Sanierung der Beethovenhalle: Kosten liegen bei 70,6 Millionen Euro

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Die denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle wird gegenüber den jüngsten Prognosen teurer. Das geht aus einem aktualisierten Sachstandsbericht hervor, den die Stadtverwaltung jetzt dem Wirtschaftsschuss und dem Projektbeirat Sanierung Beethovenhalle für deren Sitzungen am 27. bzw. 28. Juni 2017 vorlegt.

Grund für diese ergänzende Stellungnahme ist der Abschluss weiterer Ausschreibungen. Dadurch ergeben sich nun Kosten von rund 70,6 Millionen Euro brutto. „Mir ist es sehr wichtig, die zuständigen politischen Gremien zeitnah über die Entwicklungen zu informieren“, sagt der städtische Projektleiter Stadtdirektor Wolfgang Fuchs, „auch wenn wir noch nicht absehen können, welche Einsparvorschläge diese Summe möglicherweise reduzieren können.“

Nachdem die Stadt in ihrer ursprünglichen Mitteilung Ende Mai eine Verteuerung um mehr als 2,5 Millionen Euro mitgeteilt hatte, steigen die Kosten nun nochmals um etwa 6,6 Millionen Euro gegenüber der Kostenberechnung von Februar 2017 in Höhe von etwa 61,5 Millionen Euro (brutto).

In dieser aktuellen Kostendarstellung sind erstmalig auch die weiteren Projektrisiken, in Höhe von 1,9 Millionen Euro, die bereits in der Vergangenheit benannt worden sind, in die Kostenprognose aufgenommen worden, um eine höhere Transparenz der Gesamtsumme zu schaffen.

Eine vom mit der Objektplanung beauftragten Architekturbüro prognostizierte Verzögerung des Gesamtprojektes von rund fünf Monaten können weder die städtische Projektleitung noch der Projektsteuerer nachvollziehen. So enthält der vorgelegte Zeitplan beispielsweise zwischen verschiedenen Prozessschritten Lücken von mehreren Monaten. Bei einem Erörterungstermin konnte der Objektplaner die terminlichen Veränderungen nicht nachvollziehbar erläutern. Daher hält die Projektleitung an dem im Februar 2017 vom Objektplaner verbindlich zugesagten Fertigstellungstermin im November 2018 fest.

Stadtdirektor Fuchs führt dazu aus: „Wir arbeiten gemeinsam mit unserem externen Projektsteuerer mit Hochdruck daran, Wege aufzuzeigen, wie der beschlossene Zeitplan eingehalten werden kann. Eine Ausweitung des Zeitplanes darf im Hinblick auf das Beethovenjubiläum 2020 nach meinem Verständnis nur als ultima ratio und nach entsprechender politischer Diskussion und Beschlussfassung erfolgen.“

Die Verwaltung wird im weiteren Verfahren alle Optionen prüfen, damit es nicht zu weiteren Verzögerungen kommt und die Arbeiten im November 2018 erfolgreich abgeschlossen werden können.

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