Konzept zur Rhein Ruhr City 2032 an Landes- und Sportpolitik überreicht – Initiative zur möglichen Bewerbung Olympischer und Paralympischer Spiele in Nordrhein-Westfalen

BNN – Nordrhein-Westfalen ist fit für Olympische Spiele. Das Konzeptpapier der Rhein Ruhr City 2032 für eine mögliche Bewerbung Nordrhein-Westfalens für Olympische und Paralympische Spiele wurde am 18. April 2018 von den Initiatoren um Michael Mronz u.a. im Beisein von Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan an die Landes- und Sportpolitik überreicht.

Ministerpräsident Armin Laschet zum Konzept: „Fast genau neun Monate nach der ersten Vorstellung freue ich mich sehr über das nun vorliegende und ausgearbeitete Konzept der Initiative zu Rhein Ruhr City 2032. Olympische und Paralympische Spiele können für Nordrhein-Westfalen eine einmalige Chance darstellen, uns als gastfreundliches und weltoffenes Sportland zu präsentieren. Ich bin überzeugt, dass eine Bewerbung dann erfolgreich sein kann, wenn der Sport und der nachhaltige Nutzen für die Menschen im Mittelpunkt stehen, fernab jeder Gigantomanie. Zudem kann durch Olympische und Paralympische Spiele die Attraktivität und Aktivität in zukunftsträchtigen Wirtschaftsfeldern gesteigert werden, wie im Bereich der Mobilität oder der Digitalisierung. Wir wollen die Dynamik einer Olympia-Bewerbung zur Mobilisierung im Rahmen der Ruhr-Konferenz und beim Strukturwandel im Rheinischen Revier nutzen. Das würde am Ende dem gesamten Land nutzen.“

Oberbürgermeister Ashok Sridharan: „Die Themen der Rhein-Ruhr City-Initiative – Mobilität und Digitalisierung – stehen in Bonn ganz oben auf der Agenda. Beim Verkehr setzt Bonn in Zukunft auf innovative Tarifangebote. Als Smart City starten wir demnächst das Handy-Parken in der Innenstadt. Unser Partner beim Smart Parking ist die Telekom. Der Konzern bietet in Bonn mit dem Telekom Dome eine hervorragende Trainings- und Wettkampfstätte für Olympia 2032 an. Ein wichtiger Partner für den Bonner Sport ist auch die Deutsche Post, die mit dem Marathon Bonns größte Sportveranstaltung ausrichtet. Bonn bringt sich in die Rhein-Ruhr City-Initiative 2032 mit ein, da in die vorhandene Infrastruktur investiert und diese sinnvoll ergänzt werden soll.“

Das dynamische Konzept berücksichtigt insgesamt 14 Kommunen mit den Austragungsstätten der verschiedenen Sportarten, darunter die Stadt Bonn mit Trainings- und Wettkampfstätten für Basketball, Baseball und Softball. Neu aufgenommen wurde die Stadt Bochum. Es analysiert vergangene und zukünftige Olympia-Bewerbungen und zieht Schlussfolgerungen für eine mögliche Rhein Ruhr City 2032-Bewerbung.

Es handelt sich dabei nicht um eine fertige Bewerbung für die Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Spielen im Jahr 2032. Es stellt vielmehr ein Angebot an die Politik und Sportpolitik dar, wie eine kostenbewusste sowie ökologisch und ökonomisch nachhaltige Ausrichtung der Olympischen Spiele aussehen kann. „Das vorrangige Ziel dieses Konzepts besteht darin, die enormen Potentiale der Region Rhein-Ruhr mit Blick auf eine mögliche Olympia-Bewerbung aufzuzeigen“, so Michael Mronz. Gerade vor dem Hintergrund der Agenda 2020 des IOCs, die kosten-bewusste und nachhaltige Olympische Spiele fordert, wird erstmalig die Bewerbung einer Region ermöglicht. „Wir begrüßen die Äußerungen des DOSB, dass Deutschland zwischen 2030 und 2040 einen neuen Anlauf für die Bewerbung um Olympische Spiele unternehmen sollte“, so Mronz.

In der 182 Seiten umfassenden Broschüre werden zunächst die Sportarten- und Disziplinen der Olympischen Spiele betrachtet. In späteren Veröffentlichungen und im Zuge der fortlaufenden Arbeiten an dem Konzeptpapier werden auch alle speziellen Anforderungen, Bedürfnisse und Eignungen einzelner Sportstätten für die Paralympischen Spiele 2032 integriert.

Über 80 Prozent der benötigten Sportstätten und Veranstaltungsorte sind heute schon an den 14 Standorten vorhanden. Über 640.000 Zuschauer können zeitgleich in den derzeit vorhandenen Arenen und Stadien der Region Rhein-Ruhr Platz nehmen und über 115.000 Hotelbetten können in der Region als Übernachtungsmöglichkeiten angeboten werden. Ein einmaliger Standortvorteil in Europa.

Die vollständige Meldung und weitere Statements erhalten Sie im Anhang:

http://www.bonnnet.de/pdf/pressemitteillung_rrc_2032_2018_04_18.pdf

http://www.bonnnet.de/pdf/statements_kommunen_rrc_2032.pdf

http://www.bonnnet.de/pdf/statements_partner_rrc_2032.pdf