Schlagwort-Archive: Stadtwerke Bonn

Fahrradmietsystem: Stadtverwaltung schlägt Änderung der Grundlagen für eine Ausschreibung vor

Im Sommer 2018 soll unter dem Dach der Stadtwerke Bonn (SWB) ein öffentliches Fahrradmietsystem an den Start gehen. Aufgrund dynamischer Entwicklungen auf dem Markt der Fahrradverleihsysteme schlägt die Stadtverwaltung dem Stadtrat für dessen Sitzung am 14. Dezember 2017 eine Änderung der Grundlagen für eine Ausschreibung vor.

Gemäß bisheriger Beschlusslage soll das Fahrradmietsystem 100 Stationen im gesamten Stadtgebiet mit 900 Fahrrädern umfassen und unter Berücksichtigung der bestehenden Tarifstruktur des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) realisiert werden. Dabei könnten jährliche Kosten bis zu einer Million Euro anfallen. Fahrradmietsystem: Stadtverwaltung schlägt Änderung der Grundlagen für eine Ausschreibung vor weiterlesen

Beitrag zur COP23: Die Stadt verlängert die Aktion „Bonn leuchtet“ bis zum 10. November

Die Bonner Innenstadt wird anlässlich der Weltklimakonferenz zur leuchtenden Bühne. Damit alle schönen Seiten Bonns im Dunkeln erstrahlen, verlängert die Stadt die Aktion „Bonn leuchtet“ des Vereins Citymarketing Bonn. Die Lichtaktion startet am Freitagabend, 3. November 2017. Die Stadt Bonn verlängert sie von Montag, 6. November, bis Freitag, 10. November.

Bei „Bonn leuchtet“ werden Bonner Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten illuminiert wie das Alte Rathaus, das Hauptgebäude der Uni Bonn, das Beethoven-Haus, die Oper sowie das Sterntor und die Herz-Jesu-Kirche. Angestrahlt werden zudem Kunstwerke und Denkmäler, darunter die Skulptur „Mean Average“ von Tony Cragg auf dem Remigiusplatz, die Köpfe der Stadtpatrone Cassius und Florentius, die denkmalgeschützte Glasfassade am Viktoriabad und der Obelisk auf dem Markt. Beitrag zur COP23: Die Stadt verlängert die Aktion „Bonn leuchtet“ bis zum 10. November weiterlesen

An diesem Wochenende ist „Rhein in Flammen“ 2017 noch bunter und strahlender | Programmheft zum Downlod

"Rhein in Flammen" Programmheft zum Downlod
„Rhein in Flammen“ Programmheft zum Downlod

Hunderttausende Besucher werden am kommenden Wochenende zu „Rhein in Flammen“ zwischen Linz und Bonn an Land und auf den Schiffen erwartet.

Rund 45 bunt geschmückte Fahrgastschiffe werden im Konvoi an fünf Höhenfeuerwerken und mehr als 700 rot strahlenden Bengalfeuern entlang der Strecke vorbei fahren, bis sie unterhalb der Bonner Rheinaue landen und am Samstag, 6. Mai 2017, um 23.15 Uhr das große Abschlussfeuerwerk erleben. Synchron zur Musik der „Flower Power“-Zeit werden spektakuläre bunte Bilder am Himmel leuchten. Rechts und links des Rheinufers finden in Linz, Remagen, Unkel, Bad Honnef, Königswinter und Bonn Rheinuferfeste mit buntem Musikprogramm statt.

Die Großveranstaltung ist jedes Jahr ein Besuchermagnet, sowohl regional als auch bundesweit. Sogar aus dem Ausland kommen immer wieder zahlreiche Gäste dafür an den Rhein. Ohne das Engagement vieler Partner wäre „Rhein in Flammen“ so nicht umzusetzen. Diese „Tradition“ gab es schon 1948, als die Rheinanlieger die Bengalfeuer selbst organisierten und finanzierten. Als Sponsoren engagieren sich seit vielen Jahren Deutsche Post DHL Group, die Sparkasse KölnBonn und die Stadtwerke Bonn für „Rhein in Flammen“. Auch in diesem Jahr wird Radio Bonn/Rhein-Sieg als offizielles „Rhein in Flammen“-Radio wieder die Musik zum Feuerwerk synchron übertragen. An diesem Wochenende ist „Rhein in Flammen“ 2017 noch bunter und strahlender | Programmheft zum Downlod weiterlesen

Was interessiert mich der Beschluss von gestern…

Sozialliberale kritisieren augenscheinlichen Planungsstopp zur Sanierung des Hardtbergbades

Die Bonnerinnen und Bonner sind dazu aufgerufen, in einem Bürgerentscheid über die Zukunft des Kurfürstenbades zu entscheiden. Oberbürgermeister Sridharan und die Jamaika-Koaltion behaupten immer wieder, dass andere Bäderprojekte wie der Schwimmbadneubau in Dottendorf oder die Sanierung des Hardtbergbades vom Ausgang des Bürgervotums abhängig sind. Es heißt, ein „Ja“ zum Erhalt des Kurfürstenbades sei gleichbedeutend mit einem „Nein“ zum neuen Schwimmbad. Rechtlich gesehen handelt es sich jedoch um einzelne, unabhängig voneinander getroffene Ratsbeschlüsse. Aus diesem Grund haben die Sozialliberalen einen Antrag eingebracht, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, entweder unverzüglich mit den Planungen für die Sanierungen des Hardtbergbades fortzufahren oder die Planungen für den Schwimmbadneubau solange ruhen zu lassen, bis der Bürgerentscheid beendet ist.

„Oberbürgermeister Sridharan und die Jamaika-Koalition werden nicht müde zu behaupten, dass im Bürgerentscheid nicht nur über die Zukunft des Kurfürstenbades, sondern auch über die des geplanten Zentralbades entschieden wird. Rechtlich gesehen entspricht diese Behauptung jedoch nicht der Wahrheit, da es sich den Beschlüssen um einzelne Ratsentscheidungen handelt“, so Felix Kopinski, Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen im Rat der Stadt Bonn. „Mit seinen Aussagen schwächt der Oberbürgermeister nicht nur das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in bereits getroffene Beschlüsse, wie die Sanierung des Hardtbergbades, sondern greift auch in unzulässigerweise in den Wahlkampf ein“, ergänzt Sebastian Kelm, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen. Was interessiert mich der Beschluss von gestern… weiterlesen

Solidaritätserklärung mit dem Warnstreik bei den Stadtwerken Bonn.

„DIE LINKE. Bonn erklärt sich solidarisch mit der Forderung der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst nach einer angemessenen Erhöhung der Einkommen von 6 % und wünschen der Belegschaft der SWB heute viel Erfolg bei ihrem Warnstreik“, erklärt Hanno Raußendorf, Sprecher der LINKEN in Bonn heute.

In der 3. Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und dem Spitzenverband der Kommunalen Arbeitgeber wollen sich die rund 2,14 Millionen Beschäftigten des Bundes und der Kommunen nicht mit dem provokanten Arbeitgeberangebot von real 0,6 % für 2016 und 1,2 % für 2017 abspeisen lassen. Unter Berücksichtigung der Inflationsrate wäre das Angebot sogar ein realer Einkommensverlust. DIE LINKE. Bonn unterstützt die Beschäftigten in ihrem Anliegen nach einem ernsthaften Angebot der Arbeitgeber.

Die Einkommen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben schon in den vergangenen Jahren mit der allgemeinen Einkommensentwicklung nicht Schritt gehalten. Es besteht ein deutlicher Nachholbedarf. Darüber hinaus leisten die Beschäftigten einen erheblichen Anteil an der Versorgung der Flüchtlinge in den Kommunen. Und das trotz des massiven Personalabbaus, der bereits heute zu einer immensen Arbeitsverdichtung und damit steigenden Arbeitsstress geführt hat.

„Es ist nicht einsehbar, dass diejenigen, die in unseren Krankenhäusern, im Nahverkehr, bei der Müllabfuhr, in Jobcentern und in Kindertagesstätten die alltäglichen Leistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger erbringen, gegenüber der freien Wirtschaft mal wieder das Nachsehen haben. Wir fordern die VKA auf, ein echtes Angebot auf den Tisch zu legen“, so Hanno Raußendorf weiter.