Schlagwort-Archive: Viva Viktoria e.V.

Bürgerwerkstatt zur Zukunft des Viktoriaviertels | SIGNA erhöht mit Ausstiegsankündigung Druck auf Politik und Verwaltung

Viva Viktoria BonnViva Viktoria! kritisiert Versuch der Deligitimierung

Kein Zurück zu Gesprächen hinter verschlossenen Türen!

Drei Tage vor dem Abschluss der Bürgerwerkstatt zur Zukunft des Viktoriaviertels kritisiert die SIGNA in einem sechsseitigen Brief an Oberbürgermeister Sridharan in einem Rundumschlag die erzielten Ergebnisse, den Beteiligungsprozess und die Rolle der Stadt im Beteiligungsverfahren und kündigt ihren Ausstieg aus dem „laufenden Prozess“ an. Gleichzeitig unternimmt der Münchner Investor den Versuch, im kleinen Kreis unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit der Bonner Stadtspitze Gespräche „zur Abstimmung der Interessen“ zu führen. Bürgerwerkstatt zur Zukunft des Viktoriaviertels | SIGNA erhöht mit Ausstiegsankündigung Druck auf Politik und Verwaltung weiterlesen

Viva Viktoria! schlägt vor: Pantheon ins Viktoriabad!

Initiative schlägt vor: Pantheon ins Viktoriabad!
Initiative schlägt vor: Pantheon ins Viktoriabad!

Anfang September 2017 haben sich mehrere Architekturbüros in der laufenden Bürgerwerkstatt zur Zukunft des Viktoriaviertels für eine kulturelle Nutzung der Schwimmhalle des ehemaligen Viktoriabades ausgesprochen. Die Initiative Viva Viktoria! schlägt nun eine zukünftige Nutzung des Viktoriabades durch das Bonner Pantheon vor. Die Initiative unternimmt damit wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung der „Empfehlungskommission“ am 30.9.2017 den Versuch, zu einer weitgehend einvernehmlichen Nutzungsempfehlung der Kommission aus Fachexperten, Politik, Verwaltung und Bürgerschaft für das zentrale städtische Gebäude des Viktoriaviertels beizutragen. Viva Viktoria! schlägt vor: Pantheon ins Viktoriabad! weiterlesen

Kundgebung und Ausrufung des Viktoriaviertels als Viertel | Mi, 30.8.2017, 18-20 Uhr

Viktoriaviertel
Viktoriaviertel

Viva Viktoria! und mehrere stadtpolitische Initiativen aus dem Viktoriaviertel rufen für morgen, Mittwoch, 30.8.2017 zu einer Kundgebung auf der Ecke Stockenstr./Franziskanerstr. auf. Unter dem Motto „Viktoria bleibt Viertel!“ wollen die Initiativen einen Tag vor Beginn der städtischen Planerwerkstatt ihrer Vision für eine bürgernahe Zukunft des Viktoriaviertels Nachdruck verleihen, rufen das Viktoriaviertel „offiziell“ als Viertel aus und beschildern das Viertel im Rahmen einer gemeinsamen Aktion vor Ort.

Kundgebung am Mi, 30.8.2017, 18-20 Uhr Kundgebung und Ausrufung des Viktoriaviertels als Viertel | Mi, 30.8.2017, 18-20 Uhr weiterlesen

„Viva-Werkstatt“ erarbeitet Kriterien für zukünftige Entwicklung des Viktoriaviertels

Am gestrigen Donnerstag, den 6.4.2017 übergab die Initiative „Viva Viktoria!“ der Zebralog die Ergebnisse ihrer „Viva-Werkstatt“. Der ganztägige Planungs-Workshop unter Beteiligung von mehr als 20 TeilnehmerInnen erarbeitete in einem ersten Arbeitsschritt fünf Kriterien, die aus Sicht der Bürgerinitiative für eine Weiterentwicklung des Viktoriaviertels unerlässlich sind.

"Viva-Werkstatt" erarbeitet Kriterien für zukünftige Entwicklung des Viktoriaviertels
„Viva-Werkstatt“ erarbeitet Kriterien für zukünftige Entwicklung des Viktoriaviertels

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Vergabekammer Rheinland: Aufhebung des Vergabeverfahrens zum Viktoriakarree rechtmäßig

Die durch den Rat am 1. Februar 2016 beschlossene Aufhebung des Vergabeverfahrens in Sachen Viktoriakarree ist rechtmäßig. Das geht aus einem Beschluss der Vergabekammer Rheinland vom 21. Juli 2016 hervor. Der Investor hatte die „Aufhebung der Aufhebung“ beantragt, um auf dem Areal ein Geschäftszentrum zu verwirklichen.

Der Rat hatte im November 2015 dem Bürgerbegehren „Viva Viktoria“ entsprochen und seinen früheren Beschluss zurückgenommen, der Viktoria-Karree Immobilien GmbH den Zuschlag für ihr Bauprojekt auf dem Gelände zu geben. Gegen die auf die Entscheidung des Rates folgende Verfahrensaufhebung richtete sich ein Nachprüfungsantrag seitens des Investors.

Die Vergabekammer Rheinland (Spruchkörper Köln) stellt nun fest, dass die Aufhebung wirksam gewesen sei. Die Stadt habe ihren Beschaffungswillen bezüglich des Vergabevorgangs endgültig aufgegeben. Ebenso vermochte die Vergabekammer Rheinland keine Anzeichen dafür zu entdecken, dass die Aufhebung der Ausschreibung zur Diskriminierung der Antragstellerin oder eines anderen Bieters erfolgt sei. Für die Aufhebung der Ausschreibung habe ein sachlicher Grund vorgelegen. Ein Anspruch auf „Aufhebung der Aufhebung“ bestehe nicht. Ebenso stellte die Vergabekammer Rheinland ausdrücklich fest, dass die Aufhebung der Ausschreibung durch die Stadt rechtmäßig erfolgt sei. Die Aufhebung sei im Einklang mit den Vorschriften des § 17 EGVOB/A erfolgt. Die Antragsteller hat nun die Möglichkeit, im Rahmen einer sofortigen Beschwerde, die Entscheidung dem Oberlandesgericht Düsseldorf zur Überprüfung vorzulegen.