hochwertigen Banner recyclen zu lassen, nachdem sie monatelang an der Fassade der Hauptstelle in Köln hingen. In einer Behinderten-Werkstatt der Lebenshilfe wurden in Handarbeit jeweils kleine Unikate geschaffen, und so feierten die Werbebanner ihr Comeback als begehrte „Comebags“. 500 dieser Umhängetaschen verkaufte die Sparkasse zu einem Preis von je 18 Euro und spendete nun wiederum die 9.000 Euro Erlös: Das Geld kam zu gleichen Teilen der Lebenshilfe Köln und der Lebenshilfe Bonn zugute.

Am Donnerstag, 30. März 2017, übergab Artur Grzesiek, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse KölnBonn, bei der Lebenshilfe Köln und der Lebenshilfe Bonn symbolisch die jeweiligen Spendenschecks.

Unser neues Schwimmbad für Bonn

Der Bonner Stadtrat hat am 22. September 2016 den Grundsatzbeschluss zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft gefasst. In zentraler Lage Bonns soll ein neues Familien-, Schul- und Sportschwimmbad gebaut werden. Das Hardtbergbad und die Beueler Bütt werden saniert, das Kurfürstenbad kann aus technischen Gründen nicht mehr betrieben werden und ist bereits geschlossen, das Frankenbad (sanierungsbedürftig) wird geschlossen. Die Stadtwerke Bonn haben den Auftrag, ein entscheidungsreifes Konzept für das neue Familien-, Schul- und Sportschwimmbad vorzulegen und das Projekt „Unser neues Schwimmbad“ für Bonn zu starten.

Welchen Einfluss hat der Bürgerentscheid zum Kurfürstenbad auf „Unser neues Schwimmbad“?
Das Ergebnis hat großen Einfluss auf die die Zukunft der gesamten Bonner Bäderlandschaft und damit auch auf den Bau des neuen Familien-, Schul- und Sportschwimmbades.

Denn: Im ersten Bürgerentscheid in der Geschichte Bonns sind im März 2017 die Bonnerinnen und Bonner aufgefordert zu entscheiden, ob das Kurfürstenbad in Bad Godesberg saniert werden soll. Eine Sanierung des Hallenbades aus den 1960er-Jahren würde rund 10 Millionen Euro Kosten. Geld, das dann für die Sanierung des Hardtbergbades und des Hallenbades Beueler Bütt fehlen wird. Der Oberbürgermeister und der Rat der Stadt Bonn haben deutlich gemacht, dass bei Erfolg des Bürgerentscheids das nach jahrzehntelanger Diskussion beschlossene Bäderkonzept insgesamt in Frage gestellt ist. Dann müsste die Stadt Bonn die Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft erneut diskutieren und die Planungen von vorne beginnen, weil im Haushalt der Stadt Bonn nur begrenzte Mittel für die Instandhaltung und den Betrieb der Bonner Bäder zur Verfügung stehen.

Stimmen die Bonnerinnen und Bonner für eine Sanierung des Kurfürstenbades, muss dieses Geld neu verteilt werden und es ist fraglich, ob dann im Haushalt der Stadt noch genug Geld vorhanden ist für die Sanierung von Hardtbergbad, Beueler Bütt und den Bau eines neuen Familien-, Schul- und Sportschwimmbades im Wasserland.

Der Bürgerentscheid zur Sanierung des Kurfürstenbades ist deshalb eine Entscheidung zur Zukunft der gesamten Bonner Bäderlandschaft.

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Nein im Bürgerentscheid Kurfürstenbad

„OB-Kampagne zu Bürgerentscheid unfair“ Mehr Demokratie fordert Waffengleichheit bei Abstimmungen

Die Initiative „Mehr Demokratie“ kritisiert die Plakat-Kampagne des Bonner Oberbürgermeisters Ashok Sridharan (CDU) zum Bürgerentscheid über das Kurfürstenbad als „unfair und unangemessen“. „Die Zusendung des Abstimmungshefts zum Bürgerentscheid an alle Stimmberechtigten ist dem OB zu teuer, aber mit der Nutzung geldwerter Werbeflächen hat Sridharan keine Probleme. Ein Widerspruch“, findet Landesgeschäftsführer Alexander Trennheuser.

Seit dieser Woche hängen in ganz Bonn 110 Plakate mit dem Gesicht des Oberbürgermeisters und dem Aufruf „Nein beim Bürgerentscheid!“. Dafür nutzt die Stadt städtische Frei-kontingente auf Werbeträgern einer Außenwerbungsfirma. Ab nächsten Dienstag sollen für zwei Wochen an 17 Standorten noch 34 Großflächenplakate hinzukommen. Die Werbeträger werden sonst für Veranstaltungen wie Beethovenfest, Marathon, Theater oder Karneval genutzt. Der Druck der Plakate wurde durch die Stadtwerke Bonn bezahlt, die der potenzielle Betreiber eines neuen Bades sind, das das Kurfürstenbad ersetzen soll.

„Der Oberbürgermeister darf und soll natürlich sagen können, wie er zum Bürgerentscheid steht, aber als Abstimmungsleiter sollte er sich auch selber eine gewisse Zurückhaltung auferlegen. Nicht alles, was rechtlich möglich ist, ist auch angebracht“ meint Trennheuser. Problematisch sei die Kampagne auch, weil den Initiatoren des Bürgerbegehrens mangels Geld nicht die gleichen Werbemöglichkeiten zur Verfügung stünden. Mehr Demokratie fordert deshalb für Bürgerbegehren eine Teilkostenerstattung nach Hamburger Vorbild.

Findet in einem Bezirk der Hansestadt ein Bürgerentscheid statt, haben Bürgerbegehren dort einen Anspruch auf die Erstattung der nachgewiesenen Kosten einer angemessenen Information der Öffentlichkeit über die Ziele des Bürgerbegehrens. Pro gültiger Ja-Stimme für das Bürgerbegehren im Bürgerentscheid gibt es 10 Cent, wobei höchstens 100.000 Stimmen berücksichtigt werden. „Wie die Wahlkampfkostenerstattung für Parteien würde so etwas für ein wenig mehr Waffengleichheit sorgen“, sagt Trennheuser.

Beim noch bis zum 21. April laufenden Bürgerentscheid geht es darum, ob das Kurfürstenbad im Stadtteil Bad Godesberg saniert oder durch einen Neubau in Bonn-Dottendorf ersetzt werden soll. OB Sridharan wirbt damit, dass Bonn mit dem Neubau ein modernes, attraktives, zentral gelegenes, gut zu erreichendes und vollständig barrierefreies Familien-, Schul-, Sport- und Freizeitbad bekomme.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens „Kurfürstenbad bleibt“ sehen durch das Aus für das Bad den Gesundheitsstandort Bad Godesberg wie auch für den Vereinssport im Stadtteil gefährdet. Das Schulschwimmen und die aktive Freizeitgestaltung aller Generationen in Bad Godesberg würden erheblich beeinträchtigt.

Info: Bürgerentscheid über Kurfürstenbad in Bonn
www.nrw.mehr-demokratie.de/bonn.html#c51176

Wochenmarkt fällt am Samstag aus

Der Wochenmarkt fällt am Samstag, 1. April, aus. Hintergrund ist der Aufbau für den Deutsche-Post-Marathon Bonn am Sonntag.