Private Gärten im Rheinland öffnen ihre Pforten zu der Aktion "Offene Gartenpforte" in Bonn

Private Gärten im Rheinland öffnen ihre Pforten

An jeweils einem Wochenende im Mai, Juni, Juli und September können Naturliebhaber und Pflanzenfans einen Blick in Nachbars Garten werfen: Bei der zwölften Ausgabe der beliebten Aktion „Offene Gartenpforte“ laden 153 Gartenbesitzer im südlichen Rheinland in ihre privaten Grünoasen ein – 31 davon in Bonn, 42 im Rhein-Sieg-Kreis, 14 in Köln und 66 weitere in der Region.

Zum Auftakt besuchten Dieter Fuchs, Leiter des Amtes für Stadtgrün der Stadt Bonn, und Carsten Lampe und Petra Luhmer vom Amt für Stadtgrün den Garten von Lindl Egner in Bonn-Röttgen. In ihrem 350 Quadratmeter großen Bauerngarten eröffnet sich den Besuchern eine romantisch ländliche Idylle: Buchsbäume, Rosen und Stauden sowie ein Steingartenhügel mit einem plätschernden Wasserfall, der in einem kleinen Teich mündet, sorgen für eine harmonische Atmosphäre. Für Lindl Egner ist ihr Garten ein Ort, an dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen, kann. Denn die begeisterte Gärtnerin ist gleichzeitig Malerin und hat sich in ihrer grünen Oase ein Garten-Atelier eingerichtet.

Private Gärten im Rheinland öffnen ihre Pforten zu der Aktion "Offene Gartenpforte" in Bonn
Private Gärten im Rheinland öffnen ihre Pforten zu der Aktion „Offene Gartenpforte“ in Bonn

Lindls Egners Bauerngarten öffnet bereits am ersten Wochenende der Aktion, am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Mai, von 11 bis 17 Uhr seine Pforten für Besucher. Adresse: Im Wolfsgraben 9, Bonn-Röttgen.

153 Gärten der Region öffnen an vier Wochenenden des Jahres ihre Pforten

Insgesamt nehmen dieses Jahr 153 Gartenbesitzer in der Region an der Aktion Offene Gartenpforte teil. An vier Wochenenden öffnen jeweils einige davon ihre Pforten für Besucher: Am 5./6. Mai, 2./3. Juni, 14./15. Juli sowie 15./16. September sind „Zaungäste“ willkommen. Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos.

Dieter Fuchs, Leiter des Amtes für Stadtgrün der Stadt Bonn, freut sich über die zunehmende Beliebtheit der Aktion: „Private Gärten sind Rückzugsorte und bilden zusammen mit den öffentlichen Parkanlagen die grünen Lungen unserer Städte. Es ist spannend und inspirierend, einen Einblick in diese kleinen Oasen zu erhalten, die sonst für Besucher verschlossen sind. Deswegen freuen wir uns sehr, dass so viele Gartenbesitzer in der Region bereit sind, Gleichgesinnte zu empfangen.“

In der zwölften Auflage der Broschüre zur Aktion sind zu allen Gärten kurze Porträts sowie die dazugehörigen Adressen und Öffnungszeiten veröffentlicht. Das rund 100 Seiten starke Heft steht unter www.bonn.de/@offene-gartenpforte zum Download bereit. Gegen ein Rückporto von 1,45 Euro in Briefmarken kann die Broschüre auch zugesandt werden. Erforderlich ist dazu lediglich ein Schreiben mit dem Stichwort „Offene Gartenpforte“ an das Amt für Stadtgrün (68-KS), z.Hd. Petra Luhmer, Berliner Platz 2, 53103 Bonn. Weitere Gartenbesitzer sind zudem im Internet unter www.offene-gartenpforte-rheinland.de vertreten.

Aktion wurzelt in einer Initiative aus England

Die Aktion „Offene Gartenpforte“ wurde im Rheinland 2002 ins Leben gerufen und geht auf eine Initiative in England aus dem Jahre 1927 zurück. Das Amt für Stadtgrün der Stadt Bonn übernimmt seit 2006 die Koordination für das südliche Rheinland. Zum Einzugsgebiet zählen inzwischen die Städte Bonn (31 Gärten), Köln (14) und Leverkusen (2), der Rhein-Sieg-Kreis (42), die Städteregion Aachen (2), der Kreis Euskirchen (8), der Landkreis Düren (3), der Kreis Ahrweiler (3), der Rhein-Erft-Kreis (13), der Oberbergische Kreis (7), der Rheinisch-Bergische-Kreis (5), Altenkirchen/Westerwald/Westerwaldkreis (10) und der Kreis Neuwied (13). Das Interesse beim Publikum und die Anzahl der teilnehmenden Gärten sind seitdem stetig gewachsen. Für das nördliche Rheinland ist die Stiftung Schloss Dyck federführend zuständig.

Kommende Veranstaltungen

 

 

Die 55 Seitige Broschüre der Bundesstadt Bonn kannst Du Dir hier unten anschauen, oder über diesen Link kostenlos downloaden.

OGHRL_Broschuere_SUED_2018_web