Highlights der Tanzgastspielreihe am Theater Bonn in der Saison 2019/2020

Bonn – Das Theater Bonn hat jetzt die Highlights des internationalen Tanzes in der Spielzeit 2019/2020 vorgestellt. Insgesamt werden zehn Compagnien aus sechs verschiedenen Ländern mit hochkarätigen Produktionen im Bonner Opernhaus zu Besuch sein, erläuterten Generalintendant Dr. Bernhard Helmich und Kurator Burkhard Nemitz.

Auch die erfolgreiche Tanzgastspielreihe des Bonner Theaters steht in der nächsten Saison im Zeichen des Beethoven-Jubiläumsjahres und wartet mit zwei Produktionen auf, die anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven entstehen werden: Das international renommierte Malandain Ballet Biarritz wird in der Eröffnungswoche des Beethoven-Jubiläumsjahres im Dezember 2019 im Opernhaus eine Weltpremiere präsentieren: Der Starchoreograf Thierry Malandain kreiert im Auftrag des Theaters Bonn mit beethoven 7″ eine tänzerische Auseinandersetzung mit Beethovens siebter Symphonie.

Im Januar 2020 folgt mit „Prometheus“ eine Kooperation des Theaters Bonn mit dem Saarländischen Staatstheater: Stijn Celis, Direktor des Saarländischen Staatsballetts, nimmt die einzige Ballettmusik im Œuvre Beethovens – Die Geschöpfe des Prometheus – zum Anlass, sich mit der 1801 am Wiener Hofburgtheater entstandenen Uraufführung auseinanderzusetzen, um damit diese selten gespielte Komposition Beethovens ins Theater zurückzuholen und ihre tanzhistorische Bedeutung aufzuzeigen.

Der neue Spielplan ist ab sofort unter www.theater-bonn.de abrufbar. Der Vorverkauf beginnt für Abonnentinnen und Abonnenten ab 30. März 2019, der freie Ticketverkauf läuft ab 6. April 2019.

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Schauspiel Bad Godesberg

Der Opfer des Nationalsozialismus wird am bundesweiten Gedenktag am 27. Januar gedacht. Auch Bonn erinnert in einer Gedenkstunde an die Verfolgten und Ermordeten. Oberbürgermeister Ashok Sridharan lädt gemeinsam mit der Bonner Initiative zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus für Sonntag, 27. Januar 2019, um 11 Uhr ins Schauspiel Bad Godesberg, Am Michaelshof 9, ein.

Das Theater Bonn hat in diesem Jahr die Gestaltung übernommen und erinnert mit einer szenischen Lesung von Stefan Viering aus „Jakob der Lügner“ von Jurek Becker an die jüdischen Opfer. Wer teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail mit dem Betreff „Gedenkstunde 27. Januar“ bis Donnerstag, 24. Januar, unter der E-Mail-Adresse zusagen@bonn.de anmelden. „Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Schauspiel Bad Godesberg“ weiterlesen

Highlights 2018: Broschüre präsentiert Veranstaltungshöhepunkte des ersten Halbjahres in Bonn

Veranstaltungen und Ausstellungen in Bonn Januar bis Juni 2018
Veranstaltungen und Ausstellungen in Bonn Januar bis Juni 2018

Vom Publikumsmagneten bis zum Stadtteilfest, vom traditionellen Karneval bis zum Spitzensport – die jetzt fertig gestellte Broschüre „Highlights 2018“ der Stadt Bonn führt zahlreiche große und kleine Veranstaltungen in Bonn für die erste Jahreshälfte übersichtlich auf.

„Bewährtes zu genießen und Neues zu entdecken“ – dazu lädt Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Bürgerinnen und Bürger in seinem Grußwort zu Beginn des Heftes ein. Neben dem Feuerwerk-Spektakel Rhein in Flammen, Theater, Musik, Sport und Museums-Highlights, wie der neu konzipierten Dauerausstellung im Haus der Geschichte, gibt es in diesem Jahr auch einen ganz besonderen Terminhinweis: Die Universität Bonn feiert ihr 200-jähriges Bestehen mit rund 100 Veranstaltungen. Dazu gehört der von der Stadt Bonn gemeinsam mit dem Bundespräsidialamt organisierte Tag der offenen Tür in der Villa Hammerschmidt, bei dem die Wissenschaftsregion Bonn im Mittelpunkt der Präsentationen im Park steht. „Highlights 2018: Broschüre präsentiert Veranstaltungshöhepunkte des ersten Halbjahres in Bonn“ weiterlesen

Premiere von „Penthesilea“ am Theater Bonn

Bonn – Mit der Premiere von Othmar Schoecks Penthesilea stellt sich am Sonntag, 15. Oktober 2017, der neue Generalmusikdirektor Dirk Kaftan dem Bonner Opernpublikum vor.

In der Inszenierung von Peter Konwitschny in Kooperation mit dem Landestheater Linz sitzt das Publikum wie bei einem Boxkampf in der Arena und kann unmittelbar Anteil nehmen an dem gnadenlos blutigen Lebenskampf der Heroen. „Premiere von „Penthesilea“ am Theater Bonn“ weiterlesen

Koproduktion des Bonner Theaters gewinnt beim Theaterfestival Westwind

Bonn – Das Stück All About Nothing ist zum Abschluss des Westwind-Theaterfestivals in Moers mit dem Fachjury- und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet worden. Produziert wurde es vom Theater Bonn mit dem Forum-Freies-Theater Düsseldorf in Kooperation mit dem Freien-Werkstatt-Theater Köln. „Koproduktion des Bonner Theaters gewinnt beim Theaterfestival Westwind“ weiterlesen

BONNOPOLY – Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf in den Godesberger Kammerspielen

Monopoly Bonn
Monopoly Bonn – Bonner Ausgabe des Spieleklassikers, steht jedoch in keiner Verbindung zu der Aufführung Bonnopoly der Godesberger Kammerspiele

Bonn um die Jahrtausendwende. Nach dem Umzug der Bundesregierung kommt die Stadt auf eine grandiose Idee: Die alten Parlamentsgebäude sollen zu etwas ganz Großem werden. Zu einem World Conference Center. Die ehemalige Bundeshauptstadt bleibt als UN-Standort weiter Zentrum der internationalen Politik. Und der Umbau soll Stadt und Bürger nichts kosten. Ein Investor aus dem fernsten Osten verspricht, alles auf eigene Kosten zu bauen und zu betreiben. Das kommt einer Stadtregierung trefflich zupass, die gerade dabei ist, sich den Roman Herzog’schen Ruck zu geben und zu einer „unternehmerischen Stadt“ zu werden. Ein grotesker Politkrimi beginnt, in dem sich zypriotische mit hawaiianischen Heuschrecken vor dem Landgericht Bonn um öffentlichen Besitz streiten, Millionen auf Nimmerwiedersehen verschwinden – und die städtische Aufsicht ein Maß an Gutmütigkeit gegenüber kleinen und großen Vergehen entwickelt, von dem Otto Knöllchenzahler nur träumen kann. Am Ende dieser Krimikomödie haben die Bonner Bürger nicht nur die Zeche in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro zu zahlen. Sondern die angespannte Haushaltslage wird als Begründung herangezogen, um Bibliotheken, Schwimmbäder und soziale Einrichtungen zu schließen. Wie konnte es dazu kommen? Und wie jetzt weiter?

Diesen Fragen widmen sich Volker Lösch und sein Team; mit seinen politisch und sozial brisanten Rechercheprojekten am THEATER BONN (WAFFENSCHWEINE und NATHAN) ist Lösch bereits auf große Resonanz gestoßen. Gemeinsam mit dem Autor Ulf Schmidt und den DramaturgInnen Nicola Bramkamp, Elisa Hempel und Leonard Merkes untersucht er zur Spielzeiteröffnung einen Trend in der Kommunalpolitik, für den das WCCB exemplarisch steht: den Ausverkauf der Städte. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie sinnvoll eine unternehmerische Stadt ist, die „Schwarze Zahlen“ schreibt, wenn ihre Bürger sich nicht mehr leisten können, in ihr zu wohnen. Was bringt Wirtschaftlichkeit auf Kosten der Bevölkerung? Welche Rolle übernehmen wir als Bürger im längst schon überregional gewordenen Sozialpolitikdebakel? Wollen wir, dass unsere Regierung die Stadt als „Konzern“ betrachtet? Und vor allem: Wem gehört die Stadt, in der wir leben?

Veranstaltungen:

  1. 09. September 2017: BONNOPOLY – Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf – Uraufführung
  2. 14. September 2017: BONNOPOLY – Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf
  3. 23. September 2017: BONNOPOLY – Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf
  4. 24. September 2017: BONNOPOLY – Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf
  5. 29. September 2017: BONNOPOLY – Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf
  6. 11. Oktober 2017: BONNOPOLY – Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf

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Theater Bonn präsentiert neue Saison der Highlights des internationalen Tanzes

Bonn – Das Theater Bonn hat jetzt das Programm der Tanzgastspielreihe „Highlights des internationalen Tanzes“ für die nächste Saison vorgestellt.

Insgesamt fünfzehn Compagnien aus elf verschiedenen Ländern werden mit hochkarätigen Produktionen – darunter zahlreiche Deutschland-Premieren – im Bonner Opernhaus zu Besuch sein. Erstmalig konnte der Kurator Burkhard Nemitz mit dem „Bangarra Dance Theatre“ auch eine australische Compagnie gewinnen, die im Oktober mit „Spirit“ ein Programm vorstellen wird, das klassisches Ballett mit der Körpersprache und Traumzeitritualen der Aborigines verbindet.

Den Auftakt zur neuen Tanz-Saison aber macht die kanadische „Compagnie Marie Chouinard“ schon am 3. und 4. September 2017 und eröffnet damit nach der Sommerpause den Spielbetrieb im Opernhaus. Unter dem Titel „Hieronymus Bosch: Der Garten der Lüste“ schuf die kanadische Choreografin Marie Chouinard eine Hommage an den Künstler und sein rätselhaftes Meisterwerk anlässlich des 500. Todestages von Hieronymus Bosch.

Der neue Spielplan ist ab sofort unter www.theater-bonn.de abrufbar. Der Vorverkauf beginnt für Abonnenten ab Samstag, 20. Mai 2017, der freie Ticketverkauf startet am 27. Mai 2017.

Das Theater Bonn präsentiert die neue Saison

Bonn – Der Generalintendant des Bonn Theaters, Dr. Bernhard Helmich, hat am Freitag, 5. Mai 2017, gemeinsam mit dem zukünftigen Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und Schauspieldirektorin Nicola Bramkamp das Programm der kommenden Spielzeit in Oper und Schauspiel vorgestellt. Acht Opernpremieren, ein neues Musical und sechzehn Produktionen im Schauspiel – darunter zahlreiche Uraufführungen – sind angekündigt worden.

Dirk Kaftan, der ab der Spielzeit 2017/18 die Leitung des Beethoven-Orchesters Bonn übernimmt, wird sich dem Bonner Opernpublikum mit Othmar Schoecks Oper „Penthesilea“ vorstellen. Das Werk nach dem gleichnamigen Trauerspiel von Heinrich von Kleist inszeniert Peter Konwitschny. Auch im Schauspiel wird die Saison mit einem großen Regie-Namen eröffnet: Volker Lösch entwickelt mit seinem Team eine Produktion unter dem Titel „Bonnopoly – Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf.“ Neben der Vorstellung des Spielplans zog Dr. Bernhard Helmich kurz Bilanz und konnte verkünden, dass sowohl die Auslastungszahlen als auch die Abonnements in der aktuellen Spielzeit 2016/17 konstant geblieben sind.

Der neue Spielplan ist ab sofort unter www.theater-bonn.de abrufbar. Der Vorverkauf beginnt für Opern- und Schauspiel-Abonnenten ab dem 6. Mai, der freie Ticketverkauf ab dem 20. Mai. Zudem stehen dem Publikum die Theater- und Konzertkassen erstmalig zwei Wochen länger während der Sommerferien zur Verfügung.

Fördervereinbarung mit dem Land bringt Bonn 1,6 Millionen Euro für Theater und Orchester ein

Bonn – Kulturministerin Christina Kampmann hat im Alten Rathaus der Beethovenstadt Bonn eine Fördervereinbarungen in Höhe von jährlich insgesamt 1,6 Millionen Euro unterzeichnet, die der Kommune langfristige Planungssicherheit für das Theater Bonn und das Beethoven-Orchester Bonn zusichert.

In der Bundesstadt Bonn wird das Theater bis einschließlich der Spielzeit 2021/22 jährlich mit einem Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1,32 Millionen Euro gefördert. Das Beethoven-Orchester Bonn erhält bis 2022 jährlich derzeit 304 100 Euro. Bei beiden Förderungen ist ein Sonderzuschuss für theaterpädagogische Maßnahmen in Höhe von 25 000 Euro pro Jahr enthalten. Das Theater Bonn bietet unter anderem zahlreiche Eigenproduktionen aus Oper, Schauspiel und im Bereich Kinder- und Jugendtheater. Das Beethoven-Orchester Bonn blickt auf eine 110-jährige Geschichte zurück und präsentiert häufig ausgefallene Programme.

„Mit der Fördervereinbarung bekommen das Theater der Stadt Bonn und das Beethoven-Orchester trotz der angespannten Haushaltslage Planungssicherheit für die kommenden fünf Jahre. Sie stärkt den Kulturstandort Bonn als Beethovenstadt und sichert Arbeitsplätze. Die Stadt wird sich deshalb frühzeitig für eine Fortsetzung des Theater- und Orchesterpaktes einsetzen“, sagte der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan.

Die Fördervereinbarungen sind Teil des am 1. Januar 2015 in Kraft getretenen Kulturfördergesetzes, mit dem mehr Planungssicherheit, Transparenz und Partizipation in der Kulturpolitik geschaffen werden soll. Daneben geht die Vereinbarung auch zurück auf den 2013 geschlossenen Theater- und Orchesterpakt NRW, der ein wesentliches Fundament für die Stärkung und Weiterentwicklung des Kulturlandes Nordrhein-Westfalen darstellt.

Die erste Fördervereinbarung wurde im August 2015 mit den Städten Krefeld und Mönchengladbach unterzeichnet. In der vergangenen Woche wurde eine Vereinbarung mit der Stadt Gelsenkirchen geschlossen. Weitere Kommunen sollen folgen. Weitere Informationen: www.mfkjks.nrw.