Schlagwort-Archiv: Flüchtlinge

Jetzt spenden: Hilfe für Flüchtlinge

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Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Hunger, Gewalt und Verfolgung. Die Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft lassen die Menschen nicht im Stich und helfen ihnen auf den Stationen ihrer Flucht: in den Herkunftsländern, den Durchgangsländern und in Deutschland. Helfen Sie den Flüchtlingen jetzt – mit Ihrer Spende!



Veranstaltungen der Stabsstelle Integration der Stadt Bonn für die Flüchtlingshilfe

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In der Flüchtlingshilfe werden Haupt- und Ehrenamtliche immer wieder mit Konflikten, die zwischen Flüchtlingen entstehen können, konfrontiert.

Die Stabsstelle Integration bietet daher zwei Veranstaltungen zum Konfliktmanagement an. Am Montag, 23. Oktober, 18 Uhr, referiert Christiane Grysczyk vom Verein Respekt e.V. aus Kassel über „Konflikte unter Geflüchteten: Eine besondere Herausforderung an das interkulturelle Konfliktmanagement?“. Die öffentliche Veranstaltung findet im Ratssaal im Stadthaus statt. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Dienstag, 24. Oktober, 10 bis 14 Uhr, bietet die Referentin einen vertiefenden Workshop zum gleichen Thema für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe an. Der Workshop findet im Alten Rathaus statt. Information und Anmeldung: Stabsstelle Integration, Telefon 0228 77 31 01, integrationsbeauftragte@bonn.de.

Christiane Grysczyk ist interkulturelle Mediatorin. Sie arbeitet mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Bereich soziale Kompetenz und Gewaltprävention und führt Konflikttrainings mit geflüchteten Jugendlichen durch.

www.integration-in-bonn.de

Info-Veranstaltung für die Flüchtlingshilfe am 3. Juli 2017

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Über die Anhörung von Asylbewerbern im Rahmen des Asylverfahrens von Flüchtlingen informiert die Stabsstelle Integration der Stadt Bonn am Montag, 3. Juli 2017, um 18 Uhr.

Denn kaum ein Termin im Leben eines Flüchtlings hat so weitreichende Folgen wie diese Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Wer Flüchtlinge betreut, stellt sich daher oft eine Reihe von Fragen: Wie läuft die Anhörung ab? Welche Rechte und Pflichten hat der Flüchtling? Wie kann ich als Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher den Flüchtling im Vorfeld unterstützen und vorbereiten? Über diese und weitere Punkte wird Jens Dieckmann, Experte für Asyl- und Ausländerrecht, informieren.

Die Veranstaltung wendet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe und findet im Stadthaus, Berliner Platz 2, Ratssaal, statt. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. ‎

Verpflichtungserklärung für Flüchtlinge endet nicht automatisch mit Abschluss des Asyl-verfahrens

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Die Aufnahme syrischer Flüchtlinge erfolgte in Bonn – wie in vielen anderen Kommunen – un-ter anderem durch Verpflichtungserklärungen, zum Beispiel von bereits hier lebenden Verwandten. In diesen Fällen hat der Erklärende sich verpflichtet, für den Lebensunterhalt der aufgenommenen Flüchtlinge aufzukommen. Diese Verpflichtungserklärung endet nicht automatisch mit Abschluss des Asylverfahrens, wie das Bundesverwaltungsgericht nun wiederholt entschieden hat.

Viele Familien und Organisationen verdienen große Anerkennung, dass sie die mit der Aufnahme von Geflüchteten verbundenen Schwierigkeiten und finanziellen Belastungen zu tragen bereit waren. Viele Verpflichtungsgeberinnen und -geber sehen sich aber nach Abschluss des Asylverfahrens nicht mehr an diese Erklärung gebunden und stellen ihre Unterstützung ein.

In diesen Fällen ist die Bundesstadt Bonn oder aber das Jobcenter Bonn eingesprungen und hat den Lebensunterhalt der Geflüchteten zunächst sichergestellt. Insgesamt wurden 2,3 Millionen Euro von der Bundesstadt Bonn oder aber dem Jobcenter ausgezahlt.

Das Bundesverwaltungsgericht hat nun wiederholt entschieden, dass die Verpflichtungserklärung nicht automatisch mit Abschluss des Asylverfahrens endet. Der Erklärende bleibt auch nach Abschluss des Asylverfahrens in der Verantwortung, den Lebensunterhalt der Geflüchteten sicherzustellen. Der Gesetzgeber hat ebenfalls durch Änderung des Integrationsgesetzes im Sommer 2016 diesem Umstand Rechnung getragen. Verpflichtungserklärungen bleiben seitdem für fünf Jahre ab Einreise gültig. Erklärungen, die vor Sommer 2016 abgegeben wurden, bleiben für drei Jahre gültig.

Wenn Verpflichtungsgeberinnen und -geber ihre Unterstützung eingestellt haben, ist die Bundesstadt Bonn wie auch das Jobcenter Bonn gehalten, diese zur Erstattung gewährter Leistungen heranzuziehen, sofern dies unter Berücksichtigung deren aktueller Lebensumstände keine unzumutbare Härte darstellt. So werden die persönlichen Verhältnisse und finanziellen Situationen aller Betroffenen bei den vorzunehmenden Abwägungen hinreichend Beachtung finden.

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