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amcm freut sich über Nominierung zum Ludwig 2017

IT-Sicherheit wird für klein- und mittelständische Unternehmen immer wichtiger, auch wenn die Unternehmer nicht gerne darüber sprechen, so der Ansatz des Poppelsdorfer IT-Dienstleisters mit dem man ins Rennen um den Ludwig 2017 geht.

2. Februar 2017 „Eines von 15 Unternehmen zu sein, die zum „Ludwig 2017“ nominiert wurden, ist für uns eine Auszeichnung, die uns schon ein wenig stolz macht“, freut sich Arne Meindl, Gründer und Geschäftsführer der amcm GmbH, Bonn-Poppelsdorf.

Arne Meindl und Jan Rütten, beide Geschäftsführer des mittelständischen IT-Hauses, richten das Leistungssektrums ihres Systemhauses eng an den Bedürfnissen der Kunden aus. Der bewusste Umgang mit dem Thema IT-Sicherheit ist der erste Schritt. Und hier setzen die beiden IT-Fachleute mit ihrem Team an. „Wir verkaufen keine Lösungen von der Stange, sondern schauen uns die individuellen Anforderungen unserer Kunden an, bevor wir einen Vorschlag unterbreiten, der dann auch passt. Und zwar in Bezug auf das Budget und die erforderliche Sicherheit,“ betont Rütten.

Genau so individuell, wie sie mit den Anforderungen ihrer Kunden umgehen, suchen die IT-Fachleute nach neuen Mitarbeitern. Aus diesem Grund ist amcm im letzten Jahr eine Kooperation mit vier Bonner Gymnasien eingegangen, um einen direkten Kontakt zu den Schülern zu bekommen, die man für eine Ausbildung im Hause begeistern will. Inhalte der Kooperation sind Praktikumsplätze, regelmäßige IT-Workshops in den Klassen sowie die Möglichkeit, Roberta-Workshops im Deutschen Museum Bonn zu besuchen. amcm ist aktives Mitglied des Fördervereins des Deutschen Museums Bonn WISSENscha(f)ft SPASS. Aktives Mitglied zu sein, heißt für Rütten und Meindl, dass neben einer finanziellen Unterstützung das Angebot des Deutschen Museums Bonn genutzt wird. Und zu diesem gehören eben auch Roberta-Kurse, zu denen interessierte Schüler vom IT-Dienstleiter eingeladen werden.

„Wissenschaft muss man anfassen, um sie zu begreifen, so die Idee dahinter, die wir mit unserer Kooperation leben“, betont Meindl

Und jetzt bereitet man sich in Poppelsdorf auf den Nominierungsabend vor, an dem man sich der Jury und den anderen Mitstreitern präsentieren darf.

Nominiert für den Ludwig 2017 - Arne Meindl (li.) und Jan Rütten (re.), amcm GmbH
Nominiert für den Ludwig 2017 – Arne Meindl (li.) und Jan Rütten (re.), amcm GmbH

650 Jahre Pützchens Markt: LVR unterstützt Jubiläum

Bonn – Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) unterstützt das Jubiläumsjahr „650 Jahre Pützchens Markt“ in Bonn mit 20 000 Euro.

Einen entsprechenden Förderbescheid hat die Stadt kürzlich erhalten. Die Mittel stellt der Kommunalverband im Rahmen seiner regionalen Kulturförderung zur Verfügung. Die städtische Projektgruppe freut sich über die Förderung und plant nun die Finanzmittel für die verschiedenen Projekte des Jubiläums ein. Im Anschluss an die Veranstaltungen wird sie dem LVR einen entsprechenden Verwendungsnachweis über die zweckgebundene Förderung zukommen lassen.

Das Jubiläum des Traditionsjahrmarktes ist eines von 114 kulturellen Projekten, für die der LVR 2017 insgesamt 4,8 Millionen Euro bereitstellt. Mit der regionalen Kulturförderung werden sowohl LVR-eigene Projekte als auch solche der Mitgliedskörperschaften des LVR finanziell unterstützt, die die kulturelle Identität des Rheinlandes stärken. Dazu zählen zum Beispiel Maßnahmen des Denkmalschutzes, der Archäologie, der Heimatpflege, der Rheinischen Geschichte und Volkskunde, kulturelle Kooperationen, Veranstaltungen, Bildung und Vermittlung.

650 Jahre Pützchens Markt: Adelheidisbrunnen wird am 26. Januar 1367 zum ersten Mal erwähnt

Die Wallfahrt zu Ehren der heiligen Adelheid von Vilich ist der Ursprung von Pützchens Markt. Pützchens Markt entstand beim Adelheidisbrunnen im heutigen Ortsteil Pützchen. In einer Urkunde vom 26. Januar 1367 wird dieser Brunnen zum ersten Mal schriftlich erwähnt.

Die Urkunde ist die einzige mittelalterliche Quelle, in der das Adelheid-Pützchen (abgeleitet vom lateinischen puteus = Grube, Brunnen) genannt wird. Sie geht inhaltlich nicht auf die Verehrung der Adelheid ein. Der „Adelheidisborn“ genannte Brunnen dient hier lediglich als Ortsbeschreibung für ein Verkaufsgeschäft, das den Schöffen des Untergerichts Küdinghoven mit diesem Dokument angezeigt wird.

Der Legende nach stieß Adelheid um die Mitte des 11. Jahrhunderts während einer Dürre ihren Äbtissinnen-Stab in die Erde, aus der dann eine Quelle entsprang. Ob der Brunnen bereits im 14. Jahrhundert eine Rolle bei der Wallfahrt zum Grab der heiligen Adelheid in Vilich spielte, ist anhand der Quellen nicht nachweisbar. Nachdem die Vilicher Kirche im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde und die Gebeine der heiligen Adelheid verschwanden, verlagerte sich das Wallfahrtgeschehen nach Pützchen. Im späten 17. Jahrhundert errichteten die Karmeliter dann hier ein Kloster und eine Wallfahrtskirche.

Um die Wallfahrer zu versorgen, wurden Buden und Zelte aufgebaut, kamen Wirte, Krämer, Viehhändler hinzu – und Kirmesleute. An die ursprüngliche Bedeutung als Warenmesse, die mit zunehmender Industrialisierung verloren ging, erinnert der Pluutenmarkt (= Kleidermarkt), der auch heute noch wichtiger Bestandteil von Pützchens Markt ist.

Das Original der Urkunde wird im NRW-Landesarchiv in Duisburg aufbewahrt. Das Bonner Stadtarchiv verfügt über eine digitale Kopie des Dokuments. Einen Ausdruck davon können die Bonnerinnen und Bonner voraussichtlich bei der geplanten Ausstellung zur Geschichte des Traditionsjahrmarktes auf dem Münsterplatz im Juli bewundern. In der Stadthistorischen Bibliothek des Stadtarchivs können Besucherinnen und Besucher außerdem Literatur zur Geschichte und zu den Anfängen von Pützchens Markt einsehen.

Ausführliche Informationen zum Jubiläumsjahr „650 Jahre Pützchens Markt“ gibt es unter www.bonn.de/@puetzchens-markt-650.

In dieser Urkunde vom 26. Januar 1367 wird der Adelheidisbrunnen im Ortsteil Pützchen zum ersten Mal schriftlich erwähnt.
In dieser Urkunde vom 26. Januar 1367 wird der Adelheidisbrunnen im Ortsteil Pützchen zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Fotograf: Landesarchiv NRW – Abteilung Rheinland – Vilich, Urkunden Nr. 65

Bonner Feuerwehr warnt: Gefahr durch Kohlenmonoxid ernst nehmen

Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen mit Kohlenmonoxid, oft aus Unkenntnis oder Unachtsamkeit. Zu Beginn der Heizperiode erklärt Bonns Feuerwehrchef Jochen Stein, wie Bürgerinnen und Bürger Unfällen vorbeugen können und was im Verdachtsfall zu tun ist.

Herr Stein, wie entsteht eigentlich Kohlenmonoxid?

Kohlenmonoxid entsteht durch Fehler bei der Verbrennung, zum Beispiel in Gasheizungen. Aber auch Benzinmotoren setzen das Gas frei. Und auch beim Grillen mit dem Holzkohlegrill entstehen mit dem Rauch gefährliche Mengen Kohlenmonoxid.

Und warum ist es so gefährlich?

Kohlenmonoxid ist hochgiftig. Wenn man es einatmet, kann dies schon nach wenigen Atemzügen zu schweren Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. Hinzu kommt, dass Menschen das Gas nicht wahrnehmen können, weil es geruchs- und geschmacklos ist. Es löst bei uns keine Warnsensoren aus wie etwa Erdgas, dem ein warnender Geruchsstoff beigemischt ist. Deshalb sollte man schon im Verdachtsfall einer Kohlenmonoxidvergiftung schnell reagieren.

Was kann man konkret tun, wenn es den Verdacht auf eine Kohlemonoxidvergiftung gibt?

Wir empfehlen, sich dabei an den Handlungshinweisen zu orientieren, die der Deutsche Feuerwehrverband herausgegeben hat: Wenn man den Verdacht hat, dass Kohlenmonoxid austritt, sollte man den betroffenen Raum sofort verlassen und – wenn möglich – die Fenster öffnen, um zu lüften. Schalten Sie das gasbetriebene Gerät, das möglicherweise die Ursache dafür ist, aus – wenn dies machbar ist, ohne sich selbst zu gefährden. Und schließlich sollte man im Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112 alarmieren.

Wie macht sich eine Kohlenmonoxidvergiftung bemerkbar?

Wenn man gasbetriebene Geräte betreibt und plötzlich Kopfschmerzen bekommt, sollte man dies unbedingt ernstnehmen. Sie sind ein erstes Anzeichen für eine mögliche Vergiftung. Hinzu kommt unter Umständen eine Bewusstseinseintrübung.

Wie kann man Unfälle mit Kohlenmonoxid vermeiden?

Am wichtigsten ist es, keine Geräte, die mit Gas oder Benzin laufen, in geschlossenen Räumen zu verwenden. Gasstrahler oder Gaspilze sind ausschließlich für den Gebrauch im Freien gedacht. Auch Benzin-Rasenmäher oder Benzin-Kettensägen darf man nicht in der geschlossenen Garage reparieren oder ausprobieren. Die Verwendung von Holzkohlegrills in geschlossenen Räumen ist ebenfalls nicht nur leichtsinnig, sondern auch lebensgefährlich.

Was ist im Umgang mit der Gasheizung zu beachten, die ja im Haus oder in der Wohnung betrieben wird?

Hier ist technische Vorsorge wichtig. Heizungsanlagen sollten regelmäßig durch einen Fachbetrieb gewartet werden. So ist etwa die Prüfung der Heizung und des Abzuges durch den Schornsteinfeger je nach Art und Alter der Anlage alle ein bis drei Jahre Pflicht. Hausbesitzer finden die festgelegten Überwachungs- und Wartungsintervalle für ihre Heizungsanlage im Feuerstättenbescheid. Den Bescheid erstellt der Schornsteinfeger bei der Feuerstättenschau, in der er die Betriebs- und Brandsicherheit der Heizungsanlage prüft.

Bei einer Prüfung kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Lüftungskanal blockiert wird und die Heizgase oder Abgase daher nicht einwandfrei abziehen. Außerdem sollte man darauf achten, die Anlage sachgemäß zu verwenden. Bei Etagenheizungen muss man die Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen zu Räumen, in denen sich Gasthermen befinden, unbedingt frei halten und nicht verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.

Helfen auch Rauchmelder?

Ja. Es müssen allerding spezielle Rauchmelder sein, die zusätzlich vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid warnen. Diese CO-Melder kann man im Fachhandel kaufen. Ein solches Gerät in der Nähe einer Gastherme zu installieren, ist durchaus sinnvoll. Auch die Bonner Feuerwehr hat neben den immer schon auf Lösch- und Sonderfahrzeugen vorhandenen Kohlenmonoxid-Messgeräten mittlerweile einfache Warngeräte für die Besatzungen der Rettungs- und Notarztwagen im Einsatz. Denn gerade die Besatzungen dieser Fahrzeuge könnten sonst unbemerkt in gefährliche Situationen kommen.

Zur Person: Feuerwehrchef Jochen Stein

Jochen Stein (48) ist Leiter der Feuerwehr Bonn. Mehr als 300 Feuerwehrbeamte sowie etwa 30 Mitarbeiter in Verwaltung und Technik tragen dafür Sorge, dass die Stadt Bonn jederzeit auf Schadenlagen unterschiedlichster Art und Größe vorbereitet ist. Sie werden hierbei durch die Freiwillige Feuerwehr und Hilfsorganisationen unterstützt.

Neue Spiele für das städtische Kinderhaus am Zwergenwald

Das Kinderhaus am Zwergenwald zählt zu den Gewinnern der „KiTa-Spielothek“ 2016 und erhält ein umfangreiches Spielwarenpaket mit wissenschaftlich geprüften Produkten. Das Besondere an der „KiTa-Spielothek“: Die Produkte sollen auch an die Familien der Kinder zum gemeinsamen Spielen zu Hause ausgeliehen werden.

Das städtische Kinderhaus am Zwergenwald hat sich am Aufruf der Initiative „KiTa-Spielothek“ des Vereins „Mehr Zeit für Kinder“ beteiligt und ein umfangreiches Spielwarenpaket gewonnen. Insgesamt werden in diesem Jahr 500 Kitas ausgestattet. Die Initiative „KiTa-Spielothek“ möchte spielerisch die Entwicklung von Kindergartenkindern fördern und durch die Ausleihe der Produkte zu den Familien nach Hause die Spielkultur in den Familien stärken.

Die Erzieherinnen und Erzieher können den Eltern Ratschläge geben, welche Spielwaren die Fähigkeiten ihrer Kinder besonders gut fördern. Auf diese Weise entsteht eine Erziehungspartnerschaft zwischen Erziehern und Eltern und es ergeben sich Anlässe zu Gesprächen über die Entwicklung des Kindes.

Kinder lernen beim Spielen

Die „KiTa-Spielothek“ enthält Produkte, die erfahrene Pädagogen und Wissenschaftler des Transfer-Zentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm auf ihre Förderaspekte hin getestet und für gut befunden haben. Spielen spielt bei der Entwicklung der Kinder buchstäblich eine zentrale Rolle. „Kinder unterscheiden nicht zwischen Spielen und Lernen, sie lernen spielend“, erklärt Prof. Dr. Manfred Spitzer, Gründer und Leiter des ZNL. Das gemeinsame Spielen mit Eltern und Erziehern dient der sprachlichen, emotionalen und sozialen Entwicklung.

Bereits 3.500 Kindergärten ausgestattet

Neben dem Wettbewerb für die Kitas bietet der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ im Rahmen der „KiTa-Spielothek“ auch Krippen die Möglichkeit, eine von 250 speziell auf sie abgestimmte Produktausstattung zu gewinnen. Die „KiTa-Spielothek“ wurde 2010 von dem Verein ins Leben gerufen. Seitdem wurden 3.500 Kindergärten und 1.250 Krippen mit einer „KiTa-Spielothek“ ausgestattet. Interessierte Kitas und Krippen können sich jetzt schon unter kitaspielothek@mzfk.de melden, um im nächsten Frühjahr die neuen Wettbewerbsunterlagen zu erhalten.

Gesponsert werden die Produkte in diesem Jahr von den Herstellern Ravensburger, Bruder, Zapf Creation und rolly toys. Weitere Informationen gibt es unter www.kitaspielothek.de.