Schlagwort-Archive: Jürgen Repschläger

Linksfraktion zu „Residenzpflicht“ von Dezernent*innen

Zur „Residenzpflicht-Forderung“ des Bürgerbundes erklärt der Stadtverordnete der Linksfraktion, Jürgen Repschläger:

Linksfraktion zu „Residenzpflicht“ von Dezernent*innen

Es ist mehr als auffällig, dass bis auf den Kultur- und Sportdezernenten, dessen Amtszeit zudem ausläuft, kein Bonner Dezernent oder Dezernentin in Bonn wohnt. Das macht sich bei der ein oder anderen Person hinsichtlich ihrer Freitagabend- bis Montagmorgenpräsens durchaus bemerkbar. Auch darf bezweifelt werden, dass sich ein ausreichendes Gefühl für die Stadt einstellt, wenn man diese nach der Arbeit verlässt. Linksfraktion zu „Residenzpflicht“ von Dezernent*innen weiterlesen

Kreiswahlausschuss entscheidet am Freitag über zehn Bonner Direktkandidaten zur Bundestagswahl

Der Kreiswahlausschuss tritt am Freitag, 28. Juli 2017, in öffentlicher Sitzung zusammen. Unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Ashok Sridharan wird der Kreiswahlausschuss entscheiden, welche Bewerberinnen und Bewerber zur Bundestagswahl zugelassen werden. Die öffentliche Sitzung beginnt um 13 Uhr im Sitzungsraum I des Stadthauses, Berliner Platz 2. Kreiswahlausschuss entscheidet am Freitag über zehn Bonner Direktkandidaten zur Bundestagswahl weiterlesen

Mühsam kaschierter Egoismus – Zur Positionierung der Hardtbergbadfreunde zum „Bürgerentscheid Kurfürstenbad“

Zur Positionierung der Hardtbergbadfreunde zum „Bürgerentscheid Kurfürstenbad“ erklärt der Stadtverordnete der Linksfraktion Jürgen Repschläger:

Mühsam kaschierter Egoismus
„Die Saat der Spaltung, die Oberbürgermeister und Jamaika-Koalition in die Bonner Bäderlandschaft gesetzt haben, scheint erste Früchte zu tragen“, meint Jürgen Repschläger. Anders ist das „Ja“ der Hardtbergbadfreunde zur Schließung von Franken- und Kurfürstenbad kaum zu verstehen. Zwar bemüht sich ihr Geschäftsführer Jens Schwartz-Freiberg wortreich, dem Eindruck entgegenzuwirken, diese Position aus egoistischen Beweggründen zu beziehen. Doch seine Äußerungen lassen keinen anderen Schluss zu.
Laut Schwartz-Freiberg handele der Förderverein aus gesamtstädtischen, ganzheitlichen Motiven, um allen Bonnern eine vernünftige Bäderlandschaft anbieten zu können. Natürlich mache man dies nicht, weil man sich Vorteile aus der Schließung von zwei Bädern für die Sanierung des eigenen Hardtbergbades versprechen würde. Allerdings werde es bei einem „Ja“ zum Bürgerentscheid „Erhalt des Kurfürstenbades“ keine Sanierung des Hardtbergbades geben.
„Aus meiner Sicht ist dies nur mühsam kaschierter Egoismus“, so Repschläger, und reine populistische Angstmache, denn es gibt diesen behaupteten Automatismus nicht.“ Ein „Ja“ zum Bürgerentscheid heißt kein „Nein“ zur Sanierung des Hardtbergbads. Die Initiativen „Kurfürstenbad bleibt“ und „Frankenbad bleibt Schwimmbad“ stehen solidarisch zu den Bädern in Hardtberg und in Beuel. Repschläger: „Ich hoffe, dass die Menschen auf dem Hardtberg und in Duisdorf genauso solidarisch mit den Bädern in Bonn und Bad Godesberg sind und der Wahlempfehlung der Hardtbergbadfreunde eine deutliche Absage erteilen.“