Plakataktion des Oberbürgermeisters: Nein beim Bürgerentscheid!

Mit einer Plakataktion bringt Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Position von Rat und Verwaltung beim Bürgerentscheid zum Kurfürstenbad klar zum Ausdruck: „Nein beim Bürgerentscheid! Denn Bonn braucht ein neues Schwimmbad“ ist seine eindeutige Botschaft. Die Plakate sind am Dienstag, 28. März, in die Rahmen von insgesamt 110 City-Light-Postern eingehängt worden.

Ashok Sridharan appelliert an die abstimmungsberechtigten Bürgerinnen und Bürger, sich an diesem Bürgerentscheid zu beteiligen. „Stimmen Sie bitte mit ,Nein‘ und setzen Sie sich damit dafür ein, dass unser neues Schwimmbad gebaut werden kann.“ Sollte der Bürgerentscheid erfolgreich sein, wäre dies „ein herber Rückschritt für die zukunftsorientierte Entwicklung unserer Stadt“, da alle vom Stadtrat gefassten Beschlüsse zur Bonner Bäderlandschaft in Frage gestellt würden.

„Bei dem neuen Schwimmbad handelt es sich nicht um ein Zentralbad, sondern es ist auf einem idealen Standort in der Mitte Bonns gelegen, gut erreichbar, vollständig barrierefrei, hoch modern sowie attraktiv. Es wird Angebote für alle Bonnerinnen und Bonner haben“, betont der Oberbürgermeister, “ mit separaten Zugängen zu Sport- und Schulbereichen, Freizeitbad und Wellnessbereich.“

Die Plakate des Oberbürgermeisters mit seinem „Nein zum Bürgerentscheid“ sind stadtweit für drei Wochen auf den City-Light-Postern sowie ab Dienstag, 4. April 2017, für zwei Wochen auf 34 Mega-Light-Boards an 17 Standorten zu sehen.

Stadt Bonn sucht Ferienhelfer für städtische Jugendzentren

Das Amt für Kinder, Jugend und Familie sucht im Rahmen der Aktion „In Bonn ist was los“ nach Ferienhelfern für die städtischen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen während der Sommerschulferien 2017.

Gesucht werden Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren, die sich für ein Honorar von 300 Euro dieser Herausforderung während der dreiwöchigen Ferienaktion in der ersten oder zweiten Hälfte der Sommerferien sowie am Familienspielefest am 2. Juli 2017 stellen möchten. Die Ferienhelfer unterstützen damit das pädagogische Personal in einer der städtischen Einrichtungen.

Interessenten melden sich bei Balthasar Eschweiler unter der Telefonnummer 0228 -77 20 89.

Hinweise zu den Abstimmungsunterlagen zum Bürgerentscheid

Seit vergangener Woche verschickt die Stadtverwaltung die Abstimmungsunterlagen für den Bürgerentscheid zum Kurfürstenbad. Aus aktuellem Anlass hier einige Hinweise zu den Unterlagen:

Um Verwechslungen mit den Briefwahlunterlagen zur Landtagswahl zu vermeiden, die zum Teil zeitgleich verschickt werden, kommen beim Bürgerentscheid andere Farben zum Einsatz.

Die abstimmungsberechtigten Bürgerinnen und Bürger erhalten folgende Unterlagen:

  • Abstimmungsschein, vergleichbar mit einem Wahlschein, mit dem der Berechtigte erklärt, dass er selbstständig die Abstimmung vorgenommen hat (bei behinderten Personen ist wie bei einer Wahl die Unterstützung durch eine Hilfsperson zulässig).
  • Stimmzettel für die Abstimmung (mit Ja-/Nein-Entscheidung)
  • Einen gelben Umschlag für den Rückversand. Der Versand ist entgeltfrei innerhalb der Bundesrepublik, die Kosten übernimmt die Stadt Bonn!
  • Einen grünen Umschlag, in dem der Stimmzettel verpackt wird.

Statt eines blauen Stimmzettelumschlags wie bei der Briefwahl zur Landtagswahl liegt ein grüner Umschlag bei, der gefaltet und dem gelben Umschlag beigelegt wird. Der Umschlag, der den Stimmzettel enthält, darf gefaltet werden und verliert seine Gültigkeit durch das Falten nicht.

Für den Versand an die Stadt wird der Abstimmungsschein genutzt. Dieser wird so gefaltet, dass die Anschrift der Stadt, die sich auf dem Abstimmungsschein auf der rechten Seite befindet, im Fenster des gelben Rücksendeumschlags erscheint.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen darf die Stadt das Geburtsdatum nicht mehr von Amtswegen eindrucken. Ein fehlendes Geburtsdatum führt aber nicht zur Ungültigkeit.

Weitere Infos zum Ablauf des Bürgerentscheids gibt es hier: www.bonn.de/@buergerentscheid.

Was interessiert mich der Beschluss von gestern…

Sozialliberale kritisieren augenscheinlichen Planungsstopp zur Sanierung des Hardtbergbades

Die Bonnerinnen und Bonner sind dazu aufgerufen, in einem Bürgerentscheid über die Zukunft des Kurfürstenbades zu entscheiden. Oberbürgermeister Sridharan und die Jamaika-Koaltion behaupten immer wieder, dass andere Bäderprojekte wie der Schwimmbadneubau in Dottendorf oder die Sanierung des Hardtbergbades vom Ausgang des Bürgervotums abhängig sind. Es heißt, ein „Ja“ zum Erhalt des Kurfürstenbades sei gleichbedeutend mit einem „Nein“ zum neuen Schwimmbad. Rechtlich gesehen handelt es sich jedoch um einzelne, unabhängig voneinander getroffene Ratsbeschlüsse. Aus diesem Grund haben die Sozialliberalen einen Antrag eingebracht, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, entweder unverzüglich mit den Planungen für die Sanierungen des Hardtbergbades fortzufahren oder die Planungen für den Schwimmbadneubau solange ruhen zu lassen, bis der Bürgerentscheid beendet ist.

„Oberbürgermeister Sridharan und die Jamaika-Koalition werden nicht müde zu behaupten, dass im Bürgerentscheid nicht nur über die Zukunft des Kurfürstenbades, sondern auch über die des geplanten Zentralbades entschieden wird. Rechtlich gesehen entspricht diese Behauptung jedoch nicht der Wahrheit, da es sich den Beschlüssen um einzelne Ratsentscheidungen handelt“, so Felix Kopinski, Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen im Rat der Stadt Bonn. „Mit seinen Aussagen schwächt der Oberbürgermeister nicht nur das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in bereits getroffene Beschlüsse, wie die Sanierung des Hardtbergbades, sondern greift auch in unzulässigerweise in den Wahlkampf ein“, ergänzt Sebastian Kelm, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen. Was interessiert mich der Beschluss von gestern… weiterlesen

Platz 6 für Schülerteam aus Bonn beim Jugend gründet Zwischenfinale in Hamburg

  • 707 Schüler-Teams im Wettbewerb – neun der besten Teams präsentierten ihre Geschäftsideen
  • Firmenbesuche bei Google, im EDEKA Fruchtkontor und Dinner Speech bei Blockbräu

Zwei Tage Hamburg. Besuch bei Google. Staunen über die „neun Google-Prinzipien der Innovation“, angefangen von dem Prinzip, dass Innovation jeden im Unternehmen angeht, die Umwelt, auch die der Büros, die Kreativität beeinflusst, bis hin dazu, das Unmögliche zu denken. „Erst wenn man sich Ziele setzt, die unerreichbar erscheinen, fängt man an kreativ zu denken,“ erklärte Richard Offermann (Google Hamburg). Pitches mit konstruktiven Rückmeldungen von Google-Mitarbeitern. Bewunderung über das Prinzip Nachhaltigkeit bei EDEKA und den großen Aufwand, der in der Bananen-Reiferei im Fruchtkontor am Hamburger Hafen betrieben wird, um aus den Tausenden, grün angelandeten Früchten verzehrfertige Bananen werden zu lassen. Ein Dinner Speech mit dem Blockbräu Geschäftsführer Andreas Kurtenbach im Restaurant direkt am Hamburger Hafen, mit der Geschichte wie aus einem kleinen Steak-Blockhaus ein Unternehmensverbund wurde. Als Höhepunkt die Präsentation der eigenen Geschäftsidee in der Handelskammer vor der „Jugend gründet“ Jury und am Ende Platz 6 beim „Jugend gründet“ Zwischenfinale Hamburg. Diese Reise hat sich gelohnt für Lukas Stein, Ann-Sophie Schenk, Carolin Schütt und Felix Borchers, Schüler vom Amos-Comenius-Gymnasium und vom Konrad-Adenauer-Gymnasium. Platz 6 für Schülerteam aus Bonn beim Jugend gründet Zwischenfinale in Hamburg weiterlesen