Kurfürstenbad bliebt!: „Zentralbadpläne: Widerstand aus der Bürgerschaft gegen überhastete Änderung des Flächennutzungsplans“

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Der Bonner OB und die Ratskoalition aus CDU, FDP und GRÜNEN planen den Bau eines Bonner Zentralbads. Dieses Vorhaben erfordert eine Änderung des Flächennutzungsplans in Dottendorf. Die vierwöchige öffentliche Auslegung der Pläne endet am morgigen Freitag, 27.10.2017.
Die Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“ hat während der Auslegungsfrist mehrere hundert Einwendungen besorgter Bürgerinnen und Bürger gegen die beabsichtigte Planänderung zugunsten eines Bon-ner Zentralbads gesammelt. Die öffentliche Übergabe der Schreiben an die Stadt Bonn erfolgt am morgigen Freitag, 27.10.17, 10:00 Uhr im Bonner Stadthaus.

Die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger gegen die Änderung des Flächennutzungsplans reichen dabei von ökologischen, verkehrspolitischen und stadtentwicklungspolitischen bis zu ökonomischen und sozia-len Aspekten. Gleichzeitig üben zahlreiche Einwenderinnen und Einwender Kritik an einem offensichtlich überhasteten Verfahren. „Der OB hat das Zentralbad zur Chefsache gemacht. Das Zentralbad ist wie das WCCB ein Prestigeprojekt, dass nun auf Biegen und Brechen bis zum Kommunalwahljahr 2020 durchge-setzt werden soll – ganz egal, ob mit oder ohne die eigenen Bürgerinnen und Bürger,“ ist Axel Bergfeld von der Initiative Kurfürstenbad bleibt! überzeugt. “Dabei zeigt die hohe Zahl der Einwendungn, dass die Bonner Bürgerinnen und Bürger über die vorliegenden Pläne tief besorgt sind.“

Neben den mehreren hundert Einwendungen besorgter Bürgerinnen und Bürger gegen Teilaspekte der Zentralbadplanungen (s. Beispielschreiben im Anhang) wurden die von Stadt und SWB vorgelegten Pläne und zugehörige Begründungen seitens der Bürgerinitiative von einem Expertenteam vertieft fachlich und verfahrenstechnisch geprüft und kritisch begutachtet. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, dass die Stadt ihre Bedenken ernst nimmt und fachgerecht und detailliert beantwortet,“ meint Lilli Schliebitz von der Initiative „Kurfürstenbad bleibt!, „Der von Stadt und Ratskoalition erzeugte Zeit- und Handlungsdruck darf nicht dazu führen, dass berechtigte Einwände und Interessen der Bürgerinnen und Bürger fahrlässig übergangen werden.“

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