Waldspielplatz an der Waldau wird zum Schaukelparadies

Der Waldspielplatz an der Waldau verwandelt sich zurzeit in ein Schaukelparadies: Vier große, neue Holzschaukeln lässt das Amt für Stadtgrün diese Woche aufstellen. Bis Ende April muss der Beton im Fundament noch aushärten, dann können die kleinen Spielplatzbesucher die neuen Geräte ausprobieren. Anstatt wie bisher sieben, können dann sogar bis zu 18 Kinder gleichzeitig schaukeln!

Acht Mädchen und Jungen können auf der großen Seiltampenschaukel – auch „Schlangenschaukel“ genannt – auf einem dicken Seil hintereinander Platz nehmen. Dieses hängt in einem Holzgerüst und schwingt vor und zurück. Auf der Partnerschaukel sitzen sich zwei Kinder gegenüber und geben sich gegenseitig Schwung: Schaukelt der eine nach vorne, schwingt der andere zurück. Wem das zu aufregend ist, der schaukelt ganz klassisch nebeneinander auf der neuen Doppelschaukel. Eine Vogelnestschaukel macht das neue Schaukelparadies auf der Waldau komplett.

Alles ist in natürlichen, naturnahen Materialien und Farben wie grün, gelb oder orange gestaltet. Die Schaukelpfosten sind aus Robinienstammholz und fügen sich dank ihrer natürlichen Formen gestalterisch besser auf den Bonner Waldspielplatz ein. Zusätzlich wird noch der Fallschutz erneuert. Dabei wird der alte Sand gegen Holzhackschnitzel ausgetauscht.

Waldspielplatz wird in den nächsten Jahren stufenweise saniert

Außer dem Schaukelbereich erwarten die Spielplatzbesucher demnächst noch weitere attraktive Neuheiten an der Waldau. Denn das Spielangebot auf dem Waldspielplatz soll in den nächsten fünf bis sieben Jahren nach und nach erneuert werden. Damit das beliebte Ausflugsziel nie komplett schließen muss, hat das Amt für Stadtgrün ein Sanierungskonzept erarbeitet. 90.000 Euro sind je Sanierungsphase eingeplant.

Bereits 2016 wurde der Zaun erneuert. Nach Fertigstellung des Schaukelbereichs sollen in einem nächsten Sanierungsschritt die Sitz- und Aufenthaltsflächen erneuert und ein Kletterfelsen im Eingangsbereich ergänzt werden. In weiteren Schritten werden dann nacheinander in Teilbereichen die Fallschutzbeläge ausgetauscht, Einfassungen erneuert und die Spielgeräte im Kletterbereich und im Kleinkinderbereich ersetzt. Abschließend wird der Belag des Hauptweges erneuert. In allen Sanierungsphasen werden im Sinne einer vielfältigen und naturnahen Spielraumgestaltung heimische Laubbäume und naturnahe Sträucher wie Weiden, Erlen und Hainbuchen gepflanzt.

Neues Schwimmbad: Jede Kostenschätzung ist derzeit „aus der Luft gegriffen“

Jede Kostenschätzung, die derzeit über den geplanten Bau eines neuen Schwimmbads in Umlauf ist, ist „aus der Luft gegriffen“. Oberbürgermeister Ashok Sridharan legt Wert auf die Feststellung, dass es noch keine Zahl gibt: „Wir haben die Anforderungen formuliert und warten jetzt darauf, was die Architekten daraus machen und mit welchen Kosten das hinterlegt ist. Dann entscheiden wir, was wir uns leisten wollen und können und was nicht.“ Der Oberbürgermeister forderte alle Beteiligten auf, nicht mit falschen Darstellungen und Zusammenhängen Stimmung zu machen.

Keinerlei Zusammenhang gibt es nach Aussage der Stadt zwischen dem Plan, ein neues Hallenbad zu bauen, und der Zukunft der Bonner Freibäder. Die Verwaltung sucht derzeit Interessenten für den Betrieb der Freibäder, da in der mittelfristigen Haushaltsplanung Betriebsmittel für die Bäder gekürzt worden sind, und damit ein Betriebskostendefizit entsteht. Der Neubau wird durch sein Profil keine Konkurrenz zu den bestehenden Freibädern sein, ist sich die Stadtverwaltung sicher. Das neue Bad wird aus ihrer Sicht als Ersatz für zwei alte, nicht Energie effiziente und nicht behindertengerechte Hallenbäder zu mehr Wirtschaftlichkeit beitragen und letztendlich auch den Betriebskostenzuschuss im Bäderbetrieb der Stadt reduzieren.

Der Sportentwicklungsplan, den die Stadtverwaltung nach Zustimmung durch den Rat, auf den Weg gebracht hat, wird neben dem „trockenen“ Sport auch das Thema Schwimmen und damit die gesamte Bäderlandschaft in Bonn in den Blick nehmen. „Dafür sind keinerlei Vorgaben formuliert, schon gar nicht eine Aufgabe der Schulschwimmbäder“, so Sportdezernent Martin Schumacher. „Gerade weil Schwimmen lernen so wichtig ist und nach Jahrzehnte langer Diskussion endlich mit dem Ratsbeschlüssen für den Bau eines neuen Schwimmbades und den Erhalt von Hardtbergbad und Beueler Bütt ein zeitgemäßes Bäderkonzept für Bonn vorliegt, ist ein ‚Nein‘ im Bürgerentscheid die richtige Entscheidung für eine längst überfällige zukunftsorientierte Entwicklung der Bonner Bäderlandschaft“.

Raubüberfall auf Tankstelle in Bonner Nordstadt – Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht zum 05.04.2017 ereignete sich ein Raubüberfall auf eine Tankstelle im Bereich des Potsdamer Platzes: Gegen 00:30 Uhr betraten mehrere vermummte Männer den Verkaufsraum der Tankstelle und forderten unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Die Räuber flüchteten dann mit einer Beute von mehreren hundert Euro in unbekannte Richtung. Zu ihnen liegen auf der Grundlage von Zeugenangaben folgende Beschreibungsmerkmale vor:

Täter 1 – Camouflage Jacke ( Tarnfarbe ) mit Kapuze – Kappe – Schwarzes Tuch über Mund und Nase – Schwarze Handschuhe

Täter 2 – Adidas Jogginghose (drei Streifen seitlich das Bein herunter) – Schwarze Tasche mit „NIKE“- Aufschrift – New York Yankee-Kappe

Die übrigen Täter waren allesamt dunkel gekleidet

Das zuständige KK 32 hat die weitergehenden Ermittlungen zu dem Geschehen übernommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228-150 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Integrativer Theaterworkshop in den Osterferien vom 18.04.2017 bis 22.04.2017

Die Evangelische Migrations-und Flüchtlingsarbeit Bonn bietet vom 18.04.2017 – 22.04.2017 für alle Jugendlichen zwischen 12 bis 17 Jahren einen integrativen Theaterworkshop unter dem Motto „Mein Zuhause“ an.
Begleitet von professionellen Theaterpädagogen und Künstlern, sind Jugendliche zwischen 12 bis 17 Jahren eingeladen, sich fünf Tage lang auf die Reise des Improvisationstheaters zu begeben. Mit jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft bringen die Teilnehmenden ihre eigenen Ideen ein, schreiben ihr eigenes Stück und gestalten die Bühnenkulisse. Und dies alles ohne langes Textpauken. Abgeschlossen wird das Projekt mit einem öffentlichen Bühnenauftritt.
Dank vieler Spenden ist es möglich, das Ferienangebot inkl. Verpflegung kostenfrei anzubieten.

Wann: 18.04.2017 bis 22.04.2017 , täglich 10-17 Uhr
Ort: Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn
Anmeldung und Information:
Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn, Ansprechpartnerin: Elena Link Viedma E.Link.Viedma@bonn-evangelisch.de ; 0228 / 180 373 14
Anmeldeschluss: 10.04.2017

Bayer hebelt mit Unterstützung der Stadt das Demonstrationsrecht aus

Zur geplanten Demonstration des Bündnisses um die„Coordination gegen BAYER-Gefahren“ auf dem Platz der Vereinten Nationen anlässlich der anstehenden Jahreshauptversammlung der BAYER AG im WCCB erklärt Hanno Raußendorf, Bezirksverordneter der LINKEN in der Bezirksvertretung Bonn:
Bayer hebelt mit Unterstützung der Stadt das Demonstrationsrecht aus

Die Stadt Bonn erteilt Bayer für den 28. April die Erlaubnis, auf dem Platz der Vereinten Nationen ein großes Zelt zu errichten, und ignoriert damit die bestehende Demonstrationsanmeldung eines Bündnisses um die „Coordination gegen BAYER-Gefahren“, dort unter dem Motto „Stopp Bayer/Monsanto“ gegen die Jahreshauptversammlung des Konzerns im WCCB zu protestieren.
Laut BAYER sei das Zelt „zur Gewährleistung der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen erforderlich.“ „Das ist lächerlich“, kommentiert Hanno Raußendorf, Mitglied in der Bonner Bezirksvertretung für die LINKE. „Als ob das nigelnagelneue WCCB nicht allen Sicherheitsanforderungen genügen würde. Wenn man für ein G20-Treffen alle Sicherheitskontrollen im Eingangsbereich des Gebäudes durchführen kann, dann ist das auch der BAYER AG zumutbar. Hier soll nur eine Demonstration außer Sicht- und Hörweite der Aktionärsversammlung geschafft werden.“
Hanno Raußendorf weiter: „Nur weil die Stadt Bonn ihr viel zu teures Kongresszentrum nun um fast jeden Preis vermarkten will, ist das noch lange kein Grund, hier bestehendes Demonstrationsrecht zu ignorieren. Ansonsten könnte man den „Platz der Vereinten Nationen“ gleich umbenennen in „Platz der vereinigten Konzerne“ Bayer und Monsanto, von denen letzterer zurecht das sicher unpopulärste Unternehmen der Welt ist.“
Hanno Raußendorf ist neben seiner Funktion als umweltpolitischer Sprecher der Ratsfraktion und Bezirksverordneter auch Sprecher der Partei DIE LINKE Bonn.