Tag der offenen Tür im Alten Rathaus am 10. Juni

Das Alte Rathaus ist eines der Wahrzeichen Bonns. Beim Tag der offenen Tür am Samstag, 10. Juni 2017, sind Bürgerinnen und Bürger von 11 bis 17 Uhr in Bonns „gute Stube“ eingeladen.

Dabei haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, einen Blick in die repräsentativen Räume hinter der Rokokofassade zu werfen und sich über die Arbeit der Stadtverwaltung, das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 und die internationalen Projektpartnerstädte Bonns zu informieren.

Außerdem stellt der Jahrespartner der Stadt Bonn, Engagement Global, seine Arbeit vor. Oberbürgermeister Ashok Sridharan empfängt die Gäste und stellt sich ihren Fragen. Auch Bürgermeister Reinhard Limbach und die Bürgermeisterinnen Gabriele Klingmüller sowie Angelica Maria Kappel, die den OB bei repräsentativen Anlässen vertreten, stehen für Gespräche bereit. Alle vier Repräsentanten der Stadt werden im Laufe des Tages anwesend sein. Tag der offenen Tür im Alten Rathaus am 10. Juni weiterlesen

VHS-Aufbau-Workshop: Tourenplanung und Navigation mit GPS 2

Für Interessierte, die bereits Basiserfahrung mit GPS-Geräten besitzen und nun erweiterte Kenntnisse über Möglichkeiten der Tourenplanung und der neuesten GPS-Geräte erlangen möchten, bietet die VHS Bonn am Samstag, 10. Juni 2017, von 10 bis 17.45 Uhr einen Aufbau-Workshop an. Themenschwerpunkte des Workshops werden unter anderem sein: die praktische Anwendung von UTM-Karten, die digitale Planung von Wander- und Rad-Touren, die Bearbeitung und Speicherung von Tracks und Routen, die automatische Verknüpfung von Fotos und GPS-Daten (Geotagging) und die Vorstellung von geeigneten GPS-Programmen für Mac OS X und Linux. Als Workshop-Bonus gibt es für jeden Teilnehmer eine DVD mit aktuellen GPS-Karten sowie einer Sammlung von Fernwanderwegen und Sehenswürdigkeiten.

Der Workshop findet in der VHS-Zweigstelle Bad Godesberg, Am Michaelshof 2 statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vhs-bonn.de, die Kursnummer ist 5919.

Teilnehmende werden gebeten, ihr GPS-Gerät mitzubringen. Der Workshop findet im EDV-Raum der VHS statt; zur Teilnahme sind durchschnittliche PC-Kenntnisse ausreichend.

Badneubau geht auf Kosten der ÖPNV-Qualität

Zum Plan der Stadtverwaltung, die Stadtwerke aus Kostengründen nur 26 neue Niederflurbahnen anschaffen zu lassen, erklärt Holger Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion Bonn:

Badneubau geht auf Kosten der ÖPNV-Qualität

Die Stadtwerke sollen nach dem Willen von Oberbürgermeister Sridharan und der Verwaltungsspitze weniger neue Niederflur-Straßenbahnen bestellen als eigentlich für einen guten öffentlichen Nahverkehr ab 2020 notwendig. Während zur Vermeidung von Überfüllung und Gedränge sowie angesichts steigender Fahrgastzahlen wenigstens 29 neue Bahnen benötigt würden, sollen nur 26 angeschafft und stattdessen Optimierungen im Busverkehr geprüft werden.[1] Damit zeichnet sich ab, dass die „sportliche Herausforderung“ (SWB-Geschäftsführer Weckenbrock) von parallelem Bau eines neuen Schwimmbads, Kauf von Niederflurbahnen und Ausschüttungen der Stadtwerke an den Stadthaushalt auch zu Lasten der Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNVs gemeistert werden soll. Dass die Stadtwerke selbst deutliche Zweifel an der gemeinsamen Finanzierbarkeit von Bad und Niederflurbahnen haben, war kurz vor Ende des Bürgerbegehrens zum Kurfürstenbad öffentlich geworden.
Der Erneuerungsbedarf der Straßenbahnen für die Linien 61/62/65 ist nicht erst seit gestern bekannt, sondern wurde in den Gremien der SWB seit längerem diskutiert. Um die Stadtwerke nicht vollständig finanziell zu überfordern, wird nun das eigentliche Kerngeschäft öffentlicher Nahverkehr vernachlässigt. Ignoriert werden die immer wohlfeil abgegebenen Bekenntnisse zu ÖPNV-Ausbau und Klimaschutz. Dabei ist nicht einmal so klar, wie die Stadtwerke angesichts ihrer bisherigen Planung die von der Ratskoalition beschlossenen Ausschüttungen ab 2018 leisten können. Wie teuer konkret der Neubau des Bades für die SWB wird, ist trotz der Ankündigung von OB Sridharan für Mai zudem nach wie vor nicht bekannt.
Der öffentliche Nahverkehr muss ausgebaut werden – und Straßenbahnlinien sind besonders beliebt. Gespart werden sollte deshalb nicht bei der Neuanschaffung der Bahnen, sondern sparen sollten sich die Stadtwerke die finanzielle Belastung aus dem Prestigeprojekt Badneubau. Ein guter und bezahlbarer öffentlicher Nahverkehr – das ist ihre Aufgabe.

[1] Siehe Drs. 1711670 (Link).

B wie Bonn: Pulse of Europe Kundgebung am Pfingstsonntag setzt mit Buchstaben Zeichen für ein vereintes Europa #PulseofEurope

Der Herzschlag für Europa ist in Bonn am 4. Juni wieder spür-, sicht- und hörbar. Die nächste Pulse of Europe Kundgebung findet am Pfingstsonntag von 14 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz statt.

Für die musikalische Untermalung sorgt diesmal die multikulturelle BonnAfrica Band, deren Mitglieder in Burkina Faso, Guinea-Bissau, Sri Lanka und Bonn geboren wurden und das bunte, weltoffene Bonn verkörpern. Ihre mitreißende Trommelmusik schlägt im Takt für ein friedliches und vereintes Afrika und Europa. Gemeinsam mit allen Teilnehmern werden bei der pro-europäischen Kundgebung zudem die Europa-Hymne (Ode an die Freude) und das italienische Lied „Insieme“ (Gemeinsam) gesungen.

Ein zentrales Thema werden aktuelle innereuropäische Neuigkeiten sein, die bei jedem Pulse of Europe mitgeteilt werden. Ebenso wichtiger Bestandteil jeder Kundgebung ist das offene Mikrofon, wo jeder interessierte Bürger drei Minuten lang seine Meinung zu Europa sagen und über seine persönliche Motivation reden kann.

Als besonderes Highlight soll aus der Menschenmenge der Buchstabe „B“ gebildet werden. Alle deutschen Städte, in denen zeitgleich diese Kundgebung stattfindet beteiligen sich mit einem Buchstaben, so dass daraus insgesamt eine Zeile aus dem Beatles Song „Hello, Good Bye“ gebildet werden soll: „I don’t know why you say goodbye, we say hello!“
Jede Stadt wird also einen Buchstaben. B wie Bonn: Pulse of Europe Kundgebung am Pfingstsonntag setzt mit Buchstaben Zeichen für ein vereintes Europa #PulseofEurope weiterlesen

NRW-weiter Schülerwettbewerb zum Thema Digitalisierung startet

Die Digitalisierung ist eine der größten Herausforderungen und zugleich Chance unserer Zeit. Damit sich auch junge Menschen frühzeitig mit der digitalen Welt und den Folgen dieses Wandels beschäftigen, lobt die NRW.BANK gemeinsam mit der „DIE BILDUNGSGENOSSENSCHAFT – Beste Chancen für alle eG“ den Schülerwettbewerb „DIGIYOU“ aus. Er richtet sich an Schüler der Klassen 5 bis 13 und ersetzt thematisch den Wettbewerb „WIR HABEN ENERGIE! Ideen. Unterricht. Innovationen.“. Ab sofort können sich Schulen für die Teilnahme an „DIGIYOU“ bewerben.

Wie kann digitales Lernen in Schulen aussehen? Wie lässt sich unser Alltag digital gestalten und das (Zusammen-) Leben in unserer Stadt verbessern? Welche Chancen bieten sich für Energiewende und Klimaschutz? Mit solchen spannenden Fragen können sich Schüler in NRW während des Wettbewerbs DIGIYOU befassen. Sie werden eingeladen, sich beim Programmieren, Gestalten und Nachdenken über das digitale Miteinander in unserer Gesellschaft kritisch, konstruktiv und fächerübergreifend mit dem bedeutenden Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen – und zudem berufliche Perspektiven in diesem Bereich kennenzulernen. NRW-weiter Schülerwettbewerb zum Thema Digitalisierung startet weiterlesen