Ihre Veranstaltung in Bonn veröffentlichen

Wenn Sie als Veranstalter ein Event, Party o.ä im Veranstaltungskalender auf unseren Seiten veröffentlichen möchten, dann beachten Sie bitte folgende Vorgehensweise:

  • senden Sie Ihren Veranstaltungshinweis bitte ausschließlich an:
    Kalender@BonnNet.de
  • Reichen Sie Ihre Veranstaltung so bald wie möglich, jedoch mindestens 3 Werktage vor Beginn der Veranstaltung / des Events ein. 
  • Die Texte werden in der Regel unverändert veröffentlicht. Außer dem normalen Satzbau mit Absätzen und Aufzählungen etc. sollte Ihr Text keine Formatierungen enthalten.
  • Ihr Text sollte unbedingt folgende Angaben enthalten:
    – Veranstaltungsort (z.B. Beethovenhalle) mit kompletter Adresse
    – Datum und Uhrzeit der Veranstaltung (04.06.2017, Beginn: 20:30 Uhr)
    – Beschreibung, gern auch Fotos oder Grafiken (siehe Hinweise unten)
    – ggf. Link zu weiteren Informationen auf Ihrer Homepage / Ihrem Facebookprofil
  • Ihr Text darf nicht enthalten:
    – Links oder Hinweise zu Ticketverkaufsportalen. Geben Sie stattdessen entweder den Link zu Ihrer Homepage, Ihrem Facebookportal an, oder verwenden Sie allgemeine Hinweise wie: „Erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen.“
    Wir behalten uns das Recht vor Ihre Beschreibung zu ändern, Hyperlinks aus Ihrem Text zu entfernen, oder ggf. zusätzliche hinzuzufügen.
  • Fotos oder Grafiken müssen der E-Mail im Original als Anlage (jpg, gif oder png) beigefügt werden. Mit der Übersendung der Fotos und Grafiken bestätigen Sie uns, dass Sie die Rechte zur Veröffentlichung besitzen und wir diese unentgeltlich im Rahmen Ihrer PM verwenden dürfen. Die Wahrscheinlichkeit das Ihre PM mit Ihren Fotos / Grafiken veröffentlicht wird erhöht sich, wenn Sie Ihre Fotos bereits vorvormatiert einsenden (maximal 96 dpi, maximale Breite 860 px).

Veranstaltungen werden selbstverständlich kostenlos veröffentlicht. Auf Grund der Vielzahl der uns übersandten Events behalten wir uns das Recht vor nur eine Auswahl zu veröffentlichen, ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Kontaktdaten für Rückfragen finden Sie hier.

HIV-Präventionskampagne in Bussen und Bahnen

Wer an Karneval in Bonner Bussen und Bahnen unterwegs ist, trifft auch in diesem Jahr auf die knalligen Aufhänger, mit denen das Gesundheitsamt der Stadt Bonn und die Stadtwerke Bonn (SWB) gemeinsam um Aufmerksamkeit für das Thema HIV und AIDS werben. „Steck den Kopf nicht in den Sand! Lass Dich auf HIV testen“ lautet das Motto der gemeinsamen Präventionskampagne. Damit appellieren die beiden Partner erneut zur Karnevalszeit, sich gerade auch während der tollen Tage vor einer HIV-Ansteckung zu schützen.

Seit Dienstag, 14. Februar 2017, werden Busse und Bahnen der SWB mit 5000 der bunten Aufhänger bestückt. Sie weisen auf das kostenlose und anonyme Test-Angebot im Bonner Gesundheitsamt hin, das Klarheit über die eigene Situation schafft. Denn auch wenn die Behandlungsmöglichkeiten ständig weiterentwickelt werden, bleibt Aids eine unheilbare Krankheit, betont das Gesundheitsamt.

Aufklärung über die Infektion, mögliche Schutzmaßnahmen und Verhütung sind vor allem deshalb weiter enorm wichtig, weil die Zahl der Neuinfektionen seit Jahren auf unverändert hohem Niveau von etwa 3000 pro Jahr konstant bleibt und das Bewusstsein der Bevölkerung für die Gefahren der Krankheit schwindet.

HIV-Test und Beratung im Bonner Gesundheitsamt sind kostenlos und anonym und dienstags bis donnerstags in der Zeit von 8.30 Uhr bis 11 Uhr möglich. Die Angebote des Gesundheitsamtes erstrecken sich gegebenenfalls auch auf andere sexuell übertragbare Infektionen. Vor einem Test sollte man sich bei der Beratungsstelle unter der Rufnummer 0228 – 77 25 67 informieren. Seit kurzem besteht außerdem die Möglichkeit, einen HIV-Schnelltest durchführen zu lassen. Über die Vor- und Nachteile wird in einem ärztlichen Gespräch aufgeklärt.

amcm freut sich über Nominierung zum Ludwig 2017

IT-Sicherheit wird für klein- und mittelständische Unternehmen immer wichtiger, auch wenn die Unternehmer nicht gerne darüber sprechen, so der Ansatz des Poppelsdorfer IT-Dienstleisters mit dem man ins Rennen um den Ludwig 2017 geht.

2. Februar 2017 „Eines von 15 Unternehmen zu sein, die zum „Ludwig 2017“ nominiert wurden, ist für uns eine Auszeichnung, die uns schon ein wenig stolz macht“, freut sich Arne Meindl, Gründer und Geschäftsführer der amcm GmbH, Bonn-Poppelsdorf.

Arne Meindl und Jan Rütten, beide Geschäftsführer des mittelständischen IT-Hauses, richten das Leistungssektrums ihres Systemhauses eng an den Bedürfnissen der Kunden aus. Der bewusste Umgang mit dem Thema IT-Sicherheit ist der erste Schritt. Und hier setzen die beiden IT-Fachleute mit ihrem Team an. „Wir verkaufen keine Lösungen von der Stange, sondern schauen uns die individuellen Anforderungen unserer Kunden an, bevor wir einen Vorschlag unterbreiten, der dann auch passt. Und zwar in Bezug auf das Budget und die erforderliche Sicherheit,“ betont Rütten.

Genau so individuell, wie sie mit den Anforderungen ihrer Kunden umgehen, suchen die IT-Fachleute nach neuen Mitarbeitern. Aus diesem Grund ist amcm im letzten Jahr eine Kooperation mit vier Bonner Gymnasien eingegangen, um einen direkten Kontakt zu den Schülern zu bekommen, die man für eine Ausbildung im Hause begeistern will. Inhalte der Kooperation sind Praktikumsplätze, regelmäßige IT-Workshops in den Klassen sowie die Möglichkeit, Roberta-Workshops im Deutschen Museum Bonn zu besuchen. amcm ist aktives Mitglied des Fördervereins des Deutschen Museums Bonn WISSENscha(f)ft SPASS. Aktives Mitglied zu sein, heißt für Rütten und Meindl, dass neben einer finanziellen Unterstützung das Angebot des Deutschen Museums Bonn genutzt wird. Und zu diesem gehören eben auch Roberta-Kurse, zu denen interessierte Schüler vom IT-Dienstleiter eingeladen werden.

„Wissenschaft muss man anfassen, um sie zu begreifen, so die Idee dahinter, die wir mit unserer Kooperation leben“, betont Meindl

Und jetzt bereitet man sich in Poppelsdorf auf den Nominierungsabend vor, an dem man sich der Jury und den anderen Mitstreitern präsentieren darf.

Nominiert für den Ludwig 2017 - Arne Meindl (li.) und Jan Rütten (re.), amcm GmbH
Nominiert für den Ludwig 2017 – Arne Meindl (li.) und Jan Rütten (re.), amcm GmbH

650 Jahre Pützchens Markt: LVR unterstützt Jubiläum

Bonn – Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) unterstützt das Jubiläumsjahr „650 Jahre Pützchens Markt“ in Bonn mit 20 000 Euro.

Einen entsprechenden Förderbescheid hat die Stadt kürzlich erhalten. Die Mittel stellt der Kommunalverband im Rahmen seiner regionalen Kulturförderung zur Verfügung. Die städtische Projektgruppe freut sich über die Förderung und plant nun die Finanzmittel für die verschiedenen Projekte des Jubiläums ein. Im Anschluss an die Veranstaltungen wird sie dem LVR einen entsprechenden Verwendungsnachweis über die zweckgebundene Förderung zukommen lassen.

Das Jubiläum des Traditionsjahrmarktes ist eines von 114 kulturellen Projekten, für die der LVR 2017 insgesamt 4,8 Millionen Euro bereitstellt. Mit der regionalen Kulturförderung werden sowohl LVR-eigene Projekte als auch solche der Mitgliedskörperschaften des LVR finanziell unterstützt, die die kulturelle Identität des Rheinlandes stärken. Dazu zählen zum Beispiel Maßnahmen des Denkmalschutzes, der Archäologie, der Heimatpflege, der Rheinischen Geschichte und Volkskunde, kulturelle Kooperationen, Veranstaltungen, Bildung und Vermittlung.

650 Jahre Pützchens Markt: Adelheidisbrunnen wird am 26. Januar 1367 zum ersten Mal erwähnt

Die Wallfahrt zu Ehren der heiligen Adelheid von Vilich ist der Ursprung von Pützchens Markt. Pützchens Markt entstand beim Adelheidisbrunnen im heutigen Ortsteil Pützchen. In einer Urkunde vom 26. Januar 1367 wird dieser Brunnen zum ersten Mal schriftlich erwähnt.

Die Urkunde ist die einzige mittelalterliche Quelle, in der das Adelheid-Pützchen (abgeleitet vom lateinischen puteus = Grube, Brunnen) genannt wird. Sie geht inhaltlich nicht auf die Verehrung der Adelheid ein. Der „Adelheidisborn“ genannte Brunnen dient hier lediglich als Ortsbeschreibung für ein Verkaufsgeschäft, das den Schöffen des Untergerichts Küdinghoven mit diesem Dokument angezeigt wird.

Der Legende nach stieß Adelheid um die Mitte des 11. Jahrhunderts während einer Dürre ihren Äbtissinnen-Stab in die Erde, aus der dann eine Quelle entsprang. Ob der Brunnen bereits im 14. Jahrhundert eine Rolle bei der Wallfahrt zum Grab der heiligen Adelheid in Vilich spielte, ist anhand der Quellen nicht nachweisbar. Nachdem die Vilicher Kirche im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde und die Gebeine der heiligen Adelheid verschwanden, verlagerte sich das Wallfahrtgeschehen nach Pützchen. Im späten 17. Jahrhundert errichteten die Karmeliter dann hier ein Kloster und eine Wallfahrtskirche.

Um die Wallfahrer zu versorgen, wurden Buden und Zelte aufgebaut, kamen Wirte, Krämer, Viehhändler hinzu – und Kirmesleute. An die ursprüngliche Bedeutung als Warenmesse, die mit zunehmender Industrialisierung verloren ging, erinnert der Pluutenmarkt (= Kleidermarkt), der auch heute noch wichtiger Bestandteil von Pützchens Markt ist.

Das Original der Urkunde wird im NRW-Landesarchiv in Duisburg aufbewahrt. Das Bonner Stadtarchiv verfügt über eine digitale Kopie des Dokuments. Einen Ausdruck davon können die Bonnerinnen und Bonner voraussichtlich bei der geplanten Ausstellung zur Geschichte des Traditionsjahrmarktes auf dem Münsterplatz im Juli bewundern. In der Stadthistorischen Bibliothek des Stadtarchivs können Besucherinnen und Besucher außerdem Literatur zur Geschichte und zu den Anfängen von Pützchens Markt einsehen.

Ausführliche Informationen zum Jubiläumsjahr „650 Jahre Pützchens Markt“ gibt es unter www.bonn.de/@puetzchens-markt-650.

In dieser Urkunde vom 26. Januar 1367 wird der Adelheidisbrunnen im Ortsteil Pützchen zum ersten Mal schriftlich erwähnt.
In dieser Urkunde vom 26. Januar 1367 wird der Adelheidisbrunnen im Ortsteil Pützchen zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Fotograf: Landesarchiv NRW – Abteilung Rheinland – Vilich, Urkunden Nr. 65