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💡Bonn leuchtet ab 2. November | am 4. November verkaufsoffener Sonntag

Bonn leuchtet in diesem Jahr an drei Tagen: vom 2. bis zum 4 November.

Das BonnFest hat es gezeigt: Die Bonnerinnen und Bonner lieben es, in der Innenstadt zu feiern und zu flanieren. Mit „Bonn leuchtet“ bekommen sie vom 2. bis zum 4. November dazu wieder die Gelegenheit. city-marketing bonn e.V. lädt in die Bonner Innenstadt und beleuchtet bis abends um 22 Uhr die ganze City.

Das Fest „Bonn leuchtet“ hat Tradition und so ist es mittlerweile ein schöner Brauch am ersten Novemberwochenende die gesamte Innenstadt in magisches Licht zu tauchen. Die Mitglieder von city-marketing bonn e.V werden ihre Schaufenster stimmungsvoll illuminieren und dekorieren. Viele bekannte Sehenswürdigkeiten werden an allen Tagen farblich inszeniert und in ein traumhaftes Licht gerückt.

Licht an für Bonns größte Genießermeile

In diesem Jahr wird die Bonner City an allen drei Tagen zusätzlich zu einem großen Streetfood-Market. weiterlesen: zum Programmheft und werteren Infos→

Von Freitag, 5.10., bis Sonntag, 7.10.18 findet zum 21. Mal findet das BonnFest statt

Die vielseitigen Darbietungen für Jung und Alt, Familien und Freunde, werden auch in diesem Jahr wieder tausende Besucher in die Bonner Innenstadt locken.

Von Freitag, 5.10., bis Sonntag, 7.10.18, präsentiert sich die komplette Fußgängerzone zwischen Münsterplatz, Bottlerplatz, Markt, Rathaus und Friedensplatz als ein zusammenhängendes Veranstaltungsgelände.

2017 besuchten 350.000 Besucher das BonnFest. 2018 präsentiert der Gastgeber und Veranstalter city-marketing bonn e.V. die Bonner Innenstadt noch attraktiver und ereignisreicher.

Öffnungszeiten: Freitag: 12 bis 22 Uhr, Samstag: 10 bis 22 Uhr, Sonntag: 11 bis 22 Uhr (Verkaufsoffener Sonntag 13 bis 18 Uhr)

 

Bonn-Fest rechtfertigt keine Sonntagsöffnung

Zur Diskussion über den verkaufsoffenen Sonntag aus Anlass des Bonn-Festes erklärt Holger Schmidt, Stadtverordneter der Linksfraktion:

Bonn-Fest rechtfertigt keine Sonntagsöffnung

Die Kritik der Gewerkschaft Verdi an den verkaufsoffenen Sonntagen aus konstruierten Anlässen wie dem „Bonn-Fest“ oder „Bonn leuchtet“ ist aus Sicht der Linksfraktion vollkommen berechtigt. Im Vordergrund dieser Veranstaltungen stehen offensichtlich die Geschäftsöffnung und der Warenverkauf und kein wie auch immer gearteter historischer oder kultureller Stadtevent. Wer feiert schon ein echtes Fest, bei dem große Plätze als Abstellfläche für Autohäuser herhalten müssen? Zwei Musikbühnen, drei Stelzenläufer und einige Kunsthandwerkstände sind hier Beiwerk für das eigentliche Ziel, den verkaufsoffenen Sonntag.
Dies ist aber weder die Intention der NRW-Gesetzeslage noch entspricht das dem verfassungsrechtlich verankerten Sonntagsschutz. Die geforderte Rechtssicherheit ließe sich ganz einfach herstellen, nämlich durch den Verzicht auf diese mehr als zweifelhaften verkaufsoffenen Sonntage. Da Stadtverwaltung und Parteien offensichtlich nicht zu einer konsequenten Haltung auch im Sinne der Beschäftigten bereit sind, wäre eine gerichtliche Überprüfung durchaus sinnvoll. Enttäuschend ist dabei, dass die Gewerkschaft Verdi hier öffentlich alleine steht und vor Ort so wenig Unterstützung der Kirchen erhält.
Bonn kann feiern, leuchten und auch Autos verkaufen – dafür stehen mehr als 300 Tage im Jahr, darunter 50 Samstage zur Verfügung. Zusätzliche Sonntage sind nicht notwendig. Die bisherigen, mal mehr mal weniger gerechtfertigten Ausnahmen vom Sonntagsschutz sind kein Argument, um noch weiteren ArbeitnehmerInnen einen freien Sonntag zu nehmen. Die Linksfraktion wird die Verkaufsöffnung an Sonntagen im Stadtrat deshalb ablehnen.