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Bonn Hardtberg: Frau und Kinder bedroht: Ehemann landete in Polizeigewahrsam

In einer Zelle im Polizeigewahrsam landete am Nachmittag des 1. Mai 2017 ein 29-jähriger Mann aus dem Bonner Stadtbezirk Hardtberg. Er hatte zuvor seine Ehefrau und die beiden gemeinsamen Kinder bedroht. Da der Mann unter Alkoholeinwirkung stand und sich auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten äußerst aggressiv zeigte, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten aufgefordert, die Wohnung zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach. Als er aus der Wohnung geführt werden sollte, schlug er nach einem Beamten. Wie zuvor angedroht, setzten die Beamten Pfefferspray gegen den Mann ein. Anschließend wurde er fixiert und aus dem Haus geführt und ins Polizeipräsidium gebracht. Auf richterliche Anordnung blieb er dort bis zum Dienstagmorgen. Beim Verlassen des Präsidiums wurde ihm ein 10-tägiges Betretungsverbot für die eheliche Wohnung ausgesprochen. Außerdem erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ehefrau war schon nach dem Geschehen auf bestehende Hilfsangebote hingewiesen worden.

Bekanntgabe der Geschwindigkeitskontrollen der Bonner Polizei für den Zeitraum 02.05. bis 05.05.2017

Bekanntgabe der Geschwindigkeitskontrollen der Bonner Polizei für den Zeitraum 02.05. bis 05.05.2017
Bekanntgabe der Geschwindigkeitskontrollen der Bonner Polizei für den Zeitraum 02.05. bis 05.05.2017

Bonn – Dienstag, 02.05.2017: in Beuel auf der Pützchens Chaussee, in Königswinter-Stieldorf auf der Dissenbachtalstraße, in Geislar auf der L 16 und in Meckenheim auf der L 261 / Sängerhof;

Mittwoch, 03.05.2017: in Bad Godesberg auf der Winterstraße, in Beuel auf der Siebengebirgsstraße, in Wachtberg-Berkum auf der L 123 und in Bonn auf der Adenauerallee;

Donnerstag, 04.05.2017: in Königswinter-Stieldorf auf der Raiffeisenstraße, in Bad Godesberg auf der Meckenheimer Straße, in Königswinter-Bellinghausen auf der L 268 und in Königswinter-Freckwinkel auf der L 143;

Freitag, 05.05.2017: in Bornheim-Sechtem auf der Bahnhofstraße, in Beuel auf der Maarstraße, in Impekoven auf der B 56 und in Meckenheim auf der L 268.

Zu o.g. Örtlichkeiten können kurzfristige Kontrollen im gesamten Kreis-/Stadtgebiet hinzukommen.

14-jährige Schülerin in Endenich von unbekanntem Jugendlichen mit Messer bedroht – Wer hat etwas beobachtet?

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ging eine 14-jährige Schülerin am Mittwochmorgen (26.04.2017) gegen 08:00 Uhr von der Bushaltestelle „Am Klostergarten“ in Bonn-Endenich durch den dort angrenzenden Park in Richtung des Schulgeländes „Am Burggraben“. Sie soll an drei bislang unbekannten Jugendlichen vorbei gegangen sein, von denen sie dann einer aufgefordert haben soll, stehen zu bleiben. Der Unbekannten soll die Schülerin gefragt haben, ob sie eine bestimmte Person kenne. Als die 14-Jährige dies verneinte, soll sie der Jugendliche am Arm gepackt, mit einem Messer ihre Oberbekleidung eingeschnitten und sie erneut nach der Person gefragt haben. Die Schülerin habe um Hilfe gerufen. Als eine bislang unbekannte Passantin mit einem Hund auf die Situation aufmerksam wurde, habe der Jugendliche das Messer eingesteckt und die 14-Jährige sei in die Schule gelaufen. 14-jährige Schülerin in Endenich von unbekanntem Jugendlichen mit Messer bedroht – Wer hat etwas beobachtet? weiterlesen

Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“ appelliert mit offenem Brief an Bad Godesberger Bezirksverordnete

Mindestreparatur des Kurfürstenbads ist beste Übergangslösung für Schul-, Vereins- und Freizeit-schwimmen im Bonner Süden

Bonn, 24.4.2017 – Der Bürgerentscheid zur Zukunft des Kurfürstenbades ist am vergangenen Samstag mit einer Rekordwahlbeteiligung von fast 40% und einem Ergebnis von 51,5% zu 48,5% der abgegebenen Stimmen mit einem minimalen Vorsprung zugunsten der NEIN- Befürworter ausgegangen. Damit ist klar: Der Bürgerentscheid zur Bonner Bäderlandschaft hat einen stadtpolitischen Nerv getroffen. Damit ist aber auch klar: Keines der auf dem Tisch liegenden Konzepte zur Zukunft der Bonner Bäder hat von den Bonnerinnen und Bonnern ein überzeugendes Mandat erhalten.

Stattdessen dokumentiert das Ergebnis auf Augenhöhe eine größtmögliche Uneinigkeit in der Stadt hinsichtlich der weiteren Zukunft der Bonner Bäderlandschaft. Dies lässt für die weitere Zukunft lange und zähe Auseinandersetzungen um das geplante Zentralbad wie jedes von Schließung bedrohte Hallen- oder Freibad erwarten. Die Spaltung der Stadtgesellschaft geht dabei nicht nur quer durch die Bonner Stadtbezirke, sondern der Riss durch Bonn verläuft vor allem zwischen den drei nördlichen Bonner Stadtbezirken und dem Stadtteil Bad Godesberg.

Gleichzeitig haben die Bad Godesberger Bürgerinnen und Bürger ein eindeutiges Votum abgegeben. Mit einer Wahlbeteiligung von fast 50% und einem JA-Stimmenanteil von bis zu 75% der abgegebenen Stimmen sprechen sich die Bad Godesbergerinnen und Bad Godesberger klar für den Erhalt, die kurzfristige Wiedernutzbarmachung wie eine langfristige Sanierung ihres einzigen Hallenbades aus.

Am kommenden Mittwoch entscheiden nun die Bad Godesberger Bezirksvertreter über eine Übergangslösung für das Schul-, Vereins- und Freizeitschwimmen in Bad Godesberg bis 2020/2021. Es geht um die Frage, wo und unter welchen Bedingungen Schwimmen im Bonner Süden in den kommenden fünf Jahren bis zur möglichen Fertigstellung eines Zentralbades stattfindet. Auf dem Tisch der Bezirksvertretung liegt eine städtische Beschlussvorlage, die die Errichtung einer Traglufthalle über dem Friesdorfer Freibad für 1,25 Mio Euro vorsieht.

Die Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“ appelliert nun mit einem offenen Brief an alle Bad Godesberger Bezirksverordneten, sich am Mittwoch für das Kurfürstenbad als Übergangslösung für das Schwimmen im Bonner Süden zuz entscheiden. „Zwei von drei Bad Godesberger Bürgerinnen und Bürgern haben sich am vergangenen Wochenende mit bis zu 75% der abgegebenen Stimmen eindeutig und klar für ein Bad Godesberger Stadtteilbad ausgesprochen. Wir fordern deshalb jetzt alle Bezirksverordneten der Bad Godesberger Bezirksvertretung auf, bei der Abstimmung über die Übergangslösung bis zur geplanten Fertigstellung eines Zentralbades ihren Wählerinnen und Wählern eine Stimme zu geben und der verwaltungsseitig vorgeschlagenen, teuren Übergangslösung mit einer Traglufthalle nicht zuzustimmen“ sagt Axel Bergfeld von der Initiative. “Stattdessen ist es – unabhängig vom Ausgang des Bürgerenbtscheids zur Sanierung des Kurfürstenbades – vernünftig, die kostengünstigere und eine Zerstörung des Friesdorfer Freibads vermeidende Mindestreparatur des Kurfürstenbades als Übergangslösung durchzuführen.“

Sowohl der städtische Gutachter wie das Bürgerexpertenteam der Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“ kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass eine Mindestreparatur des barrierefreien Kurfürstenbades zu deutlich geringeren Kosten von weniger als 1 Mio. Euro möglich ist.

Eine solche Lösung empfiehlt sich umso mehr, da der Bad Godesberger Straßentunnel in 2018 saniert wird und mit einer ganzjährigen, extrem angespannten Verkehrssituation im gesamten Bad Godesberger Stadtgebiet zu rechnen ist. „Nachdem bereits jetzt einige Bad Godesberger Schulen das Schulschwimmen vom Lehrplan gestrichen haben, wird in 2018 die eingeschränkte und erschwerte Erreichbarkeit einer geplanten Friesdorfer Traglufthalle für weitere Schulen das AUS fürs Schulschwimmen bedeuten,“ ist Wolf Kuster überzeugt.

Bonner Kriminalpolizei warnt vor betrügerischen Anrufen – falsche Microsoft-Mitarbeiter am Draht

Bonn – Die Bonner Polizei warnt vor Betrügern, die Bürgerinnen und Bürger meist aus dem Ausland anrufen und sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben. Die Anrufer sprechen teilweise englisch, aber auch deutsch mit Akzent. Die angeblichen Service-Techniker behaupten meist, der Rechner des Angerufenen sei von Viren befallen, die dringend entfernt werden müssten. Dazu werden die potentiellen Opfer in der Regel aufgefordert, eine sogenannte „Remote-Software“ von der original Microsoft Webseite herunter zu laden. Zusammen mit einem persönlichen Code erlangen die Täter so Zugriff auf den Computer, wenn der Angerufene den Anweisungen folgt. Für diese Leistung verlangen die Hacker einen Geldbetrag. In manchen Fällen sabotieren sie auch die Rechner derart, dass diese nicht mehr benutzt werden können; erst nach Zahlung eines Geldbetrages sollen die Computer wieder frei geschaltet werden. Darüber hinaus fordern sie meist online Bezahlwege, wo dann auch noch Konto- und / oder Kreditkartendaten ausgespäht werden und es in der Folge nicht selten noch zu unberechtigten Verfügungen kommt. Neben diesen tatsächlich entstehenden Kosten werden die Opfer zusätzlich geschädigt, da meist im Nachhinein nicht nachvollzogen werden kann, welche Daten die Täter von den angegangenen Computern bereits gestohlen haben. Bonner Kriminalpolizei warnt vor betrügerischen Anrufen – falsche Microsoft-Mitarbeiter am Draht weiterlesen