Schlagwort-Archiv: Die Linke Bonn

Der andere Luther – Luthers Rezeption in der DDR

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Am 31.Oktober jährt sich zum 500. Mal der Tag, an dem der Mönch und Universitätsprofessor Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasshandels veröffentlichte und damit die Reformation auslöste. Zum ersten Mal seit 60 Jahren wird das Reformations- oder Lutherjubiläum wieder in einem ungeteilten Land begangen. 45 Jahre gab es zwei deutsche Staaten. In dieser Zeit gedachte man auch getrennt der Jubiläen und Gedenktage deutscher Geschichte. Heute gehört der andere deutsche Staat der Vergangenheit an.

Jubiläen haben aber auch die Aufgabe, sich zu erinnern und Geschichte kritisch zu hinterfragen. Wir nehmen das Datum deshalb zum Anlass, um folgenden Fragen nachzugehen: Wie beging man in der DDR die Reformations- und Lutherjubiläen? Welche Rolle spielte die Reformationszeit in der Erinnerungskultur der DDR? Warum setzte sich die SED als atheistische Staatspartei ständig mit dem Kirchenmann Luther und der Reformation auseinander und was bezweckte die DDR mit der Organisation aufwendiger Jubiläumsveranstaltungen? Weiterlesen

Klimagerechtigkeit | Wer verursacht den Klimawandel, wer trägt die Folgen?

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Wenige Tage vor der weltweiten Klimakonferenz (COP 23) in Bonn laden die Bonner LINKEN am Dienstag, 24. Oktober, ab 19:00 Uhr in die Pauke ein. Dort wollen sie unter dem Titel „Klimagerechtigkeit; Wer verursacht den Klimawandel, wer trägt die Folgen?“ gemeinsam mit Gästen der Frage nachgehen, was Klimagerechtigkeit bedeutet und wie sie hergestellt werden kann. Referenten sind: Stefan Küper, NRW-Fachpromotor Klima & Entwicklung, Germanwatch e.V. und Niema Movassat, MdB, Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Sprecher für Welternährung. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Weiterlesen

Links wirkt – Fußgängerbrücke am ehemaligen Bonn-Center bleibt

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Zum Erfolg des Änderungsantrags[1] der Linksfraktion für den Erhalt des Fußgängerüberwegs am ehemaligen Bonn-Center erklärt Hanno von Raußendorf, Bezirksverordneter der Linksfraktion:

Links wirkt: Fußgängerbrücke am ehemaligen Bonn-Center bleibt

Wir freuen uns, dass die Bonner Bezirksvertretung gestern einstimmig unserem Antrag gefolgt ist und sich für den Erhalt des Fußgängerüberwegs über die Bahngleise auf Höhe des ehemaligen Bonn-Centers ausgesprochen hat. Die Stadtverwaltung hatte in einer Mitteilungsvorlage[2] überraschend die ersatzlose Sperrung der Brücke angekündigt und auch den langfristigen Erhalt des Überweges in Frage gestellt – beides ist aber jetzt durch den Beschluss der BV vom Tisch. Dass die Verwaltung die Bürgerinnen und Bürger in Gronau und Kessenich einfach so vor vollendete Tatsachen stellen wollte, während in der Vergangenheit nie von einer Aufgabe des Überwegs die Rede war, hat mit transparentem Verwaltungshandeln nichts mehr zu tun. Weiterlesen

Gremienzahl zurückfahren: LINKE fordert Auflösung, Zusammenlegung und Verkleinerung von Ratsgremien

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Zur Ratsinitiative der Linksfraktion erklärt der Fraktionsvorsitzende, Dr. Michael Faber:

Gremienzahl zurückfahren: LINKE fordert Auflösung, Zusammenlegung und Verkleinerung von Ratsgremien

Der Bonner Stadtrat hat derzeit 18 Ausschüsse und mindestens 13 aktive Beiräte und Unterausschüsse. Aus Sicht der Linksfraktion ist das zu viel. Bonn würde durch eine Reduzierung der Gremienanzahl keinesfalls Verwaltungskontrolle vernachlässigen oder demokratische Mitwirkung einschränken. Hierfür spricht auch die von der Verwaltung jährlich veröffentliche Statistik zur Sitzungsdauer und den Tagesordnungspunkten der einzelnen Gremien[1]. Weiterlesen

Wettbewerb Viktoriakarree: Mehrheitsempfehlung lässt vom Viertel auch nicht viel übrig

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Zum Ergebnis der Empfehlungskommission hinsichtlich der zukünftigen Gestaltung des Viktoriakarrees erklärt Holger Schmidt, Mitglieder der Kommission und planungspolitischer Sprecher der Linksfraktion Bonn:

Wettbewerb Viktoriakarree: Mehrheitsempfehlung lässt vom Viertel auch nicht viel übrig

Die Empfehlungskommission zur Zukunft des Viktoriakarrees hat eine mehrheitliche Entscheidung getroffen, die vor allem durch das doppelte Stimmgewicht der sieben „Experten“ so eindeutig erscheint. Tatsächlich haben sieben Kommissionsmitglieder für den wesentlich bestandsnäheren Entwurf von Scheuvens & Wachten plus gestimmt und nicht für den nun gekürten Sieger. In einer zweiten Abstimmung stimmten darüber hinaus sechs explizit gegen den jetzigen Siegerentwurf von skt. Die im Generalanzeiger vermeldeten Enthaltungen bezogen sich inhaltlich auf die weich formulierte Empfehlung zum Siegerentwurf, den östlichen Teil des dann zweigeteilten Viktoriakarrees weniger radikal umzugestalten als den westlichen. Dieser Entwurf sieht nämlich vor, das Karree in zwei Blöcke zu teilen und zwischen diesen eine neue Straße zu bauen. Weiterlesen

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