Der Stadtordnungsdienst zieht Bilanz: Rheinauenkontrollen wieder erfolgreich - Stadt plant Fortsetzung im nächsten Jahr

Kategorie: Infos der Bundesstadt Bonn

Positive Bilanz der Kontrollen in der Rheinaue zieht jetzt der Stadtordnungsdienst der Stadt Bonn. Von April bis Ende September kontrollierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder nebenberuflich den Freizeitpark. Mit dem Ergebnis, dass weniger Vandalismusschäden und weniger Müll registriert wurden.

Seit April waren die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachts auf Streife, montags bis freitags von 20 Uhr bis 2 Uhr, an den Wochenenden bereits ab 16 Uhr. Dabei wurden insgesamt 550 Personenkontrollen durchgeführt, darunter allein 80 Fälle, in den aus Gründen des Jugendschutzes, wie Alkohol- oder Zigarettenkonsum, eingegriffen wurde. Es wurden aber auch Angler am Rheinauensee kontrolliert, Belästigungen und Streitigkeiten geahndet.

In zirka 60 Fällen wurden Feuerstellen auf der Wiese – teilweise im Zusammenhang mit den Jugendschutzkontrollen - festgestellt und gelöscht. Etwa 100 Mal sorgten die Einsatzkräfte dafür, dass Hunde angeleint wurden.

Etwa 100 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten wurden eingeleitet, für das unerlaubte Befahren von Grünflächen, aber auch aufgrund von Lärmbelästigungen oder belästigendem Urinieren in der Öffentlichkeit.

Weniger Vandalismusschäden, weniger Müll

Ziel der Kontrollen war es - wie bereits im vergangenen Jahr - wieder für Sicherheit und Sauberkeit zu sorgen und Vandalismusschäden zu verhindern. Nach wie vor ist der Rheinauenpark ein beliebtes Erholungsgelände, das von den vielen Bürgerinnen und Bürgern aus Bonn und der Region gerne genutzt wird. Beim Amt für Stadtgrün wurden aufgrund der regelmäßigen Präsenz des Stadtordnungsdienstes deutlich weniger Fälle von Vandalismusschäden registriert. Beim Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft wurde ebenfalls ein signifikanter Rückgang von Müll und insbesondere von Glasbruch festgestellt.

Die Mitarbeiter freuten sich auch besonders über Fälle, in denen sie Tieren helfen konnten. So wurde z.B. eine verletzte Ente versorgt und ein ausgesetztes Kaninchen ins Tierheim gebracht.

Die Verwaltung wird den Ratsgremien in Kürze einen ausführlichen Bericht vorlegen und dabei vorschlagen, die Kontrollen im Sommer 2012 wieder fortzusetzen. Die Kosten für diese Sonderordnungsdienst in der Rheinaue betragen ca. 56.000 €.